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Casablanca at 75: fascinating facts about one of the most famous films of all time

From what got censored to the film’s Canadian connection, 13 things you may not know. Of all the classic Hollywood films, it’s one of the best-known and most enduring — this week, Casablanca turns 75.  Amazingly, the people involved thought it would be just another Hollywood flick, one of hundreds the studios would release every year. But the film shot Humphrey Bogart and Ingrid Bergman to a new level of stardom and their lines in the film have been woven into the fabric of modern pop culture. So to celebrate the anniversary, we’ve gathered 13 fascinating facts, from the pricey purchase of the original play to the movie’s Canadian connection.

via cbc: Casablanca at 75: fascinating facts about one of the most famous films of all time

Senators caught in email war over Milo #Yiannopoulos

HE IS the avid Donald #Trump supporter who has been invited to Parliament House. But not everyone is happy with his controversial visit. GREENS senators have reacted to David Leyonhjelm’s decision to host controversial provocateur Milo Yiannopoulos for a Q&A in Parliament House. Yiannopoulos is an avid supporter of US President Donald Trump and a former commentator for right-wing news outlet Breitbart. He lost his position at Breitbart after footage emerged of him defending same-sex relationships between men and underage boys. Yiannopoulos has a loyal online following that watches him rail against feminism, Islam and political correctness. His personal YouTube channel has almost 700,000 subscribers. “It’s the Left — feminists, journalists, college professors — who are the people with power over us and the ability to destroy lives with state permission,” he told news.com.au recently. “I’m interested in people being able to say and do what they like. That’s now a conservative position, isn’t that remarkable?” Yiannopoulos said he was disappointed by the weak Australian opposition to him. “Very lacklustre and disappointing and ineffective,” he said. “I’m almost embarrassed to have such little opposition.” Yiannopoulos is coming to Australia next month for speaking events and to promote his book, Dangerous. His Sydney event is already sold out. In an all-staff email, Leyonhjelm invited all Parliament staff to his meeting with Yiannopoulos. “Secure your place at what will be a very interesting event that is unlikely to be repeated,” it read. In a reply email, Greens Senator Sarah Hanson-Young said: “It astounds me that a member of Parliament would roll out the red carpet to a white supremacist and paedophilia apologist.”

via nwes.com.au: Senators caught in email war over Milo Yiannopoulos

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Von NEXTConf from Berlin, Deutschland – ne_tf-1273, CC BY 2.0, Link

AfD-Abgeordneter gibt Sitz in Bezirksversammlung ab

Der AfD-Abgeordnete Kay Gottschalk legt sein Mandat in der Bezirksversammlung Mitte nieder. “Ich werde mich künftig voll und ganz meinem Bundestagsmandat widmen”, sagte Gottschalk dem Abendblatt. Als Nachrücker für den 51-Jährigen kommt nur der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Detlef Ehlebracht infrage: “Nachdem die rechtliche Situation aus meiner Sicht geklärt ist, dass Detlef Ehlebracht sein Mandat in der Bezirksversammlung neben seinem Mandat in der Bürgerschaft annehmen kann, steht einer Erhaltung der Fraktion durch sein Nachrücken nichts im Wege”, sagte Gottschalk. Dem Vernehmen nach soll Ehlebracht bislang aber noch nicht zugestimmt haben, künftig auch ein Mandat in der Bezirksversammlung auszuüben. Wenn Ehlebracht nicht zur Verfügung steht, dann würde die AfD ihren Fraktionsstatus verlieren – und dadurch zahlreiche Zuwendungen. Denn für eine Fraktion sind drei Abgeordnete notwendig, ohne Gottschalk hat die AfD aber nur noch zwei Abgeordnete in der Bezirksversammlung.

via abendblatt: AfD-Abgeordneter gibt Sitz in Bezirksversammlung ab

Zu wenige Stadtverordnete – AfD-Kandidat wird vorerst nicht Bürgermeister von Lebus

Nur wenige Tage hatte Lebus als erste Stadt in Brandenburg einen AfD-Politiker als Bürgermeister. Doch die Wahl wurde annulliert. Am Donnerstag sollte erneut gewählt werden – aber auch diesmal scheiterte die Wahl. Nicht alle Lebuser sind damit zufrieden. Die Wahlkabine und die Wahlurne waren im Kulturhaus von Lebus schon aufgebaut, doch zur Wahl selbst kam es nicht. Joachim Naumann (CDU), der älteste unter den Stadtverordneten von Lebus, eröffnete die Sondersitzung zwar wie geplant um 18.30 Uhr. Doch die meisten Stühle blieben leer. Da nur vier Stadtverordnete gekommen waren, war das Gremium nicht beschlussfähig – dafür hätten mindestens acht der dreizehn Lokalpolitiker anwesend sein müssen. Erst im Februar 2018 wird der Bürgermeister nun neu gewählt. Bis dahin wird die Stadt kommissarisch von Naumann verwaltet. Die Sondersitzung war einberufen worden, nachdem die Wahl von Detlev Frye zum stellvertretenden und damit amtierenden Bürgermeister vor zwei Wochen für ungültig erklärt worden war. Die Kommunalaufsicht hatte bemängelt, dass die Wahl den Bürgern vorher nicht bekannt gemacht worden war. Für wenige Tage war Frye damit das erste AfD-Stadtoberhaupt in Brandenburg. Am Donnerstag war er zwar erneut angetreten, zeigte sich mit dem Ausgang aber dennoch zufrieden: “Das ist ein bisschen überraschend. Aber das ist eine sehr gute Lösung, die Dr. Naumann vorgeschlagen hat, denn es ist ja tatsächlich seitens der Medien und der anderen Parteien Druck aufgebaut worden hier in der Stadt, der auch bei den Stadtverordneten nicht besonders gut angekommen ist.”

via rbb: Zu wenige Stadtverordnete – AfD-Kandidat wird vorerst nicht Bürgermeister von Lebus

Retter des Heiligabendlandes

Über die alljährlichen Fake News der selbst erklärten Abendlandretter zur Vorweihnachtszeit. Es gibt einen Witz über die selbst erklärten Retter des Abendlandes, der in diesen Tagen in den sozialen Netzwerken herumgereicht wird: »Wie heißen die vier Jahreszeiten eines Pegida- oder AfD-Anhängers? Frühling, Sommer, Herbst und Weihnachten.« Dieser Scherz ist als Reaktion auf eine Kampagne gedacht, die Vertreter des Besorgtbürgertums alle Jahre wieder kurz vor Beginn der Adventszeit im Netz lostreten: Weihnachten, dieses uralte Brauchtum der christlichen Hemisphäre zum ursprünglichen Zwecke der Bekehrung der Heiden, sei durch den Zuzug muslimischer Einwanderer und politische Korrektheit in Gefahr. »Die Zeiten von Besinnlichkeit sind offenbar vorbei. Weihnachtszeit ist jetzt Empörungszeit«, nennt Stefan Lauer auf dem Anti-Rechts-Blog belltower.news das, was Verschwörungsfreunde auch 2017 betreiben. Sie scheinen einen »besonderen Narren an den drei Tagen gefressen zu haben, an denen entweder der Geburt von Jesus Christus gedacht oder der Konsum vor Silvester noch einmal auf die Spitze getrieben wird«. Allzu große Mühe ist dabei nicht gefragt: Mit den Verschwörungen rund um das Fest verhält es sich ähnlich wie mit dem weltlichen Ritual, die angestaubte Kiste Weihnachtsdeko aus dem Keller in die Wohnung zu holen: Es handelt sich um die stetige Wiederholung des immer Gleichen. Lauer bemerkt: »Das Problem dabei: relativ schnell stellen sich die Meldungen über angebliche Skandale als falsch, uralt oder schlicht frei erfunden heraus.«Ein ähnlich nerviger Uraltklassiker wie Whams »Last Christmas« ist die Behauptung, landesweit würden Weihnachtsmärkte in Lichter- oder wahlweise Wintermärkte umgewidmet. 2017 traf dieser Vorwurf den Lichtermarkt in Elmshorn, wie der Blog mimikama.at berichtet. Eifrig zur Verbreitung dieser Fake News beigetragen hat die frühere CDU-Politikerin Erika Steinbach. Via Twitter verbreitete sie ein Werbeplakat besagten Lichtermarktes und kommentierte dieses mit den Worten: »Ich kenne kein Land außer Deutschland, das seine eigene Kultur und Tradition so über Bord wirft.« Was die Empörten unterschlagen: Das vorweihnachtliche Treiben in Elmshorn trägt seit 2007 den Namen Lichtermarkt und soll auf die besonders heimelige Illumination der Glühwein-, Bratwurst- und Handwerksstände hinweisen. Dass diese Inszenierung genauso weit von einer Verleugnung des Weihnachtsfestes entfernt ist wie die Behauptung, Santa Claus sei eine Erfindung von Coca-Cola, kann jeder in der offiziellen Ankündigung des Elmshorner Stadtmarketings nachlesen, in der ebenso von Weihnachtsliedern und einem Weihnachtsdorf die Rede ist.

via nd: Retter des Heiligabendlandes

Was so in juristischen Standardwerken steht – #Rauscher

Über Herrn Professor Rauscher ist ja nun schon einiges geschrieben worden. Nun dachte ich mir, ich schaue mal nach, was in den von diesem Professor mitverantworteten Werken so steht. Angefangen habe ich mit dem Staudinger. Das ist einer der führenden Kommentare zum BGB. Und dort kommentiert Professor Rauscher unter anderem das Abstammungsrecht. Die Zitate sind aus dem Jahr 2011. Ob es eine neuere Ausgabe gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Blick war äußerst interessant. Zunächst fällt auf, dass Prof. Rauscher auch mit drastischen Unterstellungen vor allem an der biologischen Familie festhält. „Nicht unbedenklich erscheint es deshalb, dass das BVerfG zunehmend die (rechtlich bestehende) soziale Familie als von Art. 6 Abs. 1 GG geschützt ansieht und sie insbesondere im Konflikt mit dem biologischen Vater verselbständigt und gleichwertig in Abwägung gegen die die auf rechtliche Anerkennung zielende biologische Abstammung stellt (…). Wenn soziale Familie, wie zumeist in solchen Konfliktfällen, jedoch dadurch entsteht, dass die Mutter und ihr Ehemann oder ihr das Kind anerkennender Partner vor allem zur Stabilisierung der eigenen Beziehung >Verantwortung< für das Kind übernehmen wollen, kann von einem >natürlichen<Elternrecht nicht die Rede sein. Durch solche Ansätze wird lediglich mit dem Universalargument >sozial< das uralte Ziel verdeckt, die Mutter und ihren Ehemann in deren Bestreben zu unterstützen, den Ehebruch auf Kosten der Beziehung des wirklichen Vaters zum Kind zu verschleiern, bzw. die Beziehung zu einem anderen Partner als dem Vater des Kindes zu stabilisieren. Eine Usurpation der Elternstellung gegen den wirklichen Vater, der seine natürliche Elternverantwortung wahrnehmen will, kann keinen Schutz genießen“. (Staudinger, Einl. zu §§ 1589 ff, Rdn. 22)
Aber es geht noch schlimmer. In Kritik am Bundesverfassungsgericht, welches dem biologischen Vater den Schutz des Elternrechts nur dann zubillige, wenn er mit der Mutter nicht zusammenlebe, heißt es: „Im Ergebnis darf sich ein der Mutter nahestehender Nicht-Vater mit deren Einverständnis das Kind eines anderen Mannes aneignen, um sich und der Mutter den schönen Schein zu bewahren.“ (Staudinger, Einl. zu §§ 1589 ff., Rdn. 33) Was zu vermuten war, bewahrheitet sich. Professor Rauscher hat auch was gegen Feminismus. Oder das, was er dafür hält “ … was erstaunt, wenn man bedenkt, wie militant feministisch in der Frühphasse der Abtreibungsdiskussion argumentiert wurde (>mein Bauche gehört mir<). Der feministischen Auflehnung gegen die Biologie des Mutter-Werdends … “ (Staudinger, Einl. zu §§ 1589 ff., Rdn. 135)  Da ist es dann auch wenig überraschend, dennoch erschütternd, wenn der Herr Professor das mit der Homosexualität auch schwierig findet. Im Hinblick auf das „kleine Sorgerecht“ nach § 1678b BGB in der Folge des Lebenspartnerschaftsgesetzes formuliert er: „… liegt die Annahme nicht fern, dass die Regelung sich gegen eine natürliche Abwehrhaltung des Kindes richtet und ihm der homosexuelle Partner des Elternteils als Ersatzelternteil aufgedrängt werden soll.“ (Staudinger, § 1590, Rdn. 22).

via wawzynka: Was so in juristischen Standardwerken steht

ADL demands action from Poland over hotel with no Jews allowed sign

‘Entry forbidden to Jews, Commies, and all thieves and traitors of Poland’ written on sign outside hostel near major city of Wroclaw. The Anti-Defamation League has urged Polish authorities to investigate and take action after a hotel displayed a sign outside saying no Jews were allowed. “Entry forbidden to Jews, Commies, and all thieves and traitors of Poland,” said the large red sign that was photographed recently by Polish media hanging outside a hostel in Cesarzowice, just outside the major western Polish city of Wroclaw. “The ADL is urging Polish authorities to investigate the illegal and anti-Semitic banner at the hostel and take appropriate action against those responsible,” the Jewish organization said in a statement Tuesday.

via timesofisrael: ADL demands action from Poland over hotel with no Jews allowed sign

Bastler will aus selbstgebauter Rakete die “flache Erde” fotografieren

Ein 61-jähriger Bastler aus den USA will erneut in einer selbstgebauten Rakete mehrere Hunderte Meter durch die Luft rasen. Ein Ziel dieser lebensgefährlichen Versuche ist es, irgendwann ein Foto der angeblich nicht runden, sondern flachen Erde zu machen. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Zumindest nicht in der verschrobenen Welt der Verschwörungstheorien und Aberglauben. Und daher gibt es auch tatsächlich Leute, die heute noch fest daran glauben, dass die Erde flach ist (manche halten sogar die Theorie von der Flat Earth mit der von der Hohlerde für vereinbar). Die Flat Earthler scheinen dabei zahlreicher zu sein, als der normale Verstand anzunehmen wagt. Und zu vielen Risiken bereit, um ihre Theorie zu beweisen. So will ein Bastler in den USA irgendwann mit einer selbstgebauten Rakete starten und eigenhändig Fotos machen, um zu zeigen, dass die Erde flach ist. Soweit ist es noch nicht, aber am kommenden Samstag will sich Mike Hughes in Kalifornien nun zum zweiten Mal in eine Rakete setzen, die ihn eine Meile (rund 1600 Meter) weit fliegen und dabei 550 Meter hoch aufsteigen soll. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat er die Rakete in den vergangenen Jahren aus zusammengesammelten Teilen selbst gebaut und dafür insgesamt rund 20.000 US-Dollar ausgegeben. Hughes ist Chauffeur von Beruf und wird nach eigenen Angaben von “Research Flat Earth” gesponsert, die sich dem Weltbild einer flachen Erde verschrieben hat. Hughes ist überzeugt, dass die Erde eine Scheibe ist und sagte AP: “Ich glaube nicht an Wissenschaft.” Er wisse zwar um Aerodynamik, Fluiddynamik und mehr, aber das sei ja auch keine Wissenschaft, sondern “nur eine Formel”. “Es gibt keinen Unterschied zwischen Wissenschaft und Science Fiction.”

via heise: Bastler will aus selbstgebauter Rakete die “flache Erde” fotografieren

siehe auch: This Flat Earther Is Taking Off in a Homemade Rocket This Weekend. “It’s scary as hell, but none of us are getting out of this world alive.” Earth is round. This is not a highly disputed fact, unless you’re a member of the 16th-century Roman Inquisition or the rapper B.o.B. And yet, thanks to an immeasurably flawed conspiracy theory, a small but dedicated group of people is still convinced that Earth is flat. One of these so-called Flat Earthers is a guy named “Mad” Mike Hughes, and Hughes—a 61-year-old limo driver—has spent the past few years building a homemade, steam-powered rocket in his garage to prove he’s right. This Saturday, Hughes will climb aboard and launch himself and the rocket up into the air, hoping to move one step closer to demonstrating, once and for all, that the world as we know it is actually a flat disk with a giant wall of ice around it, the Associated Press reports.

„Mahnmal“ vor Höckes Haus : Vermieter kündigt Mietvertrag des Aktionsgeländes

Aktionskünstler haben neben dem Privathaus des AfD-Politikers Björn Höckes ein „Denkmal der Schande“ errichtet. Jetzt ermittelt die Polizei. Und der Vermieter kündigt zum Jahresende. Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat ein Ende der Mahnmalaktion vor dem Privathaus des AfD-Politikers Björn Höcke gefordert. „Hier wird unter dem Deckmantel künstlerischer Freiheit, ein skandalöser Angriff auf die Freiheit des Mandats, die Unversehrtheit einer Person, von Familie und Privatsphäre unternommen“, sagte Carius an diesem Donnerstag im Erfurter Landtag. Die rot-rot-grüne Landesregierung müsse dafür sorgen, „dass die Überwachung sofort beendet und die erforderlichen Ermittlungen eingeleitet werden“. Er habe Innenminister Georg Maier (SPD) in einem Telefonat aufgefordert, dagegen einzuschreiten. Aktionskünstler der Initiative „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) hatten vor dem Grundstück Höckes im thüringischen Eichsfeld 24 Stelen errichtet, die an das Holocaustmahnmal in Berlin erinnern sollen. Die Aktion sei nach der skandalösen Dresdner Rede Höckes vorbereitet worden, in der dieser den Berliner Erinnerungsort für die ermordeten Juden Europas im Januar als „Denkmal der Schande“ bezeichnet hatte, teilten die Aktivisten am Mittwoch mit. Die Gruppe hat eigenen Angaben zufolge nach Höckes Rede verdeckt das an dessen Besitz angrenzende Grundstück angemietet, das sie jetzt für die Kunstaktion nutzt. Durch Spenden ist der Betrieb des „Denkmals der Schande“ inzwischen für mehrere Jahre finanziert. Allerdings ist den Politaktivisten der Mietvertrag zum Ende des Jahres gekündigt worden. Er habe an diesem Donnerstag eine angeblich fristgerechte Kündigung zum 31. Dezember erhalten, sagte der künstlerische Leiter des ZPS, Philipp Ruch, der Deutschen Presse-Agentur. Er betrachte die Kündigung jedoch als gegenstandslos, da gesetzliche Fristen nicht eingehalten würden. (…) Die Polizei prüft derzeit, ob dabei ein Strafbestand vorliege, wie eine Polizeisprecherin sagte. Bei der Aufforderung, Höcke solle vor dem Denkmal in Berlin oder dem Nachbau auf die Knie fallen und um Vergebung für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs bitten, andernfalls werde man die gesammelten Informationen über ihn veröffentlichen, liege der Anfangsverdacht der Nötigung „von Amts wegen“ vor. Bei der mutmaßlichen Beobachtung könne es sich um Nachstellung – also Stalking – handeln. (…) Grüne Politiker kritisierten Carius’ Äußerungen. „Kunst muss und darf immer diskutiert werden, die Androhung der strafrechtlichen Verfolgung aber ist unzulässig – auch für den Präsidenten des Thüringer Landtags“, sagte Fraktionschef Dirk Adams. (…) Der sächsische AfD-Abgeordnete Jens Maier hatte dem ZPS am Mittwoch vorgeworfen, bei der Observierung auch „die Kinder fotografiert“ zu haben. Die Künstlergruppe weist diese Behauptung als frei erfunden zurück. Das ZPS habe Jens Maier eine strafbewährte Unterlassungserklärung zugestellt. Maier dürfe nicht länger behaupten, das ZPS habe Höckes Kinder fotografiert. Die Kinder seien nicht Bestandteil der Kunstaktion.

via faz: „Mahnmal“ vor Höckes Haus : Vermieter kündigt Mietvertrag des Aktionsgeländes

Breaking News: Das Mahnmal vor Höckes Haus wurde soeben fertiggestellt. Wir danken allen Mitgliedern der…

Posted by Zentrum für Politische Schönheit on Wednesday, November 22, 2017

Hetze auf Facebook: Kärntnerin zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt

24-Jährige hatte Kommentare auf amtsbekannter Seite abgegeben – Nicht rechtskräftig. Eine 24-jährige Kärntnerin ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt wegen Verhetzung zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt worden. Sie hatte auf einer Facebook-Seite hetzerische Kommentare gegen Schwarze und Menschen aus dem arabischen Raum abgegeben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Seite, auf der die 24-Jährige aktiv war, ist am Landesgericht Klagenfurt bestens bekannt. Sie richtete sich gegen ein geplantes Containerdorf für Asylwerber in der Bezirkshauptstadt St. Veit: Dort wurde nicht nur gegen die Containersiedlung protestiert, auch rassistische Videos machten die Runde, im Kommentarbereich schaukelten sich die User regelrecht hoch. Einige der Seitenmitglieder wurden bereits wegen Verhetzung verurteilt. Die 24-Jährige hatte nicht nur Asylwerber beschimpft, sie forderte auch, dass an Menschen, die Tiere schächten, “das selbe Ritual” vollzogen werden soll. Die Kärntnerin bekannte sich vollinhaltlich schuldig: “Ich hätte mir nicht gedacht, dass meine Kommentare öffentlich sind”, rechtfertigte sie sich. “Das ist aber schon ein bisschen naiv, oder? Das, was Sie getan haben, ist das selbe, wie wenn Sie sich mitten in der Stadt hinstellen und das, was Sie geschrieben haben, laut in der Gegend herumschreien”, merkte Richter Manfred Herrnhofer an. In seiner Urteilsbegründung betonte Herrnhofer den Wert der Meinungsfreiheit: “Natürlich dürfen Sie sagen, dass Sie mit der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden sind. Aber Sie dürfen sich nicht strafbar machen. Wenn sich Hass gegen eine bestimmte Gruppe richtet, dann setzen wir unsere Demokratie aufs Spiel.”

via derstamdard: Hetze auf Facebook: Kärntnerin zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt