Hundehalter kommt nach Angriff auf Syrer in Haft – #schauhin #kaltland #gewalttäter #terror

In Magdeburg war ein Syrer durch Hundebisse verletzt worden, es gab gegenseitige Anzeigen wegen Körperverletzung. Die Polizei sieht aber in dem Hundehalter den Täter. Nach der Beißattacke von Hunden auf einen Syrer in Magdeburg ist Haftbefehl gegen den Hundehalter erlassen worden. Der Anfangsverdacht wegen gefährlicher Körperverletzung habe sich durch weitere Ermittlungen bestätigt, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige kam in ein Gefängnis. Dem Magdeburger werde vorgeworfen, seine beiden Hunde auf den 29 Jahre alten Syrer gehetzt zu haben. Das Opfer hatte bei dem Vorfall am 13. Mai schwere Bissverletzungen erlitten und musste im Krankenhaus behandelt werden.  Den Ermittlungen zufolge ging der Hundehalter zunächst auf einer Grünfläche an der Familie vorbei und beleidigte sie. Nach einer Weile soll er zurückgekommen und auf die Familie zugegangen sein. Fest steht laut Polizei, dass sich der Syrer schützend vor seine Familie stellte. Daraufhin habe der Hundehalter den Mann in den Schwitzkasten genommen, dann hätten die Hunde angegriffen. Die Polizei konnte den Hundebesitzer ausfindig machen, nahm seine Hunde mit und brachte sie in ein Tierheim. Wenige Tage nach dem Vorfall hatte die Polizei eine neue mögliche Version des Vorfalls öffentlich gemacht. Demnach hatte der Hundebesitzer den Syrer seinerseits wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Polizei weist Darstellung des Hundehalters zurück Die Darstellung des Hundehalters, er sei selbst von dem 29-jährigen Syrer angegriffen worden, habe sich nicht bestätigt, sagte nun eine Polizeisprecherin. Ein Video, das diese Darstellung zu decken scheint, setze erst nach der eigentlichen Tathandlung ein und sei in den sozialen Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

via zeit: Hundehalter kommt nach Angriff auf Syrer in Haft

siehe auch: Hundehalter im Gefängnis Haftbefehl nach Beißattacke auf Syrer in Magdeburg Nach der Beißattacke von Hunden auf einen Familienvater in Magdeburg ist Haftbefehl gegen den Hundehalter erlassen worden. Der Anfangsverdacht wegen gefährlicher Körperverletzung habe sich durch weitere Ermittlungen bestätigt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dem 23-jährigen Magdeburger werde vorgeworfen, seine beiden Hunde auf den 29 Jahre alten Syrer gehetzt zu haben. Der Mann hatte bei dem Vorfall am 13. Mai schwere Bissverletzungen erlitten. Den Ermittlungen zufolge ging der Hundehalter zunächst in einer Grünfläche an der Familie vorbei und beleidigte sie. Nach einer Weile soll er zurückgekommen und auf die Familie zugegangen sein. Fest steht laut Polizei, dass sich der Vater schützend vor seine Familie stellte. Daraufhin habe der Hundehalter den Mann in den Schwitzkasten genommen, dann hätten die Hunde angegriffen. Der Attackierte kam mit schweren Bissverletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm die Hunde mit und brachte sie in ein Tierheim. (…) Für den Haftbefehl sei zudem ausschlaggebend gewesen, dass es im März bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben habe. Auch hier soll der Mann seine Hunde auf Menschen losgelassen haben, es kam aber nicht zu einer Beißattacke. Der 23-Jährige kam in ein Gefängnis.

Sovereign citizen Bruce Doucette sentenced to 38 years in prison

One of the nation’s most-notorious sovereign citizens, who toured the country teaching antigovernment extremists how to set up bogus “common law” courts, faces 38 years in prison for a long list of crimes committed against public officials. Bruce A. Doucette — the self-appointed “Superior Court Judge of the Continental uNited States of America” and the guru behind a massive “paper terrorism” scheme — had little to say standing before a real judge Tuesday in a Denver courtroom. “I am not consenting to anything,” the gray-haired former computer repair shop owner said softly, restrained in handcuffs secured to a waist chain, at sentencing before state District Court Judge Michael Spear from Colorado’s 18 Judicial District. That antigovernment defiance, however, didn’t stop the judge from proceeding to sentence Doucette to 38 years of consecutive prison time, based on a laundry list of convictions against him returned by a jury in March. Prosecutors asked the judge to send Doucette to prison for no less than 45 years but appeared pleased that the term he received will likely be a life-sentence for the 57-year-old former computer repair shop owner from Littleton, Colorado. Doucette was sentenced to serve 20 years for participating in a racketeering enterprise likened to organized crime. He was sentenced to an additional consecutive term of four years for retaliation against a judge; five years for retaliation against another judge; five years for attempting to influence a public servant and, finally, another four years for retaliation against a judge.  He was given concurrent sentences on a host of other, similar charges. When given the opportunity to address the court, Doucette told the sentencing judge: “May Yahweh have mercy on your soul.” Such religious references frequently are espoused by Christian Identity adherents and white supremacists — an ideology Doucette previously hasn’t expounded.

via spöcenter: Sovereign citizen Bruce Doucette sentenced to 38 years in prison

Neonazi soll illegale Müllhalde betrieben haben – #schauhin #drecksnazi

Am Leipziger Stadtrand ist eine große private Müllhalde entstanden – mehr als 100 Autowracks und andere gefährliche Abfälle verrotten dort ohne Genehmigung. Der Grundstückseigentümer ist ein stadtbekannter Neonazi. Neben dem Grundstück von Riccardo S. ist eine Einfamilienhaus-Siedlung. Doch gegenüber MDR-exakt will kein Anwohner etwas vor der Kamera sagen. Einige haben resigniert, weil ihre Beschwerden über das vermüllte Grundstück ins Leere liefen. Andere haben schlicht Angst und wirken eingeschüchtert. “S. ist ein überzeugter gewaltaffiner Neonazi, der bereits seit 1990, also von Anfang an, in Leipzig aktiv ist”, sagt Rechtsanwalt und Grünen-Politiker Jürgen Kasek. Riccardo S. ist immer wieder durch Straftaten aufgefallen. “Von seiner Gewaltaffinität hat er auch in den letzten 20 Jahren nichts eingebüßt.” Riccardo S. war dabei, als im Oktober 2009 rund 50 Neonazis in Brandis bei Leipzig ein Auswärtsspiel von Roter Stern Leipzig gestürmt haben. Die Angreifer gehen mit Eisenstangen und Latten auf die Spieler und Fans des Gästevereins los. Es gibt mehrere Schwerverletzte. Riccardo S. ist einer der Gewalttäter, er wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Schon mehrfach musste er sich zuvor wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vor Gericht verantworten. Im Januar 2016 randalieren 200 Rechtsextreme im linksalternativen Leipziger Stadtteil Connewitz. Einer der mutmaßlichen Täter ist Riccardo S. “Nach dem Überfall auf Connewitz war sein Name auf der Liste”, sagt Kasek. Nach exakt-Informationen wird Riccardo S. nun angeklagt.
Illegale Müllentsorgung Dieser Mann stand nun vor dem Landgericht Leipzig wegen illegaler Müllentsorgung und anderer Umweltvergehen. Für die Ortsvorsteherin von Lützschena, Margitta Ziegler, sind Ablagerungen bereits seit 2002 ein Dauerthema. Doch getan hat sich seitdem wenig. Die Behörden ließen Riccardo S. offenbar über Jahre gewähren. “Der Müll liegt wirklich im Grünen. Das heißt, wenn dort etwa Batterie, Schadstoffe, Altöl ausgewaschen wird, dann geht das halt direkt auch in den Boden über”, sagt Rechtsanwalt Kasek. Aus seiner Sicht hätte das auffallen müssen.

via mdr: Neonazi soll illegale Müllhalde betrieben haben

Nationalismus muss sich wieder lohnen!

Skandalüberblick AfD: In Rheinland-Pfalz zahlt die Partei Mitgliedern Geld für die Teilnahme an einem Aufmarsch in Berlin Die rechtsextreme AfD – in deren parlamentarischen Umfeld sich Neonazis tummeln – scheint nicht mehr aus den Schlagzeiten zu kommen. Wie die Rechercheplattform Exif kürzlich berichtete, soll die AfD Rheinland-Pfalz ihren Mitgliedern Zahlungen in Höhe von 50 Euro zugesagt haben, wenn sie an einem für den kommenden Sonntag angemeldeten Aufmarsch in Berlin teilnehmen. Da sonst niemand zur rechtsextremen Demo kommen wolle, bezahle die AfD halt Demonstranten, damit sie teilnehmen, wurde kommentiert. Die Resonanz auf ein Transportangebot mit Bussen seitens der Partei sei “sehr gering” gewesen, heiß es in einer Mail der Jugendorganisation der AfD. Deswegen habe der Landesvorstand durch einen “Zuschuss” den Anreiz für die Parteianhängerschaft erhöhen wollen, damit diese in Berlin aufmarschiere und “für die Zukunft Deutschlands” demonstriere. Folglich hat der Landesvorstand der AfD am 15. Mai beschlossen, 1500 Euro in die Rekrutierung von zumindest 30 Aufmarschteilnehmern zu investieren. Die AfD-Mitglieder sollen jeweils 50 Euro erhalten, sobald sie an dem Aufmarsch teilgenommen haben. Auf das deutsche Ehrenwort der aufmarschmüden “Patrioten” will sich der Landesvorstand indes nicht verlassen: Die AfD-Mitglieder müssten ihre Teilnehme beweisen, etwa durch Fotos, um an das Geld heranzukommen. (…) Ironischerweise praktizieren die Rechtsextremisten der AfD somit gerade das, was sie allen Gegendemonstranten vorwerfen: Sie finanzieren Demonstrationen. Die rechtsextreme Anti-Antifa der AfD investiert letztendlich Steuergelder, um genügend Masse auf die Straße zu bringen. Dabei ist es ein beliebter Mythos der extremen Rechten in Deutschland, antifaschistisches Engagement als staatlich finanziert zu verunglimpfen. Offensichtlich handelt es sich bei dieser rechtsextremen Unterstellung somit um eine schlichte unbewusste Projektionsleistung.  (…) Apropos “dümmer”: Vor kurzem sorgte die Veröffentlichung von Ergebnissen eines Intelligenztests, bei dem auch die politische Präferenz der Teilnehmer abgefragt wurde, für helle Aufregung in den Reihen der AfD. Die Mitgliedschaft der Partei, in deren Reihen oftmals Chauvinismus und rassische Überlegenheitsgefühle Widerhall finden, schnitt am schlechtesten ab.

via tp: Nationalismus muss sich wieder lohnen!

Neonazis in Goslar: ver.di kritisiert Stadt

Am 2. Juni wollen sich Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet in Goslar treffen. Etwa 300 Neonazis werden zum “Tag der deutschen Zukunft” erwartet. Die Gewerkschaft ver.di, die gemeinsam mit anderen Verbänden, Kirchen und Parteien zur Gegendemo aufgerufen hat, kritisiert nun die Stadt Goslar. Diese hätte die Versammlung untersagen sollen, heißt es. “Da trifft sich die Avantgarde der militanten Naziszene in Goslar, eine Versammlung von Holocaustleugnern und Gewalttätern, und die Versammlungsbehörde kann kein Gefahrenpotenzial entdecken”, sagte Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer von ver.di für Süd-Ost-Niedersachsen. Anstatt ein Verbot ernsthaft zu prüfen, hätte die Versammlungsbehörde frühzeitig Vereinbarungen mit den Anmeldern aus der rechten Szene getroffen, kritisiert die Gewerkschaft. Geschäftsführer Wertmüller hätte sich ein Vorgehen wie 2011 in Braunschweig gewünscht.

via ndr: Neonazis in Goslar: ver.di kritisiert Stadt

Der Postillon bietet AfD-Mitgliedern 60 Euro Demo-Geld, wenn sie im Hühnerkostüm demonstrieren

50 Euro versprach die AfD in Rheinland-Pfalz Teilnehmern einer Demonstration in Berlin. Diesem Beispiel folgend will nun auch der Postillon die patriotische Sache durch monetäre Zuwendungen unterstützen. Daher bietet Deutschlands deutscheste Zeitung jedem AfD-Mitglied, das am Sonntag (27.05.2018) in Berlin im Hühnerkostüm demonstriert, sogar 60 Euro! “Das Huhn ist eines der edelsten deutschen Tiere und steht wie kein anderes für die patriotische Sache”, erklärt Postillon-Sprecher Adolf Wiesenhof die Solidaritäts-Aktion. “Nicht umsonst wird der große Adler im Bundestag liebevoll ‘fette Henne’ genannt. Wer sich als AfD-Mitglied von uns unterstützen lässt, sagt ‘Gack’ zu Deutschland.” Und so funktioniert die patriotische Demonstrationsförderung des Postillon:🐔 Anspruchsberechtigt sind ausschließlich AfD-Mitglieder (Fotokopie des Mitgliedsausweises) 🐔 Kurzes Beweisvideo erforderlich 🐔 Hahnenkostüme, andere Vögel etc. gelten nicht 🐔 Passende Transparente erwünscht (Beispiele: “Merkel muss gack!”, “Deutsche Eier statt Döner!”, “Füchse raus aus Deutschland!”, “Ei love Germany”) 🐔 Maximal 100 Hühner erhalten jeweils 60 Euro. Die Reihenfolge richtet sich nach dem zeitlichen Eingang der Anfragen. “Jeder AfD-Anhänger sollte sich genau überlegen, ob er bereit ist, für gerade mal 50 Euro für sein Anliegen auf die Straße zu gehen, oder ob er nicht lieber 10 Euro mehr kassiert und dabei auch noch von einem angenehm weichen Federkleid umgeben ist”, so der Postillon-Sprecher weiter.

via postillion: Der Postillon bietet AfD-Mitgliedern 60 Euro Demo-Geld, wenn sie im Hühnerkostüm demonstrieren

Die AfD bleibt draußen

Der DGB-Bundeskongress hat beschlossen, der AfD kein Forum zu geben. Der DGB hat sich auf seinem Bundeskongress klar gegen die AfD ausgesprochen. Das war so nicht zu erwarten. »Im Bekenntnis zu seinen antifaschistischen Wurzeln sind die Arbeit gegen Menschenfeindlichkeit und die Arbeit gegen Gewalt und jegliche Form von Diskriminierung Aufgaben des DGB«, heißt es in einem vergangene Woche vom DGB-Bundeskongress beschlossenen Antrag mit dem Titel »Bekenntnis zum Antifaschismus – Grundpfeiler gewerkschaftlicher Arbeit«. Alle vier Jahre kommen 400 Delegierte aus den Mitgliedsgewerkschaften zusammen, um die politischen Leitlinien des DGB zu bestimmen. Neben der Digitalisierung und der Zukunft Europas stand in diesem Jahr beim Kongress in Berlin auch die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Aufstieg der Rechten und insbesondere mit der AfD im Mittelpunkt. Die Abgrenzung zu der extrem rechten Partei und ihrem Umfeld könnte kaum deutlicher sein. Während die Wiederwahl des DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann nur für verhaltenen Applaus sorgte, wurde die Rede einer DGB-Jugendvertreterin zur Notwendigkeit des gewerkschaftlichen Antifaschismus mit standing ovations gefeiert und der Antrag einstimmig verabschiedet. Darin bekennt sich der DGB nicht nur zum Antifaschismus, sondern auch explizit zur antifaschistischen Bündnisarbeit und verwahrt sich gegen jegliche Versuche, diese zu behindern. Eine deutliche Anspielung auf die AfD, die zuletzt immer wieder versuchte, durch parlamentarische Anfragen die institutionelle Förderung von antirassistischen Projekten, an denen sich auch die Gewerkschaften und ihre Jugendverbände beteiligten, zu diskreditieren und die Gewerkschaften unter den Verdacht des »Linksextremismus« zu stellen. Auch wenn die einstimmige Annahme des Antrags angesichts der gewerkschaftlichen Erfahrung mit dem historischen Faschismus und dem jahrzehnte­langen Engagement der Gewerkschaften gegen Rechtsextremismus zunächst selbstverständlich erscheint, wurde im DGB in den vergangenen Monaten intensiv darum gerungen.

via jungle: Die AfD bleibt draußen

siehe auch: A006: Bekenntnis zum Antifaschismus – Grundpfeiler gewerkschaftlicher Arbeit. A006: Bekenntnis zum Antifaschismus – Grundpfeiler gewerkschaftlicher Arbeit (PDF, 241 kB)

Warum findet Frau #Weidel nicht die EU-Zahlungen im Haushalt? #schauhin #dummheit #taubenuss #afd

Die AfD-Fraktionschefin wirft der Bundesregierung vor, die Überweisungen nach Brüssel nicht mal im Bundesetat aufzulisten. Doch selbst der Haushaltsexperte der Fraktion hat sie gefunden – und spricht lediglich von Intransparenz. Unter Haushaltsexperten sorgte Alice Weidel kürzlich für Aufsehen. Denn vor einigen Tagen in der Haushaltsdebatte des Bundestags sagte die Fraktionsvorsitzende der AfD: „Im Bundeshaushalt werden schlicht nicht alle Ausgabenposten aufgeführt. Wo ist zum Beispiel der EU-Etat zu finden? Richtig. Nämlich gar nicht. Die rund 30 Milliarden Euro, die Deutschland nach Brüssel transferiert, werden im Budget verschwiegen.“ Was für ein Skandal. Die EU-freundlichen Altparteien, wie die AfD Union und SPD nennt, enthalten dem Wähler also die fälligen Überweisungen an die Kommission vor. Die Koalitionsparteien betrügen also das Wahlvolk um die nötige Transparenz, weil sie fürchten, die Bürger könnten sich über die Zahlungen empören. Unterschwellig schwingt all das in Weidels Kritik mit. Aber hat die AfD-Fraktionsvorsitzende tatsächlich recht? Oder hat Alice Weidel, die Euro-Gegnerin, einfach nicht richtig in das Zahlenwerk hineingeschaut? Hat sie es nicht finden können, weil es zu schwierig war? Oder hat sie es nicht finden wollen, weil es nicht ins Konzept passt? Denn zu finden ist es. Schon eine Google-Suche im Internet reicht. Auf der Seite des Bundestags ist der Gesetzentwurf „über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2018“ für jeden abrufbar. Weidel hätte, wenn sie Hilfe braucht, auch einfach Peter Boehringer, den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, fragen können. Er ist Mitglied ihrer Partei. Denn auf fünf Seiten, wie sich das in einem Bundeshaushalt gehört, listet Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dort unter Einzelplan 6001 auf, was nach Brüssel geht. 32,2 Milliarden Euro überweist die Bundesregierung in diesem Jahr an die EU. Das sind 2,75 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Das Bundesfinanzministerium verweist darauf, dass die Summe seit der Steuerschätzung im November 2017 bekannt sei. Diese ist auf der Seite des Bundesfinanzministeriums ebenfalls öffentlich einsehbar. Das Geld für die EU stammt aus den allgemeinen Steuereinnahmen. Wer sich dafür interessiert, kann das Ganze im Detail über Seiten nachlesen. Bei der AfD-Fraktionsvorsitzenden aber scheint das nicht der Fall zu sein. „Die 32,2 Milliarden Euro, die der Beitrag der Bundesrepublik an die EU darstellen (damit ist der EU-Etat gemeint – deutscher Anteil am Haushalt der EU) scheint eben nicht als Position im Bundeshaushalt auf und wird auch nicht eingerechnet“, teilt ihr Büro mit. „Er wird ja entsprechend auch nicht im Bundestag vorgestellt und diskutiert.“ Es ist eine Kritik, die man in der FDP, die ebenfalls durchaus ein kritisches Auge auf die EU hat, so nicht stehen lassen will. „Der AfD ist leider jedes Mittel recht, die EU pauschal schlechtzumachen – das zeigt die Behauptung, dass die Zahlungen des Bundes nicht im Haushalt abgebildet seien“, sagt der haushaltspolitische Sprecher der Liberalen, Otto Fricke. „Man sollte erst den Haushalt lesen, bevor man eine solche Behauptung aufstellt.“

via welt: Warum findet Frau Weidel nicht die EU-Zahlungen im Haushalt?

Man responsible for racist propaganda in Sandpoint now targeting Sen. Feinstein

Scott D. Rhodes of Sandpoint, Idaho, advocates a white supremacist takeover of the United States in the first installment of his video podcast titled The Road to Power. He appears to be responsible for a recent flurry of robocalls targeting U.S. Sen. Dianne Feinstein of California and urging residents of that state to “relocate to North Idaho, where very white is very right.”Scott D. Rhodes of Sandpoint, Idaho, advocates a white supremacist takeover of the United States in the first installment of his video podcast titled The Road to Power. He appears to be responsible for a recent flurry of robocalls targeting U.S. Sen. Dianne Feinstein of California and urging residents of that state to “relocate to North Idaho, where very white is very right.” A Sandpoint man known for blanketing his city with racist, anti-Semitic propaganda appears to be responsible for a flurry of robocalls targeting U.S. Sen. Dianne Feinstein of California and urging residents of that state to “relocate to North Idaho, where very white is very right.” The vitriolic messages, one of which refers to Feinstein as a “traitorous Jew,” have been received in large cities across California, including Los Angeles, San Francisco and San Diego. They state they were paid for by TheRoadtoPower.com, a site that began posting a video podcast series about two months ago. The man in the videos, who advocates a white supremacist takeover of the U.S., does not identify himself by name, but multiple Sandpoint residents identified him as Scott D. Rhodes, who made headlines in December after police determined he had distributed racist CDs in the parking lot of Sandpoint High School. A police report in January revealed that Rhodes, 49, also was suspected of sending threatening robocalls to city leaders in Alexandria, Virginia. “That’s him,” Lee Hardin, a black man and mortgage lender in Sandpoint who reported being harassed by Rhodes last fall, said when shown the Road to Power website. “That’s the same hat he was wearing when he harassed me,” Hardin added, referring to Rhodes’ distinctive black ski cap, styled after those worn by Nazi military officers in World War II. “It’s absolutely him,” said Ben Olson, a journalist with the Sandpoint Reader who has attempted to interview Rhodes in person several times. “I recognize his face. I recognize his voice. I recognize his hat.” Rhodes appears to have moved to Sandpoint in 2015, the same year robocalls targeted the liberal mayor of Sandpoint, Shelby Rognstad, during his election campaign. Rhodes apparently still lives there, though he stopped renting an office in the city several months ago. He did not respond to multiple requests for comment.

via spokesman: Man responsible for racist propaganda in Sandpoint now targeting Sen. Feinstein

siehe auch: Idaho racist behind antisemitic robo calls targeting Sen. Feinstein. A former California business man now living in Sandpoint, Idaho, is being identified as the individual behind a series of racist, antisemitic “robo calls” targeting Sen. Dianne Feinstein. The long-time California senator is facing a re-election challenge by Republican Patrick Little, described as an antisemitic racist who admires Adolf Hitler and denies that millions of Jews were killed in the Holocaust. In robo calls made to media outlets and residents of California, a podcaster describes Feinstein as a “traitorous Jew.” The calls are from a web site that posted 11 racists podcasts between March 3 and May 19, according to an analysis by Hatewatch. The man behind the podcasts is Scott D. Rhodes, a Sandpoint resident who previously was linked by police to the distribution of racist literature, including CDs in the north Idaho community. Rhodes also was identified as a person of interest by police in Alexandria, Virginia, last year after the mayor and city council members began receiving racist, antisemitic phone calls, and racist literature was distributed. A criminal investigation was launched, but no charges were filed. Now Rhodes is linked to racist robo calls targeting Feinstein, according to reports published Thursday in The Spokesman-Review and the Sandpoint Reader.

How can journalists stop providing oxygen to trolls and extremists?

Are journalists partly to blame for the rise of the alt-right and the outcome of the 2016 election? A new report from the New York–based research institute Data & Society looks at the ways in which journalists help to popularize extremist views, in some cases accidentally. The paper—written by Whitney Phillips, an assistant professor of communications at Syracuse University, and entitled “The Oxygen of Amplification”—argues that alt-right and other groups were aided and abetted by the media, which helped promote their views and thereby exposed their ideas to new audiences. Writes Phillips: The takeaway for establishment journalists is stark, and starkly distressing: just by showing up for work and doing their jobs as assigned, journalists covering the far-right fringe—which subsumed everything from professional conspiracy theorists to proTrump social media shit-posters to actual Nazis—played directly into these groups’ public relations interests. In the process, this coverage added not just oxygen, but rocket fuel to an already-smoldering fire. Of the 50 journalists Phillips interviewed, many agreed their work covering the alt-right and other extremist groups provided them with more publicity, and may have helped create the movement itself. “Without journalists reporting on them, there’s no way they would have gotten the attention they did,” said HuffPost reporter and former Gizmodo writer Ashley Feinberg. “At this point we have built the world they told us existed.” The mechanisms by which this happened are complex, as Phillips describes at some length in the report, and many of them are not easy to change because they are built into the very structure of journalism itself. But the author also suggests ways of mitigating the damage—steps that journalists can take to ensure that the coverage they are providing of such groups is not only justified, but reduces the amplification problem. One thing they can do, Phillips suggests, is to not send reporters who are unfamiliar with online behavior like trolling to write about it, since it makes them unprepared for many of the tactics and strategies online natives are used to.

via cjr: How can journalists stop providing oxygen to trolls and extremists?

Frühere HDJ-Kader weiter aktiv

Die „Heimattreue Deutsche Jugend“ ist seit neun Jahren verboten, doch immer wieder taucht der Name der ehemaligen neonazistischen Jugendorganisation in Medienberichten auf. Für viele ihrer Mitglieder öffnete der Drill in der verfassungsfeindlichen Kaderschmiede die Tore für eine weitere politische Laufbahn im rechten Spektrum. Wo fanden einige der auffälligsten HDJler nach dem Verbot eine neue politische Heimat? Kaum einer zog in Zweifel, dass viele von ihnen aktiv bleiben würden. „Wer frühzeitig den Drill der HDJ erlebte, gilt als politisch gefestigt und ist für nationalistischen Aktionismus besonders geeignet“, warnte Gideon Botsch, Privatdozent des Moses Mendelsohn Zentrum in Potsdam. In den Schlagzeilen tauchte der Verein „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ), der 2009 vom Bundesinnenministerium verboten wurde, 2018 wieder auf. Einige Neonazis von damals arbeiten heute als Mitarbeiter für die „Alternative für Deutschland“ (AfD) in den Länderparlamenten und einer sogar kurzzeitig für Alexander Gauland im Bundestag. Es stellte sich auch heraus, dass der brandenburgische AfD-Vorsitzende und Hardliner Andreas Kalbitz 2007 an dem Pfingstlager der verschworenen „Heimattreuen“ in Eschede teilgenommen hatte. Was aber machen frühere HDJler wie Sebastian Räbiger, Alf Börm, Denis Schauer, Nils Altmieks oder Christian Fischer und Lutz Giesen heute? Die Neonazis Christian Fischer und Lutz Giesen besuchten als Zuschauer kürzlich mehrmals den allmählich dem Ende entgegengehenden NSU-Prozess in München. Gemeinsam mit weiteren Kameraden hörten sie sich Teile der Plädoyers der Verteidigung von André Eminger und Ralf Wohlleben an. Giesen ist lange mit Emingers Zwillingsbruder befreundet. Auf dem Computer des NSU-Trios Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt in Zwickau befanden sich Videodateien, so unter anderem eine Datei mit dem Redebeitrag des Neonazis Lutz Giesen bei einem schwedischen Neonazi-Aufmarsch im Jahr 2005. Die im Brandschutt aufgefundene Datei heißt „salem2005-lutz“. Von der HDJ zum JN-Landeschef Fischer, der aus dem niedersächsischen Vechta stammt, zählte bei der HDJ zur „Leitstelle Mitte“. Er organisierte Lager und eine „Rasse“-Schulung. Giesen und er galten bei der HDJ als wehrsportbegeistert. 2007 führte Fischer mit 24 anderen Neonazis ein paramilitärisches Camp an der deutsch-holländischen Grenze durch. Nach dem Aus der HDJ wurde Christian Fischer Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN). 2014 nahm er am Aufmarsch der gewaltbereiten „Hooligans gegen Salafisten“ in Hannover teil, wo er sich freundlich mit einem AfD-Politiker unterhielt. Am 1. Mai dieses Jahres beteiligte sich Fischer am Aufmarsch in Chemnitz in einer Jacke des „III. Wegs“. Sebastian Räbiger leitete von 2002 bis zum Verbot 2009 die „Heimattreue Deutsche Jugend“ als „Bundesführer“. Der Hardliner ist bisher nicht durch Kontakte zur AfD oder den „Identitären“ aufgefallen. Aber er wurde im November 2017 von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ als Festredner für den „Tag der Gemeinschaft“ eingeladen, um über „Nationale Jugendarbeit und Jugendpflege“ zu referieren. Räbigers Rede wurde online gestellt. Die HDJ wollte eine sich selbst befehlende Jugendbewegung sein, „die auch politisches Wollen entwickelte“, machte Räbiger in seinem Vortrag vor rund 200 Parteimitgliedern des „III. Wegs“ deutlich. Der Brandenburger Neonazi lobte im Vergleich das angeblich heldenhafte Verhalten junger deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg, bei Langemarck, seien die, „mit dem Deutschlandlied auf den Lippen ins Trommelfeuer ihrer Feinde“ gelaufen. „Auslese“ wichtig für die Jugendarbeit Die HDJ war als Nachfolgeorganisation der 1994 verbotenen, militanten „Wiking-Jugend“ angetreten um eigenen Angaben zufolge, „wieder eine saubere Jugend zu formen“. Im der HDJ-Zeitung „Funkenflug“ aus dem Jahr 2005 hieß es: „Wir treten an, um die in den Schmutz getretenen Begriffe von Ehre, Treue und Kameradschaft wieder hochzureißen.“

via bnr: Frühere HDJ-Kader weiter aktiv