Rechtsextreme Teilnehmer – 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen die Regierung

Bei Protesten in Sachsen haben Tausende Menschen den Rücktritt der Bundesregierung gefordert. Unter den Demonstranten waren auch die rechtsextremen »Freien Sachsen«. Mehrere Tausend Menschen haben in Plauen gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert und diese zum Rücktritt aufgefordert. Aufgerufen zu den Protesten hatte die Initiative »Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion«. Die sächsische Polizei zählte rund 10.000 Demonstranten. Die Protestbewegung fordert unter anderem den Rücktritt der Bundesregierung samt Neuwahlen. »Dieses Kartell, diese Regierung muss weg!«, rief ein Redner zum Auftakt unter dem Beifall der Zuhörer. Auch wurden niedrigere Abgaben bei Strom und Gas verlangt, ein bundesweites 29-Euro-Ticket, eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die sofortige Ausweisung »aller verurteilten, straffälligen und illegalen Migranten«. Neben Trommeln zeigten die Teilnehmer eine Vielzahl an Deutschlandflaggen, ebenso wie blaue Flaggen mit weißen Tauben. Auch Flaggen des Königreichs Sachsen waren zu sehen, wie sie häufig von den rechtsextremen »Freien Sachsen« verwendet werden. Die Kleinstpartei unterstützte den Protest und hatte ihre Anhänger zur Teilnahme aufgerufen.

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siehe auch: Rund 10.000 Menschen bei Demonstration gegen Bundesregierung in Plauen. In Plauen im Vogtland haben am Sonnabend rund 10.000 Menschen gegen die Bundesregierung demonstriert. Dazu aufgerufen hatte die Bewegung “Projekt M1llion”. Nach Polizeiangaben blieb es während der Kundgebung und des Demonstrationszugs sowie mehrerer Gegendemonstrationen friedlich. Nur vereinzelt seien Straftaten wie beispielsweise Beleidigungen polizeilich erfasst worden. An den Gegendemonstrationen hätten sich etwa 400 Menschen beteiligt. Die größte angemeldete Gegendemo am Altmarkt fand nicht statt. Insgesamt 367 Einsatzkräfte sicherten die Versammlungen ab. Kurzzeitig sei der Demonstrationszug des “Projekt M1llion” wegen Trommlern gestoppt worden, so die Polizei. Auflagen der Versammlungsbehörde seien missachtet worden. Demnach liefen Trommler in Formation und trommelten im Gleichtakt. Das hatten die Ordnungsbehörden verboten, weil es eine militärische Wirkung erziele. Als Kompromiss wurden den Angaben nach die Trommler als separate Kundgebung von dem eigentlichen Demonstrationszug getrennt.

»Erheblich« mit Sprengstoff beladen – Drohne explodiert zwischen Rumänien und Bulgarien nahe einer Gaspipeline

Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist nahe der Transbalkan-Pipeline an der rumänisch-bulgarischen Grenze explodiert. Sie stürzte in ein Sonnenblumenfeld. Im Nato-Staat Bulgarien tagt nun das Sicherheitskabinett. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist bulgarischen Angaben zufolge an der Grenze zwischen den Nato-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien explodiert. Die Drohne sei in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs Kardam zu Rumänien, nahe dem Schwarzen Meer im Nordosten des Landes explodiert – »in 1000 Meter Entfernung zur Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline«, sagte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew. In Sofia tagte wegen des Vorfalls das Sicherheitskabinett. Angaben zur Herkunft der Drohne machte Radew zunächst nicht. Unklar war auch der Typ der Drohne. Es handele sich aber nicht um eine »Hobbydrohne«, sondern um eine »größere«, sagte Bulgariens Ministerpräsident. Die Menge an Sprengstoff, die die Drohne geladen hatte, war seinen Worten zufolge »erheblich«. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt. Später hieß es nach Angaben der bulgarischen Regierung, die Drohne stamme wahrscheinlich aus der Ukraine. Der Drohnentyp werde häufig von der ukrainischen Armee verwendet, erklärte das Verteidigungsministerium in Sofia. »Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt«, fügte das Ministerium nach einer ersten Analyse der Drohnentrümmer hinzu. Die seit April amtierende Regierung gilt als russlandfreundlich und setzt auf Dialog mit Machthaber Wladimir Putin. Drohne war nicht geortet worden Die Transbalkan-Pipeline verbindet die Türkei mit der Ukraine. Opfer gab es Radew zufolge nicht. Das Geräusch der Drohne wurde demnach von der rumänischen Grenzpolizei aufgezeichnet.

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Antifa Meran wirft JWA Rechtsextremismus vor

In einer von Bildmaterial begleiteten Presseaussendung übt die antifaschistische Initiative (Antifa) Meran scharfe Kritik an Jürgen Wirth Anderlan. Wie Antifa schreibt, würden „aktuelle Fotos und Videos enge Kontakte des Kalterer Landtagsabgeordneten zur rechtsextremen Gruppierung Aktverein Kaltern belegen“. STOL auf Google folgen Der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan. Bereits beim Kalterer Dorfturnier im Juni sei es zu einem Zusammentreffen zwischen Mitgliedern des Aktvereins und Wirth Anderlan gekommen. Dabei hätten die Fußballer des Vereins Trikots mit in der rechtsextremen Szene gängigen Zahlencodes getragen. Mitte Juli sei es dann zu einem „Vernetzungstreffen im Wohnhaus des Abgeordneten gekommen“. Auf einem Foto würden Jürgen Wirth Anderlan und mehrere Jugendliche das rechtsextreme White-Power-Zeichen machen. Jürgen Wirth Anderlan versuche gezielt, Mitglieder im rechtsextremen Milieu zu rekrutieren, heißt es in der Aussendung an die Medien weiter

via stol.it: Antifa Meran wirft JWA Rechtsextremismus vor

Nach über 80 Jahren: Wehrmachtsoldaten und Motorrad aus 2. Weltkrieg in Donau geborgen

Nach über 80 Jahren: Wehrmachtsoldaten und Motorrad aus 2. Weltkrieg in Donau geborgen Der Pegel der Donau steht so niedrig, dass in Budapest die Überreste des Zweiten Weltkriegs zum Vorschein kommen. Neben einem Motorrad konnten auch zwei Soldaten exhumiert werden. Im Hafen liegen eigentlich Boote an, doch in Budapest wurde jetzt mitten in der Donau ein Motorrad aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen. Am Grund der Donau auf Höhe von Budapest befinden sich noch mehr Relikte: auch zwei Soldaten wurden aus dem schlammigen Flussbett ausgegraben, wie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge berichtet. Der Volksbund hat eigenen Angaben zufolge einen Umbetter nach Budapest geschickt, der die Exhumierung mithilfe ungarischer Kollegen durchgeführt hat. Neben den Überresten der Soldaten, die durch den Schlamm konserviert werden konnten, wurden außerdem zahlreiche deutsche Tellerminen 35 gefunden. Diese wurden im Zweiten Weltkrieg gegen Panzer eingesetzt.

via euronews: Nach über 80 Jahren: Wehrmachtsoldaten und Motorrad aus 2. Weltkrieg in Donau geborgen

https://www.facebook.com/Volksbund/posts/1377437021161164

CSD Hamburg – Einsatz gegen Aktivisten mit Regenbogen­fahne: Schwere Vorwürfe gegen Polizei in Hamburg

Ein Besuch in der Hamburger Europa Passage endete am CSD-Samstag für einen russischstämmigen Aktivisten im Polizeigewahrsam. Er fühlt sich an Verhältnisse im Putin-Land erinnert. Nach dem CSD in Hamburg am vergangenen Samstag hat ein Polizeieinsatz in der Europa Passage ein juristisches Nachspiel. Gegen einen 41-jährigen LGBTI-Aktivisten wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der Betroffene wirft den Einsatzkräften hingegen unverhältnismäßige Härte und unterlassene medizinische Versorgung vor. Auslöser des Vorfalls war ein Streit zwischen einer Gruppe CSD-Teilnehmenden und dem Sicherheitsdienst des Einkaufszentrums Europa Passage, das teilweise Menschen mit Regenbogenfahne den Einlass verwehrte (queer.de berichtete). Ein Security-Mitarbeiter hatte die Gruppe demnach aufgefordert, das Gebäude zu verlassen, da das Tragen von Regenbogenfahnen dort nicht gestattet sei. Der 41-jährige Dmitrii Chunosov verständigte daraufhin laut seinen Aussagen im “Hamburger Abendblatt” (Bezahlartikel) selbst die Polizei. Nach Eintreffen der ersten Streife kam es jedoch zu einer erneuten Auseinandersetzung: Die Beamtinnen hätten das Regenbogenfahnenverbot der Security verteidigt und sich an deren Seite gestellt. Laut Aussagen von Augenzeuginnen forderten die Beamtinnen Verstärkung an. Schließlich seien zehn bis 15 Polizistinnen vor Ort gewesen. Chunosov wollte den Vorfall mit Handy-Aufnahmen festhalten: “Sonst glaubt mir doch keiner, dass hier hier wegen einer Regenbogenflagge rausgeschmissen werde.” Daraufhin seien die Beamt*innen gemeinsam auf den Aktivisten losgegangen. Chunosov wurde vorübergehend festgenommen, mit Handschellen sowie Kabelbindern gefesselt und zur Polizeiwache gebracht. Zeuginnen des Vorfalls berichteten, dass Chunosov sehr blass gewesen sei, schwer geatmet und viel geweint habe. Er selbst habe sich an seine Zeit in Russland erinnert gefühlt. Dort war er mehrfach verhaftet worden, weil er für queere Rechte demonstrierte. “Als meine Hände hinter meinem Rücken gefesselt wurden, war ich im Kopf wieder in Russland”, sagte er dem “Abendblatt”. Zeuginnen und der Betroffene gaben an, dass er keine Gewalt angewendet habe, sondern während der Maßnahme eine Panikattacke erlitt. Dabei zog er sich Schürfwunden an den Knien zu. Erst nach der Erreichbarkeit eines Rechtsanwalts wurde der Mann nach Mitternacht aus dem Gewahrsam entlassen. Ihm sei der Zugang zu einem Arzt verwehrt worden – seine Wunden seien demnach nicht desinfiziert worden, er habe lediglich Pflaster erhalten, die aber nicht gehaftet hätten. Polizei und LKA ermitteln gegen Aktivisten Die Polizei Hamburg stellt den Ablauf abweichend dar. Eine Sprecherin erklärte, der 41-Jährige habe die Beamten trotz Aufforderung gefilmt, sich aggressiv verhalten und Widerstand geleistet. Sie warfen ihm außerdem vor, betrunken gewesen zu sein. Dem widerspricht allerdings ein Befund eines Krankenhauses vom Folgetag, der keine Hinweise auf den Konsum von Substanzen ausweist. Auf eine Blutprobenentnahme am Tag des Vorfalls habe die Polizei verzichtet.

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Schwuler Mann ermordet – Hass auf Homo­sexuelle als Motiv?

In Niederösterreich soll ein Kampfsportler einen jungen Mann in eine tödliche Falle gelockt haben. Gegenüber der Polizei soll der Mordverdächtige Zeitungsberichten zufolge gesagt haben, er hasse Homosexuelle. Langenzersdorf ist eine mittelgroße Marktgemeinde in Niederösterreich mit etwas mehr als 8.000 Einwohner­innen. Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Doch nun erschüttert ein grauenhafter Mordfall die ansonsten so ruhige Gemeinde. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Bekannt ist bislang, dass es sich bei dem Toten um einen 29-Jährigen Mann aus Wien handelt. Er wurde offenbar erschlagen. Er wies schwere Verletzungen im Kopf und Halsbereich auf. Es wurde bislang keine Tatwaffe gefunden. Als Mordverdächtiger wurde ein 18-jähriger Mann festgenommen. Wie die “Kronen Zeitung”, Österreichs größte Tageszeitung, berichtete, soll der 18-Jährige bei der polizeilichen Vernehmung als Motiv angegeben haben: “Ich hasse Homo­sexuelle”. Die beiden Männer sollen sich über das Internet kennengelernt haben. Der Mordverdächtige sei ein Kampfsportler. Laut “Kronen Zeitung” dürfe er “das Opfer aus Hass in eine tödliche Falle gelockt haben”. Die “Kronen Zeitung” ist bei polizeilichen Ermittlungen und Kriminalfällen schnell und detailliert informiert, weil deren Journalist­innen über gute Kontakte zur Polizei verfügen. Auch die Tageszeitung “Kurier” berichtete: “Mord in NÖ: Hass auf Homo­sexuelle dürfte das Motiv sein”. Im “Kurier” heißt es: “Getrieben von seinem Hass auf Homo­sexuelle soll der 18-Jährige, ein ungarischer Staatsbürger, so lange auf den Wiener, den er zuvor in sozialen Medien kennengelernt haben soll, eingeschlagen haben, bis dieser leblos am Boden lag.” Bei der Polizei zeige “man sich angesichts der massiven Brutalität der Tat erschüttert”, schreibt der “Kurier”.

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Thailand school shooting: teen suspect killed at least seven people and injured more than 30, officials say – as it happened

Suspect appeared to have planned deadly attack, Thailand’s PM says as he vows to introduce new gun laws. What we know so far … Thai police say that a 14-year-old boy killed two of his grandparents at their home using a handgun belonging to his grandfather. The suspect then went to the Debsirin School, where he was a pupil, and opened fire. Amid conflicting reported casualty figures, police have said five teachers were shot at the school, before the suspect shot himself. At least 30 people were injured in the shooting, with at least nine of them believed to be severely wounded. Thailand’s prime minister Anutin Charnvirakul said the suspect was “under stress” and appeared to have planned the assault. Charnvirakul has vowed to propose ⁠a new law to restrict the carrying of firearms by the public, in a country which has one of the highest rates of private gun ownership in the world. The country has witnessed several mass shootings in recent years. The Higher Education minister has donated blood at a hospital near to the location of the school, and urged members of the public to do the same. Police officers and authorities have been pictured collecting evidence at the house where the suspect lived, including removing computer equipment from the dwelling. The school where the shooting took place has announced it will be closed next week.

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siehe auch: Schüsse an Schule in Thailand: Jugendlicher in Thailand tötet Großeltern und fünf Menschen an Schule Ein Vierzehnjähriger hat in Thailand fünf Menschen an einer Schule erschossen und mehr als 30 weitere teils lebensgefährlich verletzt. Anschließend tötete er sich selbst. In Thailand hat ein Jugendlicher an einer Schule außerhalb von Bangkok Schüsse abgegeben und mindestens sieben Menschen getötet. Nach Polizeiangaben tötete der 14-Jährige am Freitag mit der Pistole seines Großvaters zuerst seine Großeltern, bei denen er aufgewachsen war, in deren Wohnung.  Anschließend erschoss er an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi nördlich der Hauptstadt Bangkok fünf Beschäftigte, darunter zwei Lehrer. Mehr als 30 weitere Menschen wurden verletzt, neun von ihnen lebensgefährlich. Anschließend habe er sich selbst das Leben genommen. Die Schule soll mindestens eine Woche lang geschlossen bleiben. Der Hergang deute darauf hin, dass der Junge die Tat »eindeutig geplant« habe, teilte Regierungschef Anutin Charnvirakul mit. Das Motiv der Tat ist bislang noch unklar