Rechtsextremismus

Neo-Nazi ‘Fixer’ of the Alt-Right Identified

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Forty-year-old James Kreider allegedly provided security assistance to the white nationalist movement for years, helping extremists mask their identities and plan clandestine meetups, according to three different sources who spoke to Hatewatch. Kreider inhabits the online pseudonym of “Jayoh De La Rey,” or simply “Jayoh,” the sources told Hatewatch. He first emerged as an internet personality alongside members of The Right Stuff (TRS), a white nationalist podcasting network and extreme far-right organization. Headed by a man named Michael Peinovich, TRS built up a network of private meetups across the country during Donald Trump’s rise as a political figure. The group relies heavily on internet pseudonyms to keep its members’ identities secret. As Jayoh, Kreider served as a crucial organizer, helping from behind the scenes to advise white nationalists on how to stay pseudonymous, and recommending how to protect themselves if antiracist activists ascertained their real-life identities, the sources told Hatewatch. (Hatewatch has chosen to grant anonymity to the sources named in this story to protect them from retaliation.) Anonymous Comrades Collective, a group of antifascist activists, also submitted social media profiles of a “Jim Kreider,” and apparent family members, to Hatewatch for review. Hatewatch then connected images from those social media profiles to private photos obtained through the sources who knew Jayoh through the white nationalist movement. The photos also appeared to match images of a man who appeared alongside white nationalists at such events as the deadly “Unite the Right” rally in Charlottesville, Virginia, in August 2017.
Hatewatch could not find Kreider or his contact information to seek comment from him. Kreider, operating as Jayoh, sometimes co-hosts podcasts with suspended State Department official Matthew Q. Gebert, a TRS affiliate Hatewatch identified in 2019. Hatewatch reached out to Gebert for a comment on Kreider, but he did not respond. Kreider is the seventh pseudonymous personality associated with Peinovich and his group TRS that Hatewatch has identified since the start of that year. Hatewatch contacted Peinovich’s lawyer for a comment, but he did not reply. In 2019, Peinovich sent Hatewatch a cease-and-desist letter after receiving a request for comment about a leaked video of TRS members burning books around a fire while shouting “white sharia” and performing Hitler salutes. Hatewatch also attempted to reach Kreider through his family members on Facebook. The ‘fixer’ who reads ‘SIEGE’ One source told Hatewatch that in 2017, Kreider said Peinovich paid him a salary of $40,000 per year to run security for his operation. Security, the source said, meant helping organize so-called “pool parties,” a term TRS used for privately held gatherings of white nationalists in different regions across the country. Kreider, as Jayoh, also bragged about bringing the so-called “alt-right” movement together, the source claimed. “He was the fixer. He would always handle situations,” the source told Hatewatch, using the word “fixer” to refer to Kreider’s alleged skill at organizing white nationalists and keeping their identities secret. “Jayoh bragged that he pulled the alt-right together after Mike [Peinovich] got doxed. He bragged about all the people brought back in the fold after that.” A photograph taken at the Unite the Right Rally in Charlottesville, Virginia, appears to show Kreider marching alongside Peinovich and James Fields, the neo-Nazi who later that day murdered activist Heather Heyer and injured dozens of others in a car ramming attack. Less than a week after Fields killed Heyer at Unite the Right, a Twitter account going by the username Jayoh De La Rey posted the words “read siege,” a phrase that is often used as a neo-Nazi call-to-arms. So-called “SIEGE” culture, which consists of an esoteric internet fanbase surrounding a collection of racist writings by that name, has helped inspire far-right terror attacks. It is unclear if the “read siege” tweet referred to Fields’ attack or the violence perpetrated by white nationalists in Charlottesville at Unite the Right.

via splcenter: Neo-Nazi ‘Fixer’ of the Alt-Right Identified

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Mutmaßlicher Neonazi-Angriff – Mann in Ku-Klux-Klan-Kutte schießt auf Grünen-Politiker und Kind

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Es ist nicht der erste Angriff auf Aktivisten in Sachsen-Anhalt. Dieses Mal schießt eine Person in Ku-Klux-Klan-Verkleidung mit einer Softair-Waffe. Mit einer Softair-Waffe hat ein mutmaßlicher Neonazi am Freitagabend in Seehausen, Sachsen-Anhalt, auf einen Mann und ein Kind geschossen und sie dabei verletzt. Wie „Bild“ berichtet, handelt es sich bei den verletzten Personen um den 20-jährigen Grünen-Politiker Zoltán Schäfer und einen 12-jährigen Jungen. Beide hätten dort gegen den Ausbau der A14 protestiert. Wie ein Video zeigt, dass offenbar von einem Komplizen gedreht wurde, trug der Angreifer eine weiße Kutte des rassistischen Ku-Klux-Klans. Es ist zu sehen, wie der Schütze die Treppe eines Bahnhofsgleises in Seehausen nach oben steigt und das Feuer auf eine Gruppe auf dem gegenüberliegenden Gleis eröffnet. Währenddessen lacht die filmende Person und ruft: „Ihr Assis, ihr kleinen F****.“ Der Clip wurde nach der Tat ins Netz gestellt. „Wir sitzen dort und unterhalten uns. Plötzlich knallt es und die anderen beginnen zu rennen“, berichtet Zoltán Schäfer der „Bild“. „Schreie ertönen, Schüsse zerschneiden die Luft. Etwas erwischt mich am Ellbogen. Wir rennen, rennen um unser Leben.“ Kurz darauf versucht der verletzte Schäfer den Täter zu fassen und rennt ihm über die Gleise hinterher. Der Mann in der Kutte kann jedoch entkommen, ein Fluchtwagen wartete auf ihn

via tagesspiegel: Mutmaßlicher Neonazi-Angriff – Mann in Ku-Klux-Klan-Kutte schießt auf Grünen-Politiker und Kind

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Früherer “Homosexuelle in der AfD”-Chef wird Bundestagskandidat der Freien Wähler

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Sollten die Freien Wähler in den Bundestag einziehen, könnte auch ein schwuler Politiker aus Köln davon profitieren, der zunächst am extremen rechten Rand um Stimmen buhlte. Der offen schwule ehemalige AfD-Politiker Torsten Ilg bewirbt sich für die Freien Wähler um ein Bundestagsmandat. Der Kölner wurde nach Parteiangaben am Samstag bei der Aufstellungsversammlung der rechtsliberalen Partei auf Rang fünf der nordrhein-westfälischen Landesliste gewählt. Sollten die Freien Wähler die Fünf-Prozent-Hürde auf Bundesebene überschreiten, wäre sein Einzug ins Parlament sehr wahrscheinlich. Ilg hatte 2014 zu den Gründungsmitgliedern der “Homosexuellen in der AfD” gehört und war der erste Vorsitzende der Gruppe (queer.de berichtete). Die “Homosexuellen in der AfD” sind laut Beobachtern keine klassische LGBTI-Parteiorganisation, sondern sehen es bis heute als ihre Aufgabe an, LGBTI-feindliche Initiativen in der Rechtsaußenpartei herunterzuspielen. Die Gruppe hat sich inzwischen in “Alternative Homosexuelle” umbenannt. Ilg verließ 2015 die Partei und schloss sich den Freien Wählern an, für die er mehrere Jahre lang im Stadtteilparlament von Köln-Rodenkirchen saß. (…) In seiner Kommunalpolitikkarriere fiel Ilg vor allem 2016 auf, weil er als Stadtteil-Abgeordneter mit einem Antrag Stimmung gegen Geflüchtete machte (queer.de berichtete). In seinem Facebook-Auftritt verbreitet er oft Botschaften im AfD-Jargon – so wettert er gegen “links-grün” oder wehrt sich mit Verweis auf Goethe und Schiller gegen geschlechtergerechte Sprache

via queer: Früherer “Homosexuelle in der AfD”-Chef wird Bundestagskandidat der Freien Wähler

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Anklage gegen AfD-Landtagsabgeordneten Graupner zugelassen

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Der Schweinfurter AfD-Landtagsabgeordnete Richard Graupner muss sich wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses und wegen Ordnungswidrigkeiten vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Schweinfurt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu. Wie ein Gerichtssprecher dem Bayerischen Rundfunk am Montag mitteilte, wurde die von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt erhobene Anklage gegen den AfD-Landtagsabgeordenten und Polizeibeamten Richard Graupner aus Schweinfurt unverändert zugelassen. Die Staatsanwaltschaft wirft Graupner Verletzung eines Dienstgeheimnisses sowie zwei Ordnungswidrigkeiten nach dem Bayerischen Datenschutzgesetz vor. Außerdem hat das Gericht bereits das Hauptverfahren eröffnet. Im Dezember 2020 hatte der Bayerische Landtag die Immunität Graupners aufgehoben. Laut dem Gerichtssprecher wird der Prozess voraussichtlich im Oktober terminieren. Staatsanwaltschaft: Graupner soll Informationen weitergegeben haben. “Dem Angeschuldigten liegt zur Last, in den Jahren 2017 und 2018 jeweils demselben Bekannten unberechtigt Informationen weitergegeben zu haben, zu denen der Angeschuldigte aufgrund seiner damaligen Tätigkeit als Polizeibeamter Zugang hatte”, hieß es von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wörtlich. So soll Graupner 2017 einem Bekannten zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche, den Halter eines Pkw sowie die Privatadresse einer Person mitgeteilt haben.

via br: Anklage gegen AfD-Landtagsabgeordneten Graupner zugelassen

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Recherchen enthüllen Osttiroler als verdeckten Netzwerker der Neonazi-Szene – #terrorsphära

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Ein Österreicher steckt hinter der Band Terrorsphära, auf deren Konzerten sich die Neonazi-Szene versammelt. Während unzählige Männer unter “Sieg Heil”-Rufen ihren rechten Arm in die Luft strecken, kündigt der Gitarrist auf der Bühne das nächste Lied an. Er ist maskiert, hat eine sportliche Statur, die Baseballkappe trägt er verkehrt herum. Der Musiker ist der bislang unerkannte Kopf der Band Terrorsphära – Österreichs Exportschlager in Sachen Neonazi-Hardcore. Manuel E. aus Osttirol steht auf der Bühne des größten rechtsextremen Metal-Festivals Europas in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. “Ich schau mir Ihre Fragen gerne an. Dann werde ich sehen, ob ich bereit bin, Ihnen Rede und Antwort zu stehen,” sagte Manuel E. am anderen Ende der Leitung. Das war er dann aber nicht. Weder hat E. Fragen zu Terrorsphära oder seinen Verbindungen zu den Hammerskins beantwortet, noch zu seinen Bekanntschaften unter ukrainischen Rechtsextremisten – dabei hätte er eine ganze Menge zu erzählen. Immerhin ist der 35-Jährige ein emsiger Vernetzer der Neonazi-Szene. Extrem rechter Netzwerker
Schon Anfang der 2000er besuchte der Lienzer Hotspots der rechtsextremen Szene, wie das Ulrichsberg-Treffen in Kärnten oder den Rudolf-Hess Marsch in Bayern. Wegen rassistischer Gewaltverbrechen und des Verstoßes gegen das NS-Verbotsgesetz landete er gleich mehrmals vor Gericht – und schließlich drei Jahre hinter Gitter. Damit verschwand Manuel E. erstmals von der Bühne. Heute, viele Jahre später, gibt sich der gelernte Fliesenleger zugeknöpft. Aktuelle Bezüge zur Neonazi-Szene? Keine Antwort. Manuel E. stecke seine ganze Zeit in Familie und Sport, so sein Trainer eines Lienzer Taekwondo-Vereins. (…) . Der deutsche Verfassungsschutz spricht von “Kontakten zu neonazistischen Strukturen”. Ebendiese Kontakte reichen von Australien über Portugal bis nach Russland und Deutschland. Und immer wieder sind es rechtsextreme bis militante Kreise, die mithilfe von Kampfsport, Lifestyle und Musik eine “wehrhafte Volksgemeinschaft” aufbauen wollen, wie sie es nennen.
Kampfsport und Musik Dreh- und Angelpunkt des extrem rechten Aktivismus des E. sind Kampfsport und seine Bands. Der Osttiroler spielt nämlich gleich in mehreren. Die bekannteste davon, Terrorsphära, ist Robert Claus zufolge “eine der wichtigsten Bands des NS-Hardcore im deutschsprachigen Raum, die ihre nationalsozialistische Ideologie nicht allein musikalisch vertritt”. Nur war bisher unbekannt, wer sich hinter der Band verbirgt. Ablichten ließen sich die Musiker stets vermummt. Terrorsphära sei tief in ein Netzwerk militanter Neonazis eingebettet, so Claus. Der Sozialwissenschafter Robert Claus arbeitet für die “Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit” in Hannover. Er beschäftigt sich seit Jahren mit rechtsextremen Umtrieben im Sport. In seinem Buch “Ihr Kampf. Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert” wird Manuel E.s Band Terrorsphära als “musikalisches Aushängeschild der Neonazi-Kampfsport-Szene” bezeichnet. Tatsächlich tritt die Band fast ausschließlich bei extrem rechten Kampfsport-Events auf. Antifaschistische Rechercheblogs wie “Exif-Recherche” oder “Runter von der Matte” dokumentieren: in Frankreich, in Deutschland, in Portugal, in Griechenland oder eben in der Ukraine. Organisiert werden die Wettkämpfe stets mithilfe gefährlicher rechtsextremistischer Strukturen: In Frankreich ist es das verbotene militante Neonazi-Netzwerk “Blood & Honour”; in Griechenland die “Goldene Morgenröte”, jene Partei, deren Spitze 2020 wegen Totschlags, Körperverletzung, Erpressung, Sprengstoffanschlägen und Geldwäsche als kriminelle Vereinigung verurteilt wurde; in Portugal trat Terrorsphära unter dem Titel “NS Beatdown” im Clubhaus der Hammerskins auf.

via standard: Recherchen enthüllen Osttiroler als verdeckten Netzwerker der Neonazi-Szene

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Verfassungsschutz: #Sachsen ist Sammelbecken für Neonazis

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Der Verfassungsschutz in Sachsen beobachtet eine „innerdeutsche Migration von Rechtsextremisten nach Sachsen“. Dort gebe es eine große Gleichgültigkeit vieler Menschen gegenüber Rechtsextremisten, so Behördenleiter Dirk-Martin Christian. Das zeige sich vor allem bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik. Die Gleichgültigkeit vieler Menschen gegenüber Rechtsextremisten macht Sachsen aus Sicht des sächsischen Verfassungsschutzes zum Sammelort für Neonazis. „Es lässt sich zunehmend eine innerdeutsche Migration von Rechtsextremisten nach Sachsen beobachten – beispielsweise aus Nordrhein-Westfalen“, sagte Behördenleiter Dirk-Martin Christian der „Leipziger Volkszeitung“. Dabei spielen demnach auch andere Faktoren eine Rolle: „Preiswerte Immobilien, auf dem Land auch eine gewisse Form von Abgeschiedenheit, eine gute Arbeitsmarktsituation sowie moderne Infrastruktur.“

via rnd: Verfassungsschutz: Sachsen ist Sammelbecken für Neonazis

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Bad Segeberg: Neonazi soll fünf Monate in Haft – #tödter

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Weil er andere Menschen bedroht und genötigt hat, ist am Freitag ein vorbestrafter Neonazi vom Amtsgericht Segeberg zu fünf Monaten Haft verurteilt worden. (…) Das Amtsgericht Bad Segeberg sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte, Bernd T., Menschen bedroht und genötigt habe, so ein Gerichtssprecher. Außerdem sei er vorsätzliche ohne Führerschein Auto gefahren. Der Richter verurteilte den 47-jährigen zu fünf Monaten Haft. Bernd T.s Vorstrafenregister ist lang: Mitte der 90er Jahre hatte er In Bad Segeberg einen Obdachlosen erschlagen. Er wurde wegen unerlaubten Waffenbesitzes und mehrfacher Körperverletzung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Und auch im NSU-Prozess war der 47-Jährige als Zeuge geladen. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft Flensburg wegen Verdachts auf Gründung einer kriminellen Vereinigung.

via ndr: Bad Segeberg: Neonazi soll fünf Monate in Haft

ältere Artikel zu Bernd T.; wikipedia-artikel