European #Holocaust #Memorial Day for Sinti and Roma – #weremember #porajmos #2august #neveragain

On 2 August, we commemorate the last 4,300 Sinti and Roma in the German Nazi concentration camp Auschwitz-Birkenau, who were murdered by the SS on that night in 1944 despite their fierce resistance. In memory of all 500,000 Sinti and Roma murdered in Nazi-occupied Europe, the European Parliament declared this date the European Holocaust Memorial Day for Sinti and Roma in 2015.

via roma-sinti-holocaust-memorial: European Holocaust Memorial Day for Sinti and Roma

Besorgniserregende Entwicklung in Sibirien: Unerwartete Mengen von Methan freigesetzt

Satellitendaten zeigen nach Hitzewelle 2020 ungewöhnlichen Anstieg des Klimagases in Sibirien. Das Methan stammt womöglich aus Gesteinsschichten unter dem Permafrostboden. Eine lange Hitzewelle im Sommer 2020 hat offenbar in Sibirien dazu geführt, dass aus Permafrostböden größere Mengen Methan freigesetzt wurden. Zu diesem Ergebnis ist ein Forschungsteam um Nikolaus Froitzheim von der Universität Bonn gekommen, die Studie ist am Montag im Fachjournal „PNAS“ erschienen.  Methan gilt als sehr starkes Treibhausgas, dessen Erwärmungspotenzial um ein Vielfaches höher ist als das von Kohlendioxid. Durch das Auftauen der seit Jahrhunderten gefrorenen Böden in der Polarregion kann Methan freigesetzt werden. Bisher war man davon ausgegangen, dass Treibhausgase aus tauendem Permafrost bis 2100 rund 0,2 Grad Celsius zur globalen Erwärmung beitragen, nach der neuen Studie könnte der Wert auch höher liegen.

via msn: Besorgniserregende Entwicklung in Sibirien: Unerwartete Mengen von Methan freigesetzt

The Earth seen from Apollo 17.jpg
Von NASA/Apollo 17 crew; taken by either <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/Harrison_Schmitt” class=”extiw” title=”en:Harrison Schmitt”>Harrison Schmitt</a> or <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Evans_(astronaut)” class=”extiw” title=”en:Ronald Evans (astronaut)”>Ron Evans</a> – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://web.archive.org/web/20160112123725/http://grin.hq.nasa.gov/ABSTRACTS/GPN-2000-001138.html”>https://web.archive.org/web/20160112123725/http://grin.hq.nasa.gov/ABSTRACTS/GPN-2000-001138.html</a> (<a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://web.archive.org/web/20150707070617/http://grin.hq.nasa.gov/IMAGES/LARGE/GPN-2000-001138.jpg”>image link</a>); see also <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/image_feature_329.html”>https://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/image_feature_329.html</a>, Gemeinfrei, Link

Camp auf dem #Hallmarkt – #Klimaschützer in #Halle beklagen Provokationen durch Rechtsextreme

Das Klimacamp in Halle ist am Samstag gestartet. Und bereits in der ersten Nacht gab es unangenehmen Besuch. Mutmaßlich Rechtsextreme bepöbelten die Gruppe auf dem Hallmarkt. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Seit Samstag campieren junge Klimaschützerinnen und Klimaschützer aus ganz Deutschland in Halle auf dem Hallmarkt. Gleich in der ersten Nacht soll es zu Provokationen gekommen sein. Darüber informierte ein Sprecher des Klimacamps am Sonntag. Wie das Organisationsteam mitteilte, soll an den Provokationen unter anderem der regional bekannte Rechtsextreme Sven Liebich beteiligt gewesen sein. Die Polizei hat die Vorfälle geprüft, sieht aber keinen Anfangsverdacht für eine Straftat. Eine Anzeige liegt ebenfalls nicht vor, sagte eine Polizeisprecherin MDR SACHSEN-ANHALT. Trotzdem sei man mit den Veranstaltenden regelmäßig im Austausch, um sicherzustellen, dass nichts passiert, hieß es weiter.

via mdr: Camp auf dem Hallmarkt – Klimaschützer in Halle beklagen Provokationen durch Rechtsextreme

Querdenken – BRUTAL UND HEMMUNGSLOS DURCH BERLIN – #terror

Insgesamt 17 Demos der „Querdenken“-Szene wurden für den 1. August 2021 in Berlin verboten. Noch am Samstagabend hatte das Oberverwaltungsgericht das Verbot des größten Aufzugs, mit 22.500 Teilnehmenden bestätigt. „Querdenken“-Chef Michael Ballweg hatte schon im Vorfeld angekündigt, das Verbot zu ignorieren. Den „Querdenker:innen“ gelang es in mehreren zum Teil großen Gruppen aus Richtung des Olympiastadiums im äußersten Berliner Westen in die Innenstadt zu ziehen. Dabei kam es immer wieder zu Übergriffen gegenüber Journalist:innen und der Polizei. 600 Personen wurden festgenommen. Es hat sich gezeigt, dass die Verschwörungsgläubigen zwar weniger, aber dafür immer radikaler und hemmungsloser werden. (…) Am Sonntag hatten es die „Querdenker:innen“ offenbar besonders auf Journalist:innen abgesehen. Jörg Reichel, der Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten- und Journalistinnen-Union Verdi, hatte tagsüber immer wieder über Flaschenwürfe, Pöbeleien und Angriffe auf Kolleg:innen berichtete. Als am Abend einer der unangemeldeten Demozüge durch Kreuzberg zog, wurde er von mehreren „Querdenker“-Aktivist:innen von seinem Fahrrad gezerrt, geschlagen und zusammengetreten. Nur das Eingreifen von Passant:innen konnte Schlimmeres verhindern. Reichel erlitt Verletzungen an der Schulter und an den Beinen und musste im Krankenhaus behandelt werden. An unterschiedlichen Stellen in der ganzen Stadt wurden immer wieder Polizist:innen angepöbelt, bespuckt und angegriffen. Videos belegen, wie hemmungslos die „Querdenker:innen“ dabei vorgehen. Auch auf Beamt:innen, die bereits auf dem Boden liegen, wird weiter eingeprügelt. In einem Video ist zu sehen, wie ein Journalist versucht, einen am Boden liegenden Polizisten vor dem wütenden Mob zu schützen.

via belltower: Querdenken – BRUTAL UND HEMMUNGSLOS DURCH BERLIN

Polizei-Bilanz – 950 Festnahmen bei “Querdenker”-Protesten – die meisten nicht aus Berlin

Bei den illegalen Protesten der “Querdenker”-Szene am Wochenende in Berlin sind fast 1.000 Menschen vorübergehend festgenommen worden. Laut Polizei kamen die meisten von auswärts. Ein Demonstrant starb an einem Herzinfarkt. Die Polizei hat bei den nicht genehmigten Protesten gegen die Corona-Politik am Wochenende in Berlin 950 Menschen festgenommen. Diese Zahl nannte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Montag dem rbb. Die meisten davon wurden nur vorübergehend wegen Missachtung des Versammlungsverbotes festgenommen, aber auch wegen Gewalt oder Widerstands gegen Einsatzkräfte. Mehr als 60 Prozent der Festgenommenen kamen demnach nicht aus Berlin. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben 503 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen tätlichen Angriffen, besonders schweren Landfriedensbruchs und Gefangenenbefreiung, Teilnahme an einer verbotenen Versammlung sowie Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. 75 verletzte Einsatzkräfte. Die Strategie, größere Versammlungen möglichst schnell zu stoppen, sei grundsätzlich richtig gewesen, so der Polizeisprecher. Die wechselnde Dynamik habe die Polizei aber vor eine schwierige Aufgabe gestellt. “Berlin ist eine große Stadt und wir können tatsächlich nicht jeden Straßenzug absperren”, sagte Cablitz. 75 Einsatzkräfte der Polizei wurden verletzt, die meisten davon nur leicht. Die Polizei hätte sich “grundsätzlich mehr” als die 2.000 eingesetzten Kräfte gewünscht, so Cablitz. Allerdings seien viele Einsatzkräfte der anderen Bundesländer derzeit in den Überschwemmungsgebieten gebunden. (…) Die Zahl der Festnahmen gab Geisel mit 967 an. Praktisch jeder fünfte Demonstrant sei einer Identitätsfeststellung unterzogen worden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wies auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr hin, die gezeigt hätten, dass es aus den Versammlungen heraus immer wieder zu schweren Straftaten komme. “Angesichts der enormen Gewaltbereitschaft und zahlreicher verletzter Kolleginnen und Kollegen war es richtig, entsprechende Demos vorab zu untersagen, so dass sich gar nicht erst Zehntausende versammeln konnten”, teilte der Sprecher der Berliner GdP, Benjamin Jendro, am Montag mit.
Am Montagmorgen wurde bekannt, dass ein 49-jähriger Teilnehmer der Proteste am Sonntag im Krankenhaus gestorben ist. Nach Angaben der Partei “Die Basis” handelt es sich um einen Mitgründer des Landesverbands NRW. Wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, erlitt der Mann einen Herzinfarkt. Das habe die Obduktion ergeben. Hinweise auf “todesursächliche äußere Gewalteinwirkung” im Rahmen der Festnahme lägen nicht vor. Die Todesermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Den Angaben zufolge hatte er eine Sperrkette der Polizei durchbrochen, dabei einen Polizeibeamten umgerissen und verletzt. Der Polizist habe ihn daraufhin verfolgt, zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen. Unmittelbar danach habe der Mann über Schulterschmerzen geklagt, aber zunächst auf einen Arzt verzichtet. Später habe er erneut über Schmerzen geklagt, so dass die Polizei einen Rettungswagen angefordert habe, der nach wenigen Minuten eingetroffen sei. Nachdem er gegenüber den Rettungskräften und einem Notarzt auf Brustschmerzen und Kribbeln in den Händen hingewiesen habe, sei er kollabiert. “Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, er verstarb am Abend auf der Intensivstation der Charité”, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Bei den Protesten wurde am Sonntag auch der Gewerkschaftsvertreter Jörg Reichel angegriffen und verletzt. Reichel ist der Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Berlin-Brandenburg. Er wurde von Teilnehmern der eigentlich verbotenen “Querdenken”-Demonstration vom Fahrrad gezerrt, geschlagen und getreten. Zuerst hatte der “Tagesspiegel” berichtet. Die Polizei leitete wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und versuchtem Diebstahl ein Ermittlungsverfahren ein, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Die Bundesregierung verurteilte die Gewalttat gegen Reichel scharf. Der Angriff sei absolut unverständlich und zu verurteilen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer und sprach von einem “Missbrauch des Demonstrationsrechts”. Dem Tagesspiegel zufolge ließen die Täter erst durch das Eingreifen von Passanten von Reichel ab. Der Gewerkschaftler soll Verletzungen an Schulter und Beinen erlitten haben

via rbb: Polizei-Bilanz – 950 Festnahmen bei “Querdenker”-Protesten – die meisten nicht aus Berlin

Sponsoring für ein Musikfestival – Werden Amthor und TikTok doch noch beste Freunde?

Philipp Amthor soll einem Bericht zufolge in Zuwendungen von Tiktok an die Junge Union verwickelt gewesen sein. Er selbst sagt, er habe nichts davon gewusst. Philipp Amthor soll erneut in sehr aktive Lobbyismus-Arbeit verstrickt sein. Nachdem vor Monaten bekannt wurde, dass der CDU-Spitzenkandidat von Mecklenburg-Vorpommern in Berlin für das Start-up Augustus Intelligence als Lobbyist auftrat, könnte er nun umgekehrt das Ziel von Lobbyismus gewesen sein: Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” schreibt über entsprechende Verbindungen zum Videoportal TikTok. Im vorigen Herbst leistete der Konzern demnach eine Spende für das Usedomer Musikfestival in Amthors Wahlkreis – und sagte eine Zuwendung an die Junge Union (JU) zu, bei der er Bundesschatzmeister ist. Laut „Spiegel“ versucht TikTok derzeit, seinen Ruf in Deutschland zu verbessern. Demnach existiert eine Liste mit Dutzenden Politiker:innen, die sich kritisch über TikTok äußerten. Auch Amthors Name stehe drauf. (…) Der neue Cheflobbyist des Unternehmens, Gunnar Bender, habe sich mit verschiedenen Abgeordneten getroffen, auch mit Amthor. Anschließend floss dann laut “Spiegel” eine Spende für das Usedomer Musikfestival. 2500 Euro seien vergangenen Herbst an die Veranstaltung in Amthors Wahlkreis geschickt worden. Dem „Spiegel“ sagte Amthor, dass der „Fördervorschlag“ von ihm gekommen sei. Doch Verwunderung über jene Spende kam laut dem Medienbericht sogar bei TikTok selbst auf: Eine vergleichbare Zahlung durch die “Public Policy”-Abteilung an ein Konzert habe es einer Mitarbeiterin nie zuvor gegeben. Kurz Zeit später sollte es dann eigentlich auch zu einer Unterstützung für die “Junge Union” kommen: Für eine Veranstaltung, bei der sich die Kandidaten für den CDU-Vorsitz der JU stellen, sollte TikTok die Technikkosten für das Livestreaming übernehmen – aber nicht in der finanziellen Transaktion auftauchen. Die Rechnung sollte über TikToks Berliner Agentur Miller & Meier Consulting gestellt werden, berichtet der „Spiegel“. Ein Geldfluss zwischen den Beteiligten wäre so kaum nachweisbar gewesen.

via tagesspiegel: Sponsoring für ein Musikfestival – Werden Amthor und TikTok doch noch beste Freunde?

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A ‘safe space for racists’: antisemitism report criticises social media giants

Facebook, Twitter, Instagram, Youtube and TikTok failing to act on most reported anti-Jewish posts, says study. There has been a serious and systemic failure to tackle antisemitism across the five biggest social media platforms, resulting in a “safe space for racists”, according to a new report. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube and TikTok failed to act on 84% of posts spreading anti-Jewish hatred and propaganda reported via the platforms’ official complaints system. Researchers from the Center for Countering Digital Hate (CCDH), a UK/US non-profit organisation, flagged hundreds of antisemitic posts over a six-week period earlier this year. The posts, including Nazi, neo-Nazi and white supremacist content, received up to 7.3 million impressions. Although each of the 714 posts clearly violated the platforms’ policies, fewer than one in six were removed or had the associated accounts deleted after being pointed out to moderators.
The report found that the platforms are particularly poor at acting on antisemitic conspiracy theories, including tropes about “Jewish puppeteers”, the Rothschild family and George Soros, as well as misinformation connecting Jewish people to the pandemic. Holocaust denial was also often left unchecked, with 80% of posts denying or downplaying the murder of 6 million Jews receiving no enforcement action whatsoever. Facebook was the worst offender, acting on just 10.9% of posts, despite introducing tougher guidelines on antisemitic content last year. In November 2020, the company updated its hate speech policy to ban content that denies or distorts the Holocaust.

via guardian: A ‘safe space for racists’: antisemitism report criticises social media giants