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AfD: Keiner kann mehr sagen, von alldem nichts gewusst zu haben

Muss die AfD inzwischen als eine Nazipartei bezeichnet werden, da sie immer offener an nationalsozialistische Ideologie anknüpft? Deutschland werde “überflutet” von “kulturfremden” Völkerschaften, die Bundesregierung, das seien “Schweine”, die von den “Siegermächten” ferngesteuert würden. Anfänglich hat die AfD-Frontfrau Alice Weidel abgestritten, eine Email mit solch rechtsextremistischen Inhalten überhaupt verfasst zu haben. Das Pamphlet Weidels ist in der Endphase des Wahlkampfes von der Welt publiziert worden. Doch es hat nicht sollen sein: Offensichtlich wollte die skandalgeplagte Spitzenkandidatin der AfD bis zum Wahltag ihre Behauptung aufrechterhalten, bei ihrer rassistischen Email handele es sich um eine “Fälschung”. Nun musste die klagefreudige Ex-Bankerin zurückrudern – und ihre Anschuldigungen “kleinlaut” zurücknehmen, wie es die FAZ formulierte. Die Journalisten drohten schlicht damit, weitere Details der Affäre zu publizieren. Was wäre das für ein Skandal gewesen – in “normalen” Zeiten: Eine Spitzenkandidatin, die ihre wahnhaften, rassistischen Absonderungen mit der Verbreitung primitiver, leicht zu widerlegender Fälschungsanschuldigungen (im Volksmund auch “Lügen” genannt) zu kaschieren sucht. Doch inzwischen geht dieser Skandal in der braunen Flut unter, die sich über der Bundesrepublik ergießt. Wen interessieren noch diese Unwahrheiten, wenn Weidels Partei den täglichen Zivilisationsbruch, die blindwütige Forcierung der Barbarei zu ihrer Wahlkampfstrategie gemacht hat.
Das skandalträchtige Einreißen zivilisatorischer Schranken ebnet einer völkischen Ideologie den Weg Die AfD muss Skandale produzieren, die im krisengeplagten Spätkapitalismus aufkommende Sehnsucht nach der Barbarei befeuern, um im öffentlichen Gespräch zu bleiben. Die Aufmerksamkeitsökonomie des öffentlichen Diskurses, der durch die Massenmedien mit ihren Quotendruck geformt wird, erfordert diesen permanenten Tabubruch allein schon aus wahltaktischen Gründen. Diese Wahlkampftaktik wird von der AfD auch bewusst verfolgt. Sobald die rassistischen, antisemitischen oder chauvinistischen Ausfälle der AfD irgendeine Art von Kritik, gar Polemik nach sich ziehen, werfen sich die rechten “Tabubrecher” sofort in die Opferpose der “verfolgten Unschuld”. Die ansonsten so verhasste politische Korrektheit soll nur für die arischen Deutschtümmler der AfD gelten, die alle anderen nach Herzenslust mit Hass überziehen dürfen. Es ist das übliche Spielchen der braunen Waschlappen – schon seit Sarrazin: Sie teilen gerne aus, ohne einstecken zu können. (…) Dabei handelt es sich nicht um lauter “Einzelfälle”, sondern um den Ausdruck einer extremistischen Tendenz. Die rechten Populisten in der AfD vom Schlage einer Frauke Petry sind längst in der Defensive, sie verlieren an Boden gegenüber den völkisch-nationalistischen Kräften, wie etwa die Zeit in einem Bericht aus Sachsen konstatierte. Längst seien die Anhänger des Nazis Björn Höcke selbst in dem Wahlkreis tonangebend, in dem Petry antritt. Die Verfilzung zwischen AfD, Pegida und offen extremistischen Kräften wie der “Identitären Bewegung” scheint vor Ort irreversibel vorangeschritten.
Inzwischen warnen Aussteiger wie die ehemalige AfD-Jugendfunktionärin Franziska Schreiber eindringlich vor der extremistischen Partei. Der völkische Flügel sei längst in der AfD “dominant”, so Schreiber, laut der die bewusst provozierten Skandale des NS-Flügels als eine innerparteiliche Machtstrategie fungierten: Hierdurch sollen nicht-völkische Gruppierungen endgültig aus dem Parteiapparat verdrängt werden. Die völkische Transformation der AfD sei irreversibel, so Schreiber: “Die Partei ist verloren.”
Angesichts dieser evidenten, ordinär faschistischen Tendenzen, brachte es zumindest der Tagesspiegel über sich, in einem Kommentar die AfD nicht mehr zu verharmlosen – und, wie ansonsten üblich, als “Populisten” oder “Rechtskonservative” zu bezeichnen. Der “völkische Reinheitsgedanke”, durchziehe, ebenso wie der Geschichtsrevisionismus, wie ein roter Faden das Grundsatzprogramm der AfD: Die Alternative für Deutschland ist eine rechtsextreme Partei, die versucht, völkisches Denken in Deutschland wieder hoffähig zu machen. Sie strebt ein ethnisch homogenes Deutschland an. Sie will die deutsche Geschichte revidieren. Sie ist gefährlich. Und eben dieser “völkische Reinheitsgedanke”, der alles Artfremde, Schwache oder “Kranke” am halluzinierten “Volkskörper” ausmerzen will, bildet das zentrale Element nationalsozialistischer Ideologie. Die AfD knüpft somit immer deutlicher an NS-Ideologie an, sie wandelt sich zu einer extremistischen Nazipartei. Hierüber dürften, auch gerade am Wahlsonntag, keine Illusionen mehr herrschen. Jeder, der sein Kreuz bei der AfD macht, weiß ganz genau, was er damit anrichtet. Nicht dass es bei der nächsten Entnazifizierung wieder heißt, man habe von alldem nichts gewusst.

via tp: AfD: Keiner kann mehr sagen, von alldem nichts gewusst zu haben

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Rechts: Alice Weidel – Rechtsaußen: Gauland

Von Olaf KosinskyEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

Neonazi löst mit AfD-Wahlempfehlung NPD-Shitstorm aus

Der NPD-nahe Neonazi Tommy Frenck hat auf Facebook eine heftige Diskussion hervorgerufen. Relativ ausführlich legte er dar, warum er am Sonntag die AfD wählen werde. Während ihm viele Anhänger zustimmen, bekommt er von NPD-Funktionären deutlichen Gegenwind, der teilweise in Boykottbekundungen mündet. Schließlich löschte Frenck den Post.Die AfD wird am Sonntag auch von mehreren Tausend Rechtsextremen gewählt werden, Spitzenfunktionäre der Partei werben seit Wochen und Monaten mehr oder weniger offen um Stimmen aus dem Lager, das politisch noch weiter rechtsaußen steht als die AfD. Erst kürzlich forderte Spitzenkandidat Gauland, „stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“. Dass jedoch ein Neonazi, der seit Jahren vor allem in NPD-Kreisen verkehrt, öffentlich für die Wahl der AfD wirbt, passiert nicht alle Tage. Kaputte Landesverbände Er habe immer die NPD gewählt, leitet Frenck am Montag das Statement auf seiner Facebook-Seite ein. Bei der rechtsextremen Partei hätte es in den letzten Jahren allerdings „viele Trottel, V-Leute und Idioten“ gegeben, auch hätte die NPD in den Landtagen (Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern) nichts bewirkt. „Was wurde noch hinterlassen außer kaputten Landesverbänden“, fragt der Thüringer Aktivist, der im Sommer in Themar eines der größten Neonazi-Konzerte der letzten Jahre organisierte. Die rechtsextremen Kleinstparteien, zu denen neben Die Rechte und Der Dritte Weg zunehmend – zumindest bezogen auf die Wahlergebnisse – auch die NPD zählt, könnten mit Ergebnissen im „0,nochwas“-Bereich nichts bewegen. Zwar gebe es etliche Punkte, die Frenck an der AfD nicht gefallen, dennoch könne sie „das politische Klima in unsere Richtung bewegen.“ Unter seinen eigenen Anhängern erntet der 30-Jährige für seine Positionierung viel Zustimmung, doch die Widerworte lassen nicht lange auf sich warten, vor allem NPD-Kader sparen nicht mit Kritik an dem Aufruf Frencks, der Hundertfach geteilt wurde. (…) Gleich mehrere NPD-Kader schalten sich in die Diskussion mit ein und versuchen, ihre Partei zu verteidigen. So schreibt Marina Djonovic, stellvertretende Vorsitzende der NPD-Frauenorganisation, bezugnehmend auf die AfD von „Israelfreunden“, Alexander Neidlein, Generalsekretär der „Nationaldemokraten“, bezeichnet die potentiellen AfD-Wähler abwertend als „Erfolgsfans“. Auch entspinnt sich eine kurze Diskussion zwischen Frenck und Stefan Köster, stellvertretender Bundeschef der NPD. Der 43-Jährige zeigt wenig Verständnis für den Wahlaufruf, die AfD nennt er eine „Schwucheltruppe“, in der es sogar „Quotenneger“ gäbe und „multikulturell-ausgerichtete Homosexuelle Spitzenkandidaten werden“. Ein weiterer Rechtsextremist gibt offen zu, dass die AfD vor allem dem Zweck diene, „eine Spaltung in der Gesellschaft herbeizuführen.“

via endstation rechts: Neonazi löst mit AfD-Wahlempfehlung NPD-Shitstorm aus

Bus verwechselt, Jugendliche misshandelt: #Polizei verurteilt – #nog20

Polizeibeamte bei einer Demonstration gegen die Gefangenensammelstelle in Harburg. Dort wurde die Jugendgruppe der “Falken” rechtswidrig in Gewahrsam genommen Verwaltungsgericht wertet Vorgehen gegen Jugendgruppe “Die Falken” als rechtswidrig. Polizei räumt Fehler ein. Erstmals hat ein Gericht der Polizei ein unrechtmäßiges Vorgehen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel attestiert. Das Verwaltungsgericht Hamburg bescheinigte zwei Mitgliedern der Jugendgruppe “Die Falken” aus Nordrhein-Westfalen in einem “Anerkenntnisurteil”, das dem Abendblatt vorliegt, dass ihre Ingewahrsamname am 8. Juli in der Gefangenensammelstelle Harburg “rechtswidrig” war. Hintergrund: Die Polizei hatte am frühen Morgen des zweiten Gipfeltages den mit 44 teilweise minderjährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen besetzten aus Nordrhein-Westfalen kommenden Bus auf der Autobahn abgefangen und zur Gefangenensammelstelle (Gesa) geleitet. Dort wurden nach Berichten der Betroffenen Insassen von Spezialkräften der Polizei “geschlagen und mit ihren Händen auf dem Rücken abgeführt”. Einige der Jugendlichen mussten sich demnach “komplett nackt ausziehen (andere bis auf die Unterwäsche) und wurden dann intensiv abgetastet”. Bei WC-Gängen mussten die Türen offen bleiben. Den Hinweis, dass Minderjährige im Bus seien und man als Jugendverband auf dem Weg zu einer angemeldeten Demonstration sei, habe die Polizei ignoriert. Auch Telefongespräche, etwa mit einem Anwalt, seien verweigert worden. Insgesamt sei die Gruppe rund viereinhalb Stunden festgehalten worden. Geschädigte wollen Schadenersatz von der Stadt
(…) Nachdem die “Falken” den Übergriff in einem offenen Brief öffentlich gemacht hatten und auch das Abendblatt berichtet hatte, nahm Polizeipräsident Ralf Meyer bereits im Juli Kontakt zu den Geschädigten auf und bat um Entschuldigung. Es habe sich um eine Verwechslung gehandelt. “In unseren Augen ist dieses Urteil ein wichtiges politisches Zeichen. Die Fahrt zu Demonstrationen darf kein Risikospiel sein”, sagte Falken-Chef Paul M. Erzkamp dem Abendblatt. “Sowohl die Entschuldigung als auch die interne Ermittlung der Polizei sowie der Sonderausschuss machen uns Hoffnung, dass dieser Fall genau aufgeklärt wird.” Allerdings gebe es noch einige offene Fragen. “Wieso wurde die Verwechslung erst nach viereinhalb Stunden entdeckt? Wieso wurden Grundrechte, wie zum Beispiel der Anruf beim Anwalt, ignoriert?” Der Fall sei für die Falken noch nicht abgeschlossen, so Erzkamp. “Wir werden sehr genau die Aufklärung des gesamten Komplexes G20 verfolgen.”
Laut Polizei hat es sich um eine Verwechslung gehandelt Die Polizei teilte am Freitag auf Anfrage des Abendblattes mit, dass sie die Rechtswidrigkeit ihres Vorgehens gegenüber dem Gericht bereits anerkannt habe.

via abendblatt:Bus verwechselt, Jugendliche misshandelt: Polizei verurteilt

English Defence League rally cancelled after just FIVE supporters of the far-right group turn up

Police were on standby in Chelmsford, Essex, ahead of the two-hour demonstration – but were not needed, with only a handful of people turning out. An English Defence League rally was forced to be cancelled today after just FIVE supporters of the far-right group turned up. EDL protesters had been due to hold a two-hour demonstration in Chelmsford, Essex, but organisers were left red-faced when only a handful of people arrived. One anti-fascist, who did not wish to be named, said: “We are obviously delighted that the EDL failed to march. They had a poor turnout”, Essex Live reports . He added: “It shows that the EDL is pretty much a spent force.

via mirror: English Defence League rally cancelled after just FIVE supporters of the far-right group turn up

Kontakte zu Rechtsextremen – Vize-Landrat Udo Witschas beruft sich auf Polizei

Der Bautzner Vize-Landrat Udo Witschas rechtfertigt seine Kontakte zur NPD mit einem Auftrag der Polizei. Diese weist das scharf zurück. Dabei scheint sich der CDU-Politiker in immer größere Widersprüche zu verwickeln. Kreisräte fordern von der CDU eine klare Abgrenzung nach rechts.Eigentlich war die Causa Udo Witschas nach dem Sonderkreisparteitag in Bautzen am vergangenen Montag entschieden: Der Vize-Landrat bleibt im Amt und ist auch weiterhin für minderjährige Flüchtlinge zuständig. Wenn da nicht seine Rede gewesen wäre. Gebetsmühlenartig hatte sich Witschas für seinen Facebook-Chat mit dem vom Verfassungsschutz beobachteten Rechtsextremen Marco Wruck gerechtfertigt. Dabei verstrickte er sich in immer größere Widersprüche. Der CDU-Politiker berief sich unter anderen auf die Polizei. Diese solle ihn ermutigt haben, im Rahmen einer sogenannten “Gefährderansprache” Kontakt zu Wruck zu suchen. Dabei verwies er auf eine E-Mail der Polizei.
Polizei weist Auftragskontakt zur NPD strikt zurück
Die Polizeidirektion Görlitz weist dies jedoch scharf zurück. “Falls der Eindruck entstanden sei, die Polizei habe Herrn Witschas in welcher Form auch immer angewiesen, als Maßnahme der Gefahrenabwehr eine sogenannte Gefährderansprache mit Marco Wruck durchzuführen, so ist dieses nicht korrekt”, erklärte Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz MDR SACHSEN. Es habe zwar eine E-Mail gegeben. Doch diese sei erstens am 21. August versendet worden, knapp zwei Wochen nachdem sich Witschas mit Wruck getroffen hat. Zweitens sei darin lediglich festgestellt worden, dass eine “Gefährderansprache im Sinne des sächsischen Polizeigesetzes als notwendig” erachtet werde. “Die Polizei kann einem stellvertretenden Landrat keinen Auftrag erteilen”, konstatierte der Polizeisprecher und betonte noch einmal in Bezug auf die E-Mail: “Wichtig ist mir, an dieser Stelle erneut auf die rückwirkende Betrachtung hinzuweisen.”

via mdr: Kontakte zu Rechtsextremen – Vize-Landrat Udo Witschas beruft sich auf Polizei

Skulptur Projekte: Rechte Schmierereien an der Promenade

In der vergangenen Nacht schmierten Unbekannte auf die Skulptur „Sketch for a Fountain“ von Nicole Eisenman am Buddenturm unter anderem ein Hakenkreuz.  Auch wenn die Organisatoren der Skulptur Projekte 2017 im letzten Monat davon sprachen, dass im Vergleich zu 2007 bislang keine Zunahme von mutwilliger Zerstörung oder Einbruch zu vermelden sei, häufen sich gefühlt die Meldungen über Beschädigungen einzelner Skulpturen. Besonders trifft es in diesem Jahr die Arbeit der amerikanischen Künstlerin Nicole Eisenman. Im Juli trennten bislang unbekannte Täter trennten einer Figur den Kopf ab, nahmen ihn mit und flüchteten. In der letzten Nacht sprayten Unbekannte mit blauer Farbe ein Hakenkreuz und die Schriftzüge „TOY“ und „CMS“ auf die Figuren an der Promenade. An eine in der Nähe aufgestellten Säule einer Büste von Annette von Droste Hülshoff wurde ebenfalls das Kürzel „CMS“ gesprüht.

via allesmuenster: Skulptur Projekte: Rechte Schmierereien an der Promenade

Fake! #AfD -Mitglied gibt Fälschung von Hetz-Werbung zu – #schauhin #btw17

Am Sonntag wird gewählt – doch wenige Tage vor der Bundestagswahl macht die AfD mit einer dreisten Fälschung von sich reden. Ein AfD-Wahlplakat, das in den sozialen Medien gerade heftig diskutiert wird, zeigt eine blonde Frau. Sie wirkt verängstigt. Hinter ihr sind dunkelhäutige Männer zu sehen, einige wirken aufgebracht. Im Foto steht: „Weißt Du noch? Silvester? #gehwaehlen.“ Eine Anspielung auf die Übergriffe an der Silvesternacht in Köln (wir berichteten). Was die AfD ihren Sympathisanten und unentschlossenen Wählern damit wohl sagen will? Die Bild-Zeitung interpretiert die beabsichtigte Aussage der AfD mit dem Plakat so: „Migranten, insbesondere aus dem arabischen Raum, haben sich sexuell nicht unter Kontrolle und stellen eine akute Bedrohung für die Frauen in Deutschland dar.“  Doch dieses Foto ist nicht echt – es wurde am PC gefälscht. 2015 wurde die Montage erstmal von einer rassistischen Website veröffentlicht. Der Hintergrund zeigt eine Szene von den Tahrir-Protesten in Kairo 2011. Damals wurde tatsächlich eine Journalistin, nämlich Lara Logan, sexuell bedroht. Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen, auch tz.de berichtete.  “CBS-Korrespond. Lara Logan berichtete Feb. 2011 vom Tahrir-Platz. Sie erklärte, sie wurde „mit Händen vergewaltigt.” Macht’s das besser? pic.twitter.com/qqLKXZhV05 — Tailor (@BruceCarone) 22. September 2017 Doch auf dem Wahl-Plakat der AfD, das von offizieller Seite der Partei am 14.September veröffentlicht wurde, ist eine andere Frau zu sehen. Eine Fotomontage! Drei Kreisverbände – nämlich „Harz“ „Hochsauerland“ und „Regensburg“ – teilten die Fälschung, außerdem der ehemalige AfD-Bundestagskandidat Thomas Matzke. Jetzt gab der AfD-Kreisverband Regensburg nach bild.de-Angaben zu, dass das Foto nicht echt sei, bestreitet allerdings, davon gewusst zu haben. (…) Der AfD-Wahlspruch und das Logo der Partei wurden nach BILD-Informationen erst Anfang September 2017 hinzugefügt. Ein guter Zeitpunkt also, um vor der Bundestagswahl erneut Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen und Vorurteile weiter zu verstärken.

via merkur: Fake! AfD-Mitglied gibt Fälschung von Hetz-Werbung zu

Scharfe Klingen an #AfD -Plakat: Mann an Hand verletzt – #btw17 #schauhin #gewalttäter

Unbekannte befestigen scharfe Klingen an Wahlplakat der AfD in Wollersleben. Mann verletzt sich beim Abhängen des Posters an der Hand. Ein Mitarbeiter des Bauhofes in Wollersleben (Kreis Nordhausen) hat sich am Freitag beim Abnehmen eines Wahlplakates an der Hand verletzt. Unbekannte hatten an der Rückseite des Plakats der Alternative für Deutschland scharfe Klingen befestigt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Die versteckten Klingen sorgten dafür, dass sich ein Mann an der Hand verletzte, als der das Plakat abhängen wollte. Standort des Wahlplakats sollte wechseln Da das Poster zu nah an einem Wahllokal hing, sollte es außerhalb des vorgeschriebenen Radius neu aufgestellt werden.

via tag24: Scharfe Klingen an AfD-Plakat: Mann an Hand verletzt

siehe auch: Unbekannte bringen scharfe Klingen an AfD-Wahlplakat an – Mitarbeiter verletzt. Als ein Bauhofmitarbeiter am Freitag ein Wahlplakat versetzen wollte, gab es eine unliebsame Überraschung. Unbekannte hatten Klingen am Rand des Plakates angebracht. Vor der Bundestagswahl hat der Bauhof am Freitag in Wollersleben ein AfD-Wahlplakat abgenommen. Als ein Mitarbeiter des Bauhofs das Plakat umhängen wollte, verletzte er sich an der Hand. Foto: Polizei Als ein Mitarbeiter des Bauhofs das Plakat umhängen wollte, verletzte er sich an der Hand. Es habe im 50-Meter-Radius um das Wahllokal im Dorfgemeinschaftshaus gehangen, erklärt Bürgermeister Uwe Wenkel (pl). Eigentlich habe man es weiter entfernt wieder aufhängen wollen.

#AfD wirbt mit Neuköllns Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky – #btw17 #lügenafd

Auf einem Wahlplakat taucht der Name des SPD-Politikers Heinz Buschkowsky auf. Aber der weiß von nichts. Die Berliner AfD nutzt im Bundestagswahlkampf den Namen des prominenten Sozialdemokraten Heinz Buschkowsky ohne dessen Erlaubnis, um für sich Werbung zu machen. Seit Freitag rollt ein Plakat des AfD-Direktkandidaten Frank-Christian Hansel auf einem Anhänger durch Neukölln. Es ist der Bezirk, in dem Buschkowsky bis 2015 Bürgermeister war und noch ein besonders hohes Ansehen genießt. “Neukölln ist überall”, heißt es auf dem Schild. Buschkowsky hatte 2012 unter diesem Titel ein Buch veröffentlicht, in dem er die Integrationsdefizite nicht nur in seinem Bezirk kritisch betrachtete. “Wer es wie Buschkowsky will, wählt am Sonntag Frank-Christian Hansel in den Deutschen Bundestag”, geht der Text weiter.
Buschkowsky: “Die haben wohl eine Schraube locker” Der Politiker, der als Parlamentarischer Geschäftsführer in der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus einer der wichtigsten Vertreter der Rechtspartei in der Berliner Landespolitik ist, bestätigte den Einsatz des Plakats auf dem Anhänger, auf den eine Leserin die Berliner Morgenpost aufmerksam gemacht hatte. Auch am Sonnabend soll das Plakat durch Neuköllns Straßen gezogen werden. Die AfD hat Heinz Buschkowsky jedoch nicht gefragt, ob sie seinen Namen verwenden dürfe. Er wisse davon gar nichts, sagte Buschkowsky am Freitag und mutmaßte: “Die haben wohl eine Schraube locker.” Er sei jedenfalls “not amused”, er habe keinerlei Kontakte zur AfD. Heinz Buschkowsky war zwar einer der Ersten, der das Ende einer unkritisch betrachteten Multikultiwelt ausgerufen hatte. Dennoch hat sich der Neuköllner immer von rassistischen oder völkischen Tendenzen distanziert.

via morgenpost: AfD wirbt mit Neuköllns Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky

Alt-right N.J. professor who foresees return of concentration camps under fire

A New Jersey university is reviewing a video interview in which one of its professors foresees a future where concentration camps will return to Europe, and Adolf Hitler will appear on the currency and be considered a “great European leader.” The video featuring New Jersey Institute of Technology lecturer Jason Reza Jorjani surfaced as part of a New York Times opinion piece about a Swedish graduate student who went undercover in the world of the alt-right on behalf of Hope Not Hate, a British anti-racism group. “The statements made by Mr. Jorjani in a video recently published by ‘The New York Times’ are repugnant and antithetical to our institution’s core values. We presently are conducting a review of this matter and will provide additional information as soon as that review is complete, the statement read.

via nj: Alt-right N.J. professor who foresees return of concentration camps under fire

Nazis on Gab Social Network Show There Is No Such Thing As a Free Speech Internet

If you’re not already familiar with Gab, the frog-branded social networking site that briefly faced extinction this week after an infamous neo-Nazi twitter troll named Weev issued a threatening and virulently anti-Semitic post, give it a scan: It won’t take more than a minute to find language calling for the “eradication” of Jews or suggesting that “n—–s must be put back in their place.” “Jews have cornered the whole Internet,” Weev wrote. “And I think the only way we’ll have any freedom of speech here is if someone teaches them a lesson.” He went on to reference Timothy McVeigh, who killed 168 people and injured over 600 more after detonating a truck bomb in front of the Alfred P. Murrah building in Oklahoma City in 1995.
Asia Registry, Gab’s host up until Tuesday of this week, threatened to give the social network the boot over the post, and Weev, who had amassed a large following on the site, was banned from it, causing outrage among his fans. (Gab has since found a new host, which it refuses to name.) Gab’s mission, according to 27-year-old Chief Operating Officer Utsav Sanduja, is promoting free speech, but some of its user base is now voicing doubts over whether the promise is real.  The conflict over Gab’s credibility as a “free speech” website highlights the struggle companies are experiencing during an era where online voices promoting hate speech and sometimes violence are growing louder. BREAKING: Gab's domain registrar has given us 5 days to transfer our domain or they will seize it. The free and open web is in danger. pic.twitter.com/Irl6KO5Xmr — Gab (@getongab) September 18, 2017 Gab was first created in August 2016 in response to criticism over another website: Twitter. That summer, in the heat of the contentious presidential campaign, a flurry of Twitter users were permanently banned for violating the site’s “hateful conduct” policy. Most of them, like conservative media personality Milo Yiannopoulos, who was accused of instigating a vitriolic swell of racist and misogynistic trolling against actress Leslie Jones, were vocal supporters of then-candidate Donald Trump. Gab entered the scene promising a fresh approach.
The 280,000 mostly young, so-called “alt-right” provocateurs currently on Gab represents just a blip against the hundreds of millions of users currently on Twitter, but they are well-versed in the language of trolling, which means that they delight in the prospect of disrupting the best-laid plans of Internet gatekeepers—even those like Sanduja who claim to be sympathetic to their reactionary cause.
It’s fairly easy to see why Weev’s post violated Gab’s policy against threats and terrorism, which states that its users are “prohibited from calling for the acts of violence against others,” but Newsweek found numerous other examples of posts on Gab threatening Jews and other minorities lingering on the site this week, untouched. One of them called for blacks and Jews to be shipped out of the country and was accompanied by the infamous photo of Thomas Shipp and Abram Smith being lynched in Marion, Indiana in 1930. Another suggested that n——s “have become uppity and must be put in their place,” accompanied with a GIF from a scene in the 2013 film 12 Years a Slave.
Sanduja acknowledges to Newsweek that the threat of losing the site’s domain played a role in banning Weev, but he also claims that he received complaints from individual users of the site. “We had several users in the community point out [Weev’s post] to us and within 24 hours we took it down,” Sanduja tells Newsweek.

via newsweek: Nazis on Gab Social Network Show There Is No Such Thing As a Free Speech Internet