Keine Hilfe mehr von Trump: Warum die Tate-Brüder jetzt vor der Auslieferung stehen

Er prügelte auf eine Frau ein, predigte männliche Dominanz und hatte Verbündete in der Trump-Familie: Nun wendet sich die US-Regierung vom mutmaßlichen Vergewaltiger Andrew Tate ab. An seinem vorläufig letzten Tag in Freiheit trug der vielleicht bekannteste Frauenhasser der Welt ein hautenges lilafarbenes Satinhemd. Als Vollzugsbeamte der US-Behörden Mitte Juli in Miami auf Andrew Tate zutraten, wirkte er überrascht. Der Influencer predigt Millionen jungen Männern absolute Dominanz über Frauen, auch Trumps jüngster Sohn Barron soll ein Fan sein. Tate wähnte sich wegen seiner Nähe zur US-Regierung in Sicherheit. Nun aber standen Andrew Tate und sein Bruder Tristan in ihrer Abendgarderobe – die online für viel Spott sorgte – auf einer Straße in Florida und wurden festgenommen. Die britischen Behörden werfen ihnen zahlreiche Sexualverbrechen vor und wollen ihre Auslieferung. Die Anschuldigungen dürften niemanden überraschen, der sich schon einmal mit den Tates beschäftigt hat. Trotzdem schienen die Brüder über Jahre unantastbar – geschützt von mächtigen Freundschaften. Doch das Kalkül hat sich geändert. Kickboxer mit Porno-Geschäft Die Brüder wuchsen als Kinder eines US-Vaters und einer britischen Mutter zuerst in Washington, dann in Großbritannien auf. Als junge Erwachsene feierten sie als Kickboxer internationale Erfolge, merkten aber bald, dass der Sport sie nicht reich machen würde. Sie gründeten deshalb eine Webcam-Porno-Plattform und zogen nach Rumänien. Dort seien die Behörden schwach und “Korruption für jeden zugänglich”, sagte Andrew in einem mittlerweile gelöschten Video. Dass er schwache Behörden als Standortvorteil begriff, hatte einen Grund: Sein Geschäftsmodell fußt auf einem Weltbild, das Frauen zum Eigentum des Mannes erklärt. Und auf Methoden, für die sich andernorts Staatsanwälte interessieren. In Videos brüstete sich der heute 39-Jährige mit sexueller Gewalt. Einmal schlug er eine Frau vor laufender Kamera mit einem Gürtel. Mehrfach wurde ihm vorgeworfen, Frauen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt zu haben. Tate bestreitet alle Vorwürfe vehement. Seinen Hass verpackte er in eine Matrix-artige Erzählung: Die moderne Welt unterdrücke wahre Männlichkeit und züchte weiche Männer heran. Wer wirklich Mann sei, beweise das durch Härte – und durch Geld. Tate inszenierte sich als Ausbrecher aus diesem System und verkaufte der “Manosphere” den Ausweg in Online-Kursen und machte damit Millionen. Anklage in Rumänien Ende Dezember 2022 wurden die Brüder in Rumänien festgenommen. In ihrer Wohnanlage sollen sie Frauen systematisch ausgebeutet, festgehalten und vergewaltigt haben

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Suche nach zweitem Objekt an Flughafen Leipzig läuft weiter: Mitarbeiter holte Sprengstoff-Drohne mit Fußtritt aus der Luft #terror

Der Mitarbeiter des Flughafens Leipzig/Halle, der in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne mit Sprengstoffvorrichtung auf einer Start- und Landebahn entdeckt hatte, hat großes Glück gehabt. Er holte das Fluggerät nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen mit einem Fußtritt aus der Luft und brachte es zu Boden.  Nach Angaben des Landeskriminalamts Sachsen hatte er die Drohne auf der Start- und Landebahn „Südpiste“ bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung. Flugverkehr findet über die Südpiste statt Nach dem Fund der Sprengstoff-Drohne steht der Flugverkehr auf der nördlichen Landebahn weiter still. In direkter Nähe der „Nordpiste“ standen zwischenzeitlich etwa 20 Einsatzwagen der Polizei, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Die Fahrzeuge fuhren demnach anschließend zurück in einen Bereich am Rande des Flughafens, wo sie bereits am Morgen abgewartet hatten. Seit dem Morgen starten und landen die Flugzeuge den Beobachtungen zufolge auf der sogenannten Südpiste, die gestern noch gesperrt war. Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt sei mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, nachdem das Flugzeug wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchgestartet sei. Bei der Maschine seien nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt worden, hieß es. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sagte, es werde noch nach Teilen einer möglichen zweiten Drohne gesucht. Die Suche nach diesem zweiten Objekt sollte nach Angaben des Landeskriminalamtes heute fortgesetzt werden.

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siehe auch: Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle gefunden und entschärft Am Flughafen Leipzig/Halle ist eine Drohne mit einer Sprengstoffvorrichtung in der Nähe eines ukrainischen Frachtfliegers gefunden worden. Ein Großeinsatz legte den Flughafen zeitweise lahm. Eine politische Motivation wird nicht ausgeschlossen. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) spricht von einem “sehr ernsten Sicherheitsvorfall”. Am Flughafen Leipzig/Halle ist in der Nacht zu Mittwoch eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs gesichtet worden. Das sagte ein Nato-Sprecher. Die Polizei habe das Fluggerät gesichert. Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden und das im LKA ansässige Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) haben die Ermittlungen übernommen. Sie schließen eine politische Motivation nicht aus. Der Flughafen gehöre zum Bereich der kritischen Infrastruktur; Mann, der die Sprengstoff-Drohne fand, hat großes Glück gehabt Nach dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Noch ist vieles unklar. Gewiss ist hingegen: Der Mann, der die Drohne entdeckte, hatte großes Glück. Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Viele Fragen sind nach wie vor offen. Aus den Ländern kommen Forderungen nach einem besseren Schutz der Flughäfen. Zugleich werden immer mehr Details des Vorfalls bekannt. So hat der Mitarbeiter des Flughafens, der die Drohne in der Nacht zum Mittwoch entdeckt hatte, großes Glück gehabt. Er holte das mit einer Sprengstoffvorrichtung bestückte Fluggerät nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen mit einem Fußtritt aus der Luft und brachte es zu Boden. Nach Angaben des Landeskriminalamts Sachsen hatte er die Drohne auf der Start- und Landebahn “Südpiste” bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung. Das Bundesinnenministerium hat derweil Berichte dementiert, wonach das Antonow-Flugzeug in der Nähe mit Munition beladen gewesen sei. In der Obleute-Runde im Bundestag mit den Abgeordneten aus den Ausschüssen Inneres und Verteidigung wurde klargestellt, dass sich keine Munition in der Maschine befunden habe. Ein Bericht des “Focus” zu dem Dementi entspricht auch den Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Auf eine offizielle Anfrage äußerte sich das Ministerium zunächst nicht. Nach dpa-Informationen ist inzwischen bestätigt, dass für den Sprengsatz auch Semtex verwendet wurde. Der Plastiksprengstoff wird bei kommerziellen Sprengungen eingesetzt. Semtex gelangte während des Kalten Kriegs mehrmals in die Hände von Terroristen – so wurde der Sprengstoff beim Lockerbie-Bombenanschlag auf ein Verkehrsflugzeug über Schottland im Dezember 1988 verwendet.

Würzburger AfD-Chef Beck verliert Posten nach Party: Neonazi-Sänger engagiert und „Arier“-Gruppe begrüßt?

Eine AfD-Feier im Sommer 2025 hat nun Folgen für den Kreisvorsitzenden der Partei. Federico Beck verliert sein Amt – und ein Altbekannter rückt nach: Daniel Halemba. Wieder Ärger in der Würzburger AfD: Wie die Redaktion am Mittwoch erfuhr, hat der Kreisvorsitzende Federico Beck seine Mitgliedsrechte mindestens vorläufig verloren. Der 49-Jährige bestätigte dies am Donnerstag offiziell gegenüber der Main-Post. Die Entscheidung traf das Landesschiedsgericht der AfD in einem Eilverfahren. Damit ist Beck zumindest im Moment auch seinen Job als Würzburger Kreisvorsitzender los. Parallel läuft ein Parteiausschlussverfahren gegen Beck wegen der Teilnahme an einer „Arier“-Demo in Nürnberg. Nun kam ein weiterer Vorwurf hinzu, der jetzt zum Eilbeschluss führte: Die aktuelle Entscheidung des Schiedsgerichtes steht im Zusammenhang mit einem von Beck im Sommer 2025 initiierten Konzert in Würzburg. Dort war der rechtsextreme Sänger „Kavalier“ aufgetreten. Mit bürgerlichem Namen heißt dieser Dominik Raupbach, ist beim Verfassungsschutz kein Unbekannter und veröffentlicht seine Lieder beim rechtsextremen Label NDS, kurz für „Neuer Deutscher Standard“. Doch Beck soll den Auftritt des Sängers nicht nur organisiert, sondern sich an diesem Abend noch mit weiteren Äußerungen aus dem Fenster gelehnt haben. Wie die Redaktion von einem Teilnehmer des Abends erfuhr, soll Beck zu Beginn des Konzerts in seiner Rolle als Vorsitzender der AfD Würzburg eine Rede gehalten haben. Dabei soll er sowohl Mitglieder der rechtsradikalen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ und der Neonazi-Organisation „Aryan People Resistance“ – zu Deutsch: „Widerstand des arischen Volkes“ – begrüßt haben. (…) „Der Liederabend fand auf dem Privatgrundstück von André Lihl statt“, schreibt er. Lihl ist ebenfalls AfD-Mitglied und Würzburger Stadtrat. Laut Becks Stellungnahmen stellte Lihl „nicht nur sein Grundstück für die Veranstaltung zur Verfügung, sondern verkaufte dort auch Essen und Getränke und organisierte die sanitären Einrichtungen.“ Mehrere Zeugen könnten dies bestätigen. „Gleichwohl wird mir aber eine organisatorische Gesamtverantwortung zugeschrieben.“ Stadtrat Lihl fühlt sich von Beck getäuscht Zwischen ihm und Beck herrsche „schon länger dicke Luft“, sagt Stadtrat Lihl der Redaktion. Er fühle sich von Beck im Nachhinein getäuscht. „Ich habe ein Gartengrundstück in Würzburg unten am Main. Federico Beck hatte mich gefragt, ob er da ein Konzert veranstalten kann und ich das Catering übernehmen will“, führt er aus. „Ich habe zugestimmt, da kamen wir ja noch miteinander klar. Das Grundstück habe ich ihm kostenlos überlassen und mir nichts dabei gedacht. Ich habe ihm extra noch gesagt: Keine rechtsextremen Musiker, nichts Rechtsextremes auf meinem Grundstück.“ Dass er mit seinem Foodtruck vor Ort war, bestätigt er. „Meine Jobs sind Veranstaltungs-Caterings. Welchen Inhalt die Veranstaltungen haben, hat mit mir als Imbissbetreiber nichts zu tun.“ Die Orga des Abends hatte laut Lihl Beck inne: „Er hat ja auch den Eintritt kassiert und an dem Abend verdient.“

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„Bananen-Nolte“ im Visier: Dritter AfD-Abgeordneter in Bayern wird vom Verfassungsschutz beobachtet

Benjamin Nolte galt schon lange als rechtsextremer Hardliner. Nun wird der Politiker persönlich überwacht, ein weiterer AfD-Mann überprüft. Und Rufe nach einem AfD-Verbot werden wieder lauter. Benjamin Nolte hat in seinem politischen Leben schon so viele Affären und Fragwürdigkeiten angesammelt, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis er vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Er ist stramm rechtsextremer Vertreter des AfD-„Flügels“, der nur formal aufgelöst wurde. Er vertritt das menschenwürdewidrige „Remigrationskonzept“ von Martin Sellner und unterstützt die Identitäre Bewegung. Er agitiert laufend gegen das Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip. Und dann ist da noch diese rassistische Geschichte mit der Banane aus früheren Zeiten. Nun ist Benjamin Nolte (44) nach Franz Schmid (Neu-Ulm) und Rene Dierkes (München) der dritte bayerische AfD-Abgeordnete, der trotz hoher rechtlicher Hürden vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze hervor, die unserer Redaktion exklusiv vorliegt. (…) Nolte stammt aus Nordrhein-Westfalen. Nach Abitur und Bundeswehr führte ihn ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen nach München. Dort wurde er Mitglied in der rechtsextremen Burschenschaft Danubia. Seit 2013 ist Nolte AfD-Mitglied. Er war Gründungsmitglied der inzwischen aufgelösten AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA). Im Februar 2014 wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der JA gewählt, musste diesen Posten aber schon zwei Monate später räumen, als seine Mitgliedschaft im Altherren-Verein der Danubia und ein rassistischer Vorfall auf dem Burschentag 2009 bekannt wurden, der ihm den fragwürdigen Spitznamen „Bananen-Nolte“ eintrug. Rassistische Aktion trug ihm den Spitznamen „Bananen-Nolte“ ein Auf diesem Burschentag in Eisenach überreichte Nolte Vertretern einer anderen Burschenschaft eine Banane, weil diese ein dunkelhäutiges Mitglied in ihre Reihen aufgenommen hatte. Im Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB) war man von der Aktion wenig begeistert. Nolte trat von seinem Amt als Obmann für Kultur und Politik in der DB zurück. Auch in den Jahren danach fiel Benjamin Nolte immer wieder durch rechtsextreme und menschenfeindliche Äußerungen auf, die ihm selbst in der AfD Ärger einbrachten. 2019 forderte er zum Beispiel auf einem Treffen des völkischen „Flügels“ die Abschaffung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD, in der unter anderem geregelt ist, dass niemand Parteimitglied sein kann, der früher in der NPD war oder zeitgleich Mitglied der Identitären Bewegung ist. Diese Aktion brachte ihm ein Amtsenthebungsverfahren des Landesvorstands ein. Dennoch zog Benjamin Nolte 2023 für den Stimmkreis Weilheim-Schongau in den Landtag ein und hat heute einige einflussreiche Posten inne: Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Mitglied im Rundfunkrat und im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Auch diese hervorgehobene Position in der AfD führt der Verfassungsschutz als Begründung für die Beobachtung an. Neben vielen weiteren.

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Dragqueen liest Kinderbücher vor – AfD-naher Protest in Augsburg

Die Dragqueen “Vicky Voyage” hat in der Augsburger Stadtbücherei Kindern aus verschiedenen Kinderbüchern vorgelesen. Während Kinder, Eltern und Unterstützer ein buntes Fest feiern, protestiert eine AfD-nahe Organisation gegen die Lesung. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot, aber ansonsten reibungslos, ist die Lesung der Dragqueen “Vicky Voyage” in der Augsburger Stadtbücherei über die Bühne gegangen. Die Künstlerin las am Mittwochnachmittag aus mehreren Kinderbüchern vor. Sie war im Rahmen des Sommerferienprogramms von der Bücherei eingeladen worden. Dragqueen Vicky, im blausilbernen Dirndl mit blonder Hochsteckfrisur, brachte den Kindern etwa die Geschichte über den schwulen Hasen “Marlon Bundo” mit. Zur Lesung in der Bücherei konnten die Kinder nur nach Anmeldung durch die Eltern kommen. Toleranz, Respekt und Freundschaft Auf dem Platz direkt vor der Stadtbücherei sorgte ein Zusammenschluss von Gruppen wie dem Stadtjugendring, den “Omas gegen Rechts” und der Arbeiterwohlfahrt für ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene. Hier waren es rund 100 Teilnehmer. (…) Im Vorfeld hatte die AfD-nahe Jugendorganisation ALJUZA (Alternatives Jugendzentrum) zu einer Gegenveranstaltung aufgerufen, rund 65 Personen nahmen an dieser Kundgebung teil, die von der Polizei begleitet an der Nordseite der Bücherei abgehalten wurde. ALJUZA-Vorsitzender Philip Pazmany, ein wegen Vergewaltigung vorbestrafter Mitarbeiter von AfD-Landtagsabgeordneten Andreas Jurca, übte auf der Kundgebung Kritik: Für eine Kinderlesung sollten keine Drag-Künstler verpflichtet und Steuergelder ausgegeben werden

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Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Chemieindustrie warnt vor Remigrationsoffensive der AfD

Verbandschefin Nora Schmidt-Kesseler stellt im Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“ klar, dass die Industrie Zuwanderung brauche, gerade in Ostdeutschland. Die Hauptgeschäftsführerin des Industrieverbandes Nordostchemie Nora Schmidt-Kesseler hat vor einem wirtschaftlichen Abschwung gewarnt, sollte die AfD nach den Wahlen in Ostdeutschland an die Macht kommen. „Im Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt wird eine Remigrationsoffensive beschrieben. Allein solch eine Ankündigung hat negative Auswirkungen, egal ob es soweit kommt oder nicht“, sagte Schmidt-Kesseler dem Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“. Allein die Debatte und „und dieses Herausstellen“ des Migrationsthemas mache vielen Menschen Sorgen und rufe Ängste in den Unternehmen hervor. Schmidt-Kesseler stellte im Podcast-Gespräch klar: „Wir sind eine weltoffene, internationale Branche. Wir sind angewiesen auf Menschen, die aus dem Ausland kommen.“

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siehe auch: AfD-„Teufelskreis“ in Sachsen-Anhalt? Ökonom warnt vor „viel Geld, das Bürgern fehlen würde“. Die AfD in Sachsen-Anhalt einfach mal regieren lassen? Eine Studie warnt vor den Folgen – paradoxerweise vor allem in den Regionen, wo die Partei stark ist. Berlin – Wer die AfD wählt, schadet sich selbst am meisten – das ist die zentrale These einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Verfasst hat sie DIW-Präsident Marcel Fratzscher, der darin vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein „AfD-Paradox“ beschreibt: Ausgerechnet jene Regionen, in denen die AfD besonders stark ist, würden unter einer AfD-Politik am härtesten leiden. Besonders deutlich zeigt sich das laut der Untersuchung in Sachsen-Anhalt, wo die AfD bei der anstehenden Landtagswahl am 6. September 2026 laut Umfragen stärkste Kraft werden könnte und eine Alleinregierung anstrebt. Im Interview mit dem Münchner Merkur von Ippen.Media spricht Ökonom Fratzscher von einem „Teufelskreis“, zu dem die politischen Pläne der AfD in strukturschwachen Regionen führen könnten. Studie untersucht Folgen der AfD-Pläne für Sachsen-Anhalt: 1600 Euro weniger im Jahr pro Kopf Herr Fratzscher, in Ihrer Studie heißt es, in AfD-Hochburgen hätten die Bürger durch Vorhaben der AfD 1.600 Euro weniger Einkommen pro Kopf im Jahr, gerade in Sachsen-Anhalt. Das AfD-Paradox, das wir festgestellt haben, sagt im Prinzip: Dort, wo besonders stark AfD gewählt wird, würden die Menschen unter der AfD-Politik deutlich mehr leiden. Es gibt Szenariorechnungen, wie viel weniger an Einkommen die Politik der AfD bewirken würde. Die Einkommensverluste wären in Sachsen-Anhalt anderthalb bis zweimal größer als anderswo in Deutschland. Konkret würde es rund 1600 Euro pro Kopf bedeuten. Für eine vierköpfige Familie wären das hochgerechnet 6400 Euro. Jeder sieht sofort: Das ist richtig viel Geld, was da den Bürgerinnen und Bürgern in Sachsen-Anhalt fehlen würde.

Rassismus? Mann soll Kleinkind unter Wasser gedrückt haben

Der Vorfall ereignete sich in Rastatt. (Archivbild) © Uli Deck/​dpa Ein Mann soll einen spielenden Zweijährigen an einem Brunnen in der Rastatter Innenstadt für einige Sekunden unter Wasser gedrückt haben. «Als er noch auf den Jungen ausländerfeindlich eingeredet haben soll, kamen ihm die anwesende Mutter und weitere Passanten zu Hilfe», teilte die Polizei mit. Ein Sprecher machte auf Anfrage zunächst keine weiteren Angaben hierzu.

via zeit: Rassismus? Mann soll Kleinkind unter Wasser gedrückt haben