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Angeblich kein rechtes Gedankengut – Fragwürdiger #Aufnäher an #SEK -Dienstjacke bei Demo in #Wurzen hat Konsequenzen – #schauhin

Ein Aufnäher mit zwei Raben Odins auf der Dienstjacke eines SEK-Beamten bei einer Demo in Wurzen im Herbst hat nun Kosequenzen: Das LKA verhängte eine Disziplinarstrafe. Rechtes Gedankengut habe aber angeblich keine Rolle gespielt, auch die Art der Strafe ist unklar. Im Fall des umstrittenen Aufnähers an der Dienstjacke eines sächsischen SEK-Beamten hat das Landeskriminalamt jetzt eine Disziplinarstrafe verhängt. Der Mann sei aber nicht wegen seiner politischen Gesinnung belangt worden, sondern lediglich wegen eines Verstoßes gegen die sogenannte Polizeidienstkleidungsordnung, bestätigte Behördensprecher Tom Bernhardt einen Bericht von „Spiegel online“ (Dienstag). Diese Ordnung legt fest, dass das Anbringen von zusätzlichen Symbolen an die Dienstkleidung unzulässig ist. Der Polizist trug im Herbst 2017 einen Aufnäher mit einem der zwei Raben Odins aus der nordischen Mythologie während eines Einsatzes bei einer Demonstration gegen Rassismus. Das Symbol ist auch in rechten Kreisen verbreitet. Aufgefallen war das fragwürdige Zeichen auf Fotos von dem Polizeieinsatz in Wurzen bei Leipzig.

via lvz online: Angeblich kein rechtes Gedankengut – Fragwürdiger Aufnäher an SEK-Dienstjacke bei Demo in Wurzen hat Konsequenzen

Auftritt bei NPD-Veranstaltung – Des Pastors rechter Weg

Grünen-Mitgründer und Pastor im Ruhestand Friedrich Bode ist am Samstag bei der NPD aufgetreten. Nun lud ihn die Bremer Kirchenführung zum Dienstgespräch. Wie geht es weiter für Friedrich Bode? Wegen rechtsextremer Äußerungen ist der Mitbegründer der Bremer Grünen und ehemalige Gemeindepastor aus Bremen-Horn am Montag zu einem Dienstgespräch mit Renke Brahms, dem Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK), geladen worden. Ob nun ein Disziplinarverfahren gegen Bode angestrengt wird, blieb zunächst offen. Klar ist: Die Kirchenleitung distanziert sich ausdrücklich von Bodes „Auftreten in neonazistischen Kreisen“ und will seine Äußerungen prüfen, hieß es am Montag von der BEK. Bode sei aufgefordert worden, Auftritte auf NPD-Veranstaltungen zukünftig zu unterlassen und habe dies „zugesichert“. Bode war am Samstag bei einer NPD-Veranstaltung im niedersächsischen Karlshöfen aufgetreten. Er habe „eine gute Stunde geredet“, sagte der NPD-Landesgeschäftsführer Ulrich Eigenfeld der taz. Sein Vortrag sei gut angekommen und habe aus christlicher Sicht einen Blick „über den ganzen Erdball geworfen“. „Es ist für viele Mitglieder sicherlich etwas Neues gewesen, aber nicht sonderlich schwierig, seine Inhalte mit denen der NPD zusammen zu bringen, weil er viele Dinge aus einer uns nahestehenden Sicht betrachtet“, sagte Eigenfeld. Eine der NPD nahestehende Sicht hat Bode etwa im Hinblick auf Flüchtlinge. Kurz vor seinem Dienstgespräch in Bremen hatte er der taz gesagt, es gebe aus seiner Sicht einen „Volksaustausch“: „Es ist ein heller Wahnsinn, was da mit all den Unbekannten in diesem Land geschieht. Ich glaube, Deutschland soll abgeschafft werden.“ Voriges Jahr hat Bode vor rechtsradikalem Publikum über den Theologen Dietrich Bonhoeffer, der 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde, hergezogen. Adolf Hitler dagegen nannte er einen „glänzenden Autodidakten“. Bode hat sich an Boykott-Aktionen gegen Israel beteiligt, den Holocaust-Leugner Horst Mahler im Gefängnis besucht und die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bei einem Gerichtstermin unterstützt – im Namen der „freien Rede“, wie er der taz erklärte. Die Holocaust-Leugnung selbst wolle er nicht bewerten, „weil sonst gleich die Staatsanwaltschaft kommt“. Für ihn aber gehöre der Paragraf 130 abgeschafft, der Volksverhetzung unter Strafe stellt. Und zwar: „Damit Deutschland wieder frei ist.“

via taz: Auftritt bei NPD-Veranstaltung – Des Pastors rechter Weg

Former Essex Police officer guilty of being involved in London bomb hoax linked to Combat 18 group

Pc Davis resigned from the force on February 9. A former Canvey police officer has been found guilty of gross misconduct after he was involved in a bomb hoax with alleged links to a Neo-Nazi organisation. On January 4, 2004, Pc Craig Davis signed an application form to join Essex Police which included a range of questions relating to security information and any involvement with espionage, terrorism, or sabotage. He replied ‘no’ to all relevant questions and his application was successful.
At the end of 2015, DNA linking Pc Davis to a handwritten note referencing the far right organisation ‘Combat 18’ came to light.
The note also warned of an explosion, and was fixed to the wall of a fast food restaurant in London on November 10, 1999.
The investigation was reopened, and Pc Davis, who was based in Canvey Island, was arrested and interviewed by the Met on March 22, 2017 in relation to the note. He denied having any knowledge of or involvement with Combat 18, writing the note, or fixing it to the wall of the restaurant.
He made the same denials again in a signed statement in July 2017.
The hearing reviewed evidence from a handwriting expert whose findings strongly supported the assertion that Pc Davis was the author of the note.

via essexlive: Former Essex Police officer guilty of being involved in London bomb hoax linked to Combat 18 group

Terrorermittler mit Nebenjob

Vor dem Anschlag am Breitscheidplatz sollen die für Anis Amri zuständigen Ermittler völlig überlastet gewesen sein. Ihr Chef aber hatte Zeit für Nebenjobs. Das Islamismus-Dezernat des Berliner Landeskriminalamts rief mehrfach um Hilfe: Immer mehr islamistische Gefährder mussten beobachtet werden und es gab viel zu wenig Personal dafür. Kommissariatsleiter des Dezernats formulierten “Überlastungsanzeigen”. Sogar Jutta Porczucek, als Leiterin der Staatsschutzabteilung dem Dezernat vorgesetzt, warnte die LKA-Spitze vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im Dezember 2016, ihre Beamten seien “extrem belastet”, man sei an einem Punkt angelangt, wo “kein Spielraum” mehr übrig sei. Einer jedoch hatte erstaunlicherweise Kapazitäten: Der Chef des Islamismus-Dezernats, Axel B., gab außer Haus diverse, auch mehrtägige Seminare zum Thema Krisenmanagement. An mindestens 36 Tagen im Jahr 2016 übte er seine Nebentätigkeit aus, bestätigte die Berliner Polizei ZEIT ONLINE. Dies sei genehmigt gewesen, er habe dafür Wochenenden und freie Tage genutzt. B. habe “alle Dienstpflichten uneingeschränkt erfüllt”. Doch eben das ist strittig. Die Berliner Dezernatsleitung sei oft nicht greifbar gewesen, um Absprachen im Fall Amri zu treffen, sagte ein hochrangiger Terrorermittler aus Nordrhein-Westfalen im Berliner Untersuchungsausschuss. Marcel Luthe, Berliner Innenpolitiker der FDP, sagt: “Wenn Teile eines Dezernats überlastet sind, muss sich der Leiter darauf konzentrieren, dass das Problem behoben wird, wenn er seine Dienstpflicht erfüllen will.” Multitalent Werbematerial privater Weiterbildungsakademien belegt: Axel B. machte parallel zu seiner Karriere im Landeskriminalamt eine weitere auf dem Fortbildungsmarkt. Das Material liegt ZEIT ONLINE vor. Eine Sicherheitsakademie bewarb Axel B. in Programmflyern als Multitalent: Er sei “Unternehmensberater im Security-Bereich börsennotierter Unternehmen”, Dozent für “Notfall- und Krisenmanagement”, “Verfasser diverser Notfall- und Krisenmanagementpläne für mittlere und große, überwiegend börsennotierte Unternehmen” sowie Fachmann für die “Implementierung und Optimierung des Notfall- und Krisenmanagements in Unternehmen”. Ganz am Ende der Vita wird noch die andere Funktion des Referenten erwähnt: “Hauptberuflich Kriminaldirektor im Landeskriminalamt Berlin”. Im Februar 2016 bewarb eine weitere Akademie für Unternehmenssicherheit ein mehrtägiges Seminar mit Axel B. zum Thema “Krisenstabsarbeit optimieren”. Ungefähr zeitgleich war der Islamist Anis Amri mit dem Bus aus Dortmund in Berlin eingetroffen. Berliner Polizisten sollten ihn observieren, doch dazu war auf die Schnelle das Personal nicht vorhanden. Deshalb fingen Beamte den Asylbewerber am Busbahnhof ab, zogen sein Handy ein und warnten ihn somit. Erst danach folgten sie ein paar Tage lang Amris Wegen kreuz und quer durch die Hauptstadt. Während Amri im April 2016 gerade einmal vier Tage lang in Berlin observiert wurde, referierte Dezernatsleiter Axel B. während eines Netzwerktreffens für Krisenmanager aus der Unternehmenswelt am Frankfurter Flughafen. Weitere private Auswärtstermine des Beamten folgten: Im Juni gab er ein Seminar in Köln, bei dem Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter auf den Krisenfall vorbereitet werden sollten. Im September referierte er abermals in einer Privatakademie, diesmal in Stuttgart zum Thema: “Notfallmanagement”. Genau in diesem Zeitraum zwischen Februar und September 2016 bahnte sich in Axel B.s LKA-Dezernat die größtmögliche Krise an. (…) Laut dem Abschlussbericht des Berliner Sonderermittlers Bruno Jost war Axel B. als Dezernatsleiter unter anderem an der wöchentlichen Koordination der Observationen islamistischer Gefährder in Berlin beteiligt. Eine der großen, ungeklärten Fragen im Fall Amri ist, warum die Berliner Polizei den Verdächtigen nach Juni 2016 nicht mehr beobachtet hat. Das zuständige Dezernat habe schon nach kurzer Zeit keine Observationen für Amri mehr angefordert, obwohl das Amtsgericht sie bis Oktober genehmigt habe, hielt Jost kritisch fest. Es sei “kaum nachvollziehbar”, wenn in einem Zeitraum von mehr als sechs Monaten “eine Umsetzung der Maßnahme an gerade einmal 30 Tagen erfolgt”.  “Kein adäquater Ansprechpartner” Vor dem Berliner Untersuchungsausschuss sagte der Terrorermittler aus Nordrhein-Westfalen, seine Behörde sei verärgert gewesen, weil die Berliner Kollegen die Absprachen nicht eingehalten hätten. Mehr noch: Es habe grundsätzlich Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit beider Polizeien gegeben, auch in den Sitzungen des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (Gtaz), wo Amri Thema war.
“Das Problem ist die Dezernats- und Abteilungsleitung gewesen. In Nordrhein-Westfalen waren die immer gebrieft. Doch es fand sich kein adäquater Ansprechpartner auf der anderen Seite”, sagte der Terrorermittler. Dieser adäquate Ansprechpartner wäre Dezernatsleiter B. gewesen. Nach den Aussagen des Terrorermittlers nahm auf Drängen aus Düsseldorf schließlich B.s Stellvertreter an den Gtaz-Sitzungen teil.  “Die Dienstvorgesetzten von B. müssen sich fragen lassen, warum dem Leiter des Islamismus-Dezernats ein Freibrief für Nebentätigkeiten ausgestellt wurde, obwohl die Überlastung dieses Dezernats bei der LKA-Leitung bekannt war”, sagt Martina Renner, designierte Obfrau der Linken im Amri-Untersuchungsausschuss des Bundestages.

via zeit: Terrorermittler mit Nebenjob

Was anfällig für Fake News macht

Bilder von der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump zeigten deutlich, dass weniger Menschen vor Ort waren als bei der Amtseinführung von Trumps Vorgänger Barack Obama. Dennoch beharrte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer: „Das war das größte Publikum, das je einer Amtseinführung beiwohnte”. Viele Menschen glaubten ihm das – warum? US-Psychologen haben eine Theorie dazu entwickelt. Falschmeldungen – Fake News – werden demnach von Menschen geglaubt, die ihre politischen Überzeugungen oder ihre Zugehörigkeit zu einer politischen Partei höher bewerten als das Ziel, genau zu sein. Im Fall der Amtseinführung sei den Betroffenen die Zugehörigkeit zur republikanischen Partei und der damit verbundene soziale Status wichtiger als Genauigkeit in der Sache, erklären Jay Van Bavel und Andrea Pereira von der University of New York (USA). Ihre Hypothese stellen sie im Fachmagazin „Trends in Cognitive Sciences” vor. Sie basiert unter anderem auf der Theorie der sozialen Identität, die sich mit Gruppenprozessen befasst. „Eine wirklich hochwertige Nachrichtenquelle ist nicht so wichtig, wenn wir glauben, dass die Menschen, die sie produzieren, einer anderen Gruppe angehören als wir”, erklärt Van Bavel. Die Forscher führen diese Denkweise darauf zurück, dass in langen Zeiten der menschlichen Entwicklung die Stammeszugehörigkeit des Menschen von entscheidender Bedeutung war. Deshalb werde die Identität mit der eigenen sozialen Gruppe, etwa Mitgliedern einer Partei, als wichtiger eingeschätzt als Werte wie Genauigkeit oder Wahrhaftigkeit. Die Forscher machen Vorschläge, wie diese Denkweise durchbrochen werden kann: Wichtig sei, die Bedürfnisse nach gesellschaftlicher Anerkennung bei den Betroffenen zu berücksichtigen. „Die Menschen empfinden Unsicherheit im Allgemeinen als Unlust erzeugend und herauszufinden, dass du eine falsche Überzeugung hast, kann deine Identität bedrohen”, schreiben die Psychologen.

via aachener nachrichten:Was anfällig für Fake News macht

Ein Fall für den Presserat – #schauhin #kaltland

Die Fälle, über die Frank Plasberg in seiner Sendung über eine überlastete Justiz diskutiert, sind schrecklich. Noch schrecklicher aber ist es, einem sogenannten gesunden Rechtsempfinden Vorschub zu leisten. Manches ging an diesem Abend durcheinander, zum Beispiel Strafverfahren, Ordnungswidrigkeiten und die Verwaltungsgerichtsbarkeit in einen Topf zu werfen. Besonders unerfreulich fiel der Chefredakteur der Bild-Zeitung auf, der sein Blatt als Pranger anpreist. Die Sendung verfehlte ihren Informationsauftrag. Das lag auch an manchen suggestiven Fragen des Gastgebers. Der Auftakt mag als Beispiel dienen. Die ehrwürdige Formel „Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil“ bringt Frank Plasberg in seiner Eingangsmoderation in Gegensatz zu einem „gesunden Rechtsempfinden“, das sich in der Rechtsprechung nicht wiederfinde. Die Unabhängigkeit der Justiz als maßgebliches Merkmal des Rechtsstaats scheint Plasberg nicht der Rede wert zu sein. Als Stichwortgeber dient ihm ein ehemaliger Bundeskanzler, was den Unsinn der Idee eines kurzen Prozesses nicht besser macht. Was bringt Frank Plasberg auf die Idee, dass deutsche Gerichte zu sehr an Täter und zu wenig an Opfer dächten? Er bleibt den Beweis dafür schuldig. Er macht Stimmung. (…) Der nächste Fall gibt Gelegenheit, das Rechtsverständnis Julian Reichelts zu studieren. Sein Blatt hat sich in einem Hamburger Fall dazu entschieden, den vollständigen Namen des Angeklagten zu nennen und ein Bild von ihm zu drucken. Die Schlagzeile „Sperrt ihn endlich für immer weg!“ wurde zum Vorboten einer beispiellosen Gerichtsschelte, als der Beschuldigte nur zu einer Freiheitsstrafe ohne anschließende Sicherheitsverwahrung verurteilt wurde. Tatsächlich war es nicht abermals zu sexuellem Missbrauch gekommen, sondern nur zu Verstößen gegen gerichtliche Auflagen. Aber das interessiert den Hobbyforensiker aus der Bild-Redaktion nicht die Bohne. Er glaubt zu wissen, was richtig ist. Das reicht ihm. Gerhart Baum und Jens Gisa argumentieren auf verlorenem Posten gegen ein ungesundes Rechtsempfinden, das dem Bild-Mann im Studio des Gastgebers unverdienten Applaus einträgt.
Plasbergs Frage, ob Reichelt nun Ankläger und Richter in einer Person sei, bleibt unbeantwortet. Er geht ihr auch nicht mit der nötigen Insistenz weiter nach.
Richter Gnisa widerspricht dem Eindruck von Milde der Strafjustiz. Tatsächlich landen Straftäter im Fall von sexuellen Missbrauch von Kindern überdurchschnittlich häufig im Anschluss an ihre Haft in der Sicherungsverwahrung. Plasberg fragt den Richter, ob er froh darüber sei, das Foto des Straftäter zu kennen, wenn er selbst in der Gegend Kinder habe. Es fehlt nicht mehr viel und er bahnte einer Lynchjustiz den Weg ins Rechtsempfinden. Ein Fall für den Presserat Richter Gnisa bleibt sachlich und erinnert daran, dass die meisten Fälle von Kindesmissbrauch im Umfeld der Familien und ihrer Freunde geschehen und durchaus nicht dem Stereotyp des Täters entsprechen, das Bild-Mann Reichelt verbreitet. Gisela Friedrichsen weist darauf hin, dass gerichtlich angeordnete Sicherungsverwahrung an hohe Bedingungen geknüpft sei. Da zieht Reichelt eine Grimasse. Als sei es eine Jagdtrophäe, die er ins Studio hält, sagt er voraus, der Hamburger Straftäter werde Sicherungsverwahrung bekommen, „beim nächsten Mal“. Was für ein schrecklicher Triumph! Als Wiederholungstäter mit Vorsatz ist Reichelt mit diesem Aufritt ein Fall für den Presserat.

via faz: Ein Fall für den Presserat

Auszug "REcht ist, was dem Volke nützt" - NS-Ideologie und Verfassungsfeindlichkeit
Im NS galt: “Recht ist, was dem Volke nützt” – Auszug aus: Rudolf Kleinschmidt: Die Rechte und das Recht; https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-531-91708-5_19.pdf

Prozess gegen Fabio V. droht zu platzen – #g20 #nog20 #freefabio

Der Fall Fabio V. hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil der 18-Jährige nach dem G20-Gipfel im Juli vier Monate in Hamburg in Untersuchungshaft saß. Der Prozess gegen den jungen Italiener droht jetzt zu platzen: Es bleibt nur noch ein Verhandlungstermin kommende Woche, ehe die Amtsrichterin in Mutterschutz geht. Am Dienstag hätte die Staatsanwältin eigentlich ihr Plädoyer halten sollen, dann wäre noch möglich gewesen, dass die Richterin am kommenden Dienstag ihr Urteil verkündet. Doch zu den Plädoyers kam es nicht, weil das Gericht noch mitten in der Beweisaufnahme steckt.

via ndr: Prozess gegen Fabio V. droht zu platzen

Motorcycle gang member running for city council seat with anti-Islam party

Jan Wekema, a candidate city councilor for anti-Islam party PVV in the Groningen municipality of Pekela, is also a ‘prospect’ or aspiring member of outlaw motorcycle gang Black Sheep MC, the Telegraaf reports based on information from three different sources. MC Black Sheep is classified as an ‘outlaw motorcycle club’ in police report Outlaw Bikers Nederland. The club has five chapters and around 60 members, mainly in northern Netherlands. The police and Public Prosecutor don’t rank the club with main players like Hells Angels, Satudarah, Bandidos and No Surrender, but MC Black Sheep is known to have contact and sympathize with the larger outlaw motorcycle clubs. According to the newspaper, Ton van Kesteren – PVV faction leader in the Provincial Council and senator in the Eerste Kamer – knows about Wekema’s membership in MC Black Sheep. At a meeting on November 11th last year, the two of them discussed it and it was agreed that Wekema would no longer wear the club colors, but can remain a member and still be on the PVV candidate list in Pekela, the Telegraaf writes. When asked about Wekema being a member of MC Black Sheep, Van Kesteren told the Telegraaf: “That is possible”. He added: “One is a member of a dart club, the other of a swimming club, and yet another of a motorcycle club.” Van Kesteren has known Wekema for a long time. “He is a motorcycle enthusiast and organizes motorcycle rides for handicapped children. I am confident that he is completely reliable and will therefore also be a very good municipal councilor.”

via nltimes: Motorcycle gang member running for city council seat with anti-Islam party

Laura Loomer Is In Florida To Help Infowars Sow Disinformation About Another Mass Shooting

Infowars-affiliated “investigative journalist” Laura Loomer has traveled to the site of last week’s mass shooting at a Florida high school, apparently trying to recreate her disinformation and conspiracy theory-filled “coverage” of the aftermath of the mass shooting in Las Vegas last year. Loomer has been increasingly desperate for validation from her conservative media counterparts after her anti-Muslim Twitter meltdown and her effort to portray the FBI’s investigation into the Las Vegas mass shooting as a government cover-up caused some to distance themselves. So last week, when Infowars rolled out a combination of conspiracy theories about the Florida shooting, claiming that globalists ordered the shooting to cover up the FISA memo and insisting that the shooting was the “perfect false flag,” it provided an opportunity for Loomer to once again appear on the scene of a mass shooting and pull her signature stunt of harassing public officials with conspiracy theory nonsense. On Saturday, Loomer landed in Florida and quickly got to work on behalf of Infowars, an outlet that holds to this day that the Sandy Hook school shooting was a hoax. In a video uploaded yesterday for Infowars, Loomer shouted down Democratic Congressman Tom Deutch. On camera, Deutch told Loomer if she had “any respect for the human lives that were lost in my district” that she “wouldn’t come here” and that he would “never give an interview” to Infowars. Loomer, who also worked with Infowars while she was in Las Vegas, bombarded Deutch with questions about why he thought the “40 percent” of Americans who she claimed read Infowars are “absolute garbage” and asked him, “Why are you lying to your constituents about gun control?” She went on to assert that the shooting was a result of FBI incompetence rather than laws that enabled the teen to acquire the rifle he used to kill 17 people.

via right wing watch: Laura Loomer Is In Florida To Help Infowars Sow Disinformation About Another Mass Shooting

Drunk on genocide: How alcohol fuelled the Nazi campaign to exterminate Jews

From incentivising murder to acting as a coping mechanism, liquor played many roles for Nazis. It was noon in early 1942 as Johann Grüner approached the “German House” in the Polish town of Nowy Targ for lunch. As a mid-level Nazi bureaucrat in occupied Poland, he enjoyed the privileges of power and the opportunity for career advancement that came with duty in the East. The German House, a mix of cultural centre, restaurant and pub, was one of the privileges enjoyed by the occupiers. As he entered the building, he could hear a boisterous celebration within. At the front door, a clearly inebriated Gestapo official passed by, a beer coaster with the number 1,000 written in red pinned to his blouse. Addressing Grüner, the policeman drunkenly bragged: “Man, today I am celebrating my 1,000th execution!” At first glance, the incident at the German House might appear to be a grotesque aberration involving a single depraved Nazi killer. However, such “celebrations” were widespread in the occupied Eastern territories as members of the notorious Schutzstaffel or SS and the German police routinely engaged in celebratory rituals after mass killings. In fact, among the perpetrators of genocide, heavy drinking was common at the killing sites, in pubs and on bases throughout Poland and the Soviet Union. In another horrific example, a group of policemen charged with the cremation of some 800 Jewish corpses used the occasion to tap a keg. In this case, one of the men, named Müller, had the “honour” of setting fire to “his Jews” as he and his colleagues sat around the fire drinking beer.
In a similar case, a Jewish woman recalled the aftermath of a killing operation at Przemyśl in Poland: “I smelled the odour of burning bodies and saw a group of Gestapo men who sat by the fire, singing and drinking.” For these Gestapo men, “victory celebrations” proved to be the order of the day, and followed every killing action or “liberation from the Jews”. Celebrating murder The role of alcohol in the Nazi genocide of European Jews deserves greater attention. While numerous studies from the social sciences have demonstrated the link between drinking and acts of homicide and sexual violence, the connection between mass murder and alcohol is under-researched. Among the Nazi perpetrators, alcohol served several roles: it incentivised and rewarded murder, promoted disinhibition to facilitate killing, and acted as a coping mechanism. In the field of Holocaust Studies, explanations of perpetrator motivation embrace a variety of instrumental and affective factors ranging from “ordinary men” guided by peer pressure, obedience to authority and personal ambition, to “willing executioners” imbued with anti-Semitism and racial hatred; however, alcohol consumption facilitated acts of murder and atrocity whether by ordinary men or true believers.

via scroll.in: Drunk on genocide: How alcohol fuelled the Nazi campaign to exterminate Jews