Entwarnung nach #Bombendrohungen gegen Moscheen und Linkspartei – #terror

Drei Moscheen und die Linken-Zentrale wurden wegen Bombendrohungen evakuiert, Sprengstoff wurde nicht gefunden. Drohschreiben trugen den Absender eines Nazinetzwerks. Mehrere Moscheen des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib in Duisburg, Mannheim und Mainz sowie die Linken-Parteizentrale in Berlin sind nach Bombendrohungen geräumt und durchsucht worden – letztlich gab die Polizei in allen Fällen Entwarnung. In Duisburg und Berlin waren von Unbekannten verschickte Drohschreiben jeweils mit Combat 18 unterzeichnet. Dabei handelt es sich um ein gewaltbereites, rechtsextremes Netzwerk, das in mehreren europäischen Ländern aktiv ist. Die Gruppe gilt als bewaffneter Arm des verbotenen Neonazinetzwerks Blood & Honour (Blut und Ehre). Die Chiffre 18 ist ein Szenecode für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet, also A und H, den Initialen von Adolf Hitler. Die Beamten in Duisburg teilten mit, am Vormittag sei beim Vorstand der Merkez-Moschee eine E-Mail eingegangen, in der Unbekannte mit der Zündung einer Bombe am Nachmittag gedroht hätten. Man habe sämtliche Räume evakuiert, das Gelände abgesperrt – und nach intensiver Durchsuchungsaktion auch mit einem Sprengstoffspürhund keine verdächtigen Gegenstände gefunden.

via zeit: Entwarnung nach Bombendrohungen gegen Moscheen und Linkspartei

Kölner Stadtmauer besudelt – „So einen Vandalismus habe ich noch nie erlebt“

Illegale Sprayer haben die alten römischen Stadtmauern am Mühlenbach in Köln beschmiert – mit Monty-Python-Zitaten.. „Mit Filmzitaten auf Latein mögen diese Vandalen ihre Bildung bewiesen haben. Vandalen sind und bleiben sie trotzdem“, erklärt Marcus Trier, Direktor des römisch-germanischen Museums Die antike römische Stadtmauer am Mühlenbach ist Ziel einer massiven Sprayer-Attacke geworden. Das in diesem Abschnitt 78 Meter lange und fast sechs Meter hohe Baudenkmal wurde großflächig mit Lackfarbe besprüht.

via ksta: Kölner Stadtmauer besudelt „So einen Vandalismus habe ich noch nie erlebt“

Täterwissen oder so…

The history of being horny for Nazis

Last week, a Customs and Border Patrol officer named Kiara Cervantes rocketed to social media fame after she was photographed staffing Vice President Mike Pence’s July 12 tour of a “sweltering, foul-smelling and overcrowded” Texas Border Patrol detention center. As Wired reported in its rundown of what has come to be known as the “#IceBae meme,” a “user found the image sexy, and shared it. Other users followed suit, and soon #IceBae — the most 2019 of thirst hashtags — was born.” The replies have been as cursed and thirsty as you’d expect. Seemingly taken aback by all the attention, Cervantes made a Twitter account (with 68,000 followers as of this writing) and has posted videos verifying her identity and thanking her fans. The public fixation on Cervantes has been loudly decried, with critics saying her admirers must be suffering from “unimaginable levels of horny” to be salivating over her, given her apparent lack of scruples in regards to CBP’s murderous inhumanity or her part in it. But despite the widespread shock that some are holding up Cervantes as a sex symbol, there is actually nothing unimaginable or unprecedented about the guard and her (hopefully just 15 minutes of) social media fame — the ICE Bae meme is the latest in a long tradition of erotic representations of fascism, often taking the form of what I call the Hot Nazi.
Sexualized fascist imagery, according to cultural critic Laura Frost in her book Sex Drives: Fantasies of Fascism in Literary Modernism, has its roots in Allied WWI propaganda that cast German authoritarianism as sexually deviant in order to stoke opposition to Kaiser Wilhelm II’s reign. In this explicitly anti-authoritarian context, the enemy was cast as sexually threatening, often by showing German authoritarianism as a rabid beast (as in this King Kong-like depiction featuring a menacing ape absconding with Lady Liberty) or by otherwise invoking the specter of sexual violence (as in this poster comparing England, where “our mothers & wives safe,” to Belgium, where “women are murdered & worse”). In WWII and its aftermath, this construction of the sexually dangerous German authoritarian morphed into a fictional archetype — the Hot Nazi. The Hot Nazi is the sexually attractive but cruel and cynical SS officer who enjoys or otherwise benefits from their status as a Nazi, often abusing prisoners for personal gratification. The Hot Nazi amplifies the existing sex appeal of the SS, an elite fascist military force that, Susan Sontag writes in her essay “Fascinating Fascism,” was designed to be “supremely violent but also supremely beautiful.” While Hot Nazis can be either men or women, the most violent, egregious, and iconic Hot Nazis tend to be women. This offers the opportunity for the beleaguered Allied male protagonist to ultimately reinforce a patriarchal state of affairs through his violent subjugation of the female Hot Nazi.

via theoutline: The history of being horny for Nazis

Tommy Robinson supporter who called MP Anna Soubry ‘Nazi’ avoids jail

A TOMMY Robinson supporter who taunted MP Anna Soubry and accused her of “doing Adolf Hitler’s work” has been spared jail. James Goddard, the 30-year-old organiser of pro-Brexit yellow vest protests, was part of a gang of Brexiteers likened to a pack “pursuing its prey” outside Parliament. Goddard filmed himself calling Ms Soubry, 62, a “Nazi, traitor and scum” during a series of confrontations, Westminster Magistrates’ Court heard. He today admitted harassing the Remainer MP causing alarm or distress between December 18 last year and January 8. Goddard also admitted racially aggravated harassment, alarm or distress, of PC Mindaugas Sciukas on January 7 after he shouted at the Lithuanian-born police officer. He said: “Every one of you is fair game, you want a war, you will fg get one.

via dailystar: Tommy Robinson supporter who called MP Anna Soubry ‘Nazi’ avoids jail

Facebook spielte Werbung für kanadische Neonazi-Partei aus

Obwohl das Netzwerk zuvor angekündigt hatte, gegen rechtsextreme Gruppierungen vorzugehen. Nach anhaltender Kritik hat Facebook im März angekündigt, gegen neonazistische und andere rechtsextreme Gruppierungen auf seiner Plattform vorzugehen. Da die eigenen Richtlinien Hassaufrufe wegen Eigenschaften wie Herkunft, Ethnie, Hautfarbe oder Religion verbieten, sollen entsprechende Seiten auf dem Netzwerk keinen Platz haben, erklärte man und erwähnte dabei dezidiert auch “weiße Nationalisten”. Doch offenbar greifen die Mechanismen noch nicht zuverlässig. Wie North99 aufdeckt, hat Facebook im vergangenen Juni zwei Werbeanzeigen der Canadian Nationalist Party ausgespielt. Die Partei fordert unter anderem die Abspaltung von der britischen Krone und die Schaffung einer “über dem demokratischen System” stehenden Autorität. Weiters möchte man die demografische Entwicklung der letzten Jahrzehnte zugunsten der Einwohner “europäischer Abstammung” rückgängig machen und regt dafür zinslose Kredite für neu verheiratete Paare an, die für jedes gemeinsame Kind um 20 Prozent gestundet werden. Wesentlich deutlicher zum politischen Hintergrund hat sich in der Vergangenheit der Parteichef Travis Patron geäußert, dokumentiert das Canadian Anti-Hate Network, darunter ein Video, in dem er die Befreiung Kanadas vom “parasitischen Stamm” verspricht. So veröffentlichte er klar als antisemitisch erkennbare Beiträge. Weiters vergab er Likes für Postings anderer Rechtsextremer, darunter einen Aufruf zur Ermordung von Jagmeet Singh, dem Vorsitzenden der sozialdemokratischen New Democratic Party sowie ein Zitat von George Rockwell, dem Gründer der American Nazi Party.

via standard: Facebook spielte Werbung für kanadische Neonazi-Partei aus

#Landmann bremst die #Ermittlungen in der #AfD-Spenden-Affäre

Eigentlich sollten die mutmasslich beteiligten Personen in der Schweiz vernommen werden. Doch der Zürcher Anwalt wehrt sich dagegen. Seinen ersten Einspruch hat das Gericht zurückgewiesen, aber das sei zu erwarten gewesen und «hat keine Bedeutung», sagt Valentin Landmann. Für ihn sei wichtig gewesen, Probleme in diesem Fall aufzuzeigen. Und Probleme gibt es laut Landmann einige. Zur Vorgeschichte: Vergangenen Herbst fand ein Recherche-Kollektiv der deutschen Sender NDR und WDR, der «Süddeutschen Zeitung» und von Tamedia heraus, dass die Zürcher Firma eines Apothekenbesitzers 130’000 Euro in mehreren Tranchen für den Wahlkampf der AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel gespendet hatte. Das Geld soll von einer oder mehreren Personen gekommen sein, die der Mann nicht nennen will. (…) Die Recherchen dieser Zeitung in den vergangenen Monaten lassen aber nur den Schluss zu, dass es sich dabei einerseits um den Zürcher Apothekenbesitzer und anderseits um den Immobilientycoon Henning Conle handelt. Recherchen von WDR, NDR, SZ und dieser Zeitung identifizierten Conle als den Mann hinter den 130’000 Euro für Weidel. Weder Conle noch der Apothekenbesitzer sprechen mit den Medien. In ihrem Rechtshilfeersuchen bat die Staatsanwaltschaft Konstanz die Zürcher Kollegen, dass ein Beamter aus Deutschland bei Befragungen in der Schweiz anwesend sein dürfe. Die Schweizer stimmten dem zu mit der Auflage, dass die Informationen aus den Befragungen erst verwendet werden dürften, wenn das Verfahren abgeschlossen ist und das gesamte Material für die Deutschen freigegeben wird. Gegen die Anwesenheit der Deutschen hat Anwalt Landmann Berufung eingelegt. Er vermutet, die Informationen im Verhör könnten in Deutschland doch schon gleich verwendet werden, weil das Verbot im deutschen Recht nicht anwendbar sei. Landmann blitzte mit seinem Einspruch jedoch beim Bundesstrafgericht ab. Die Richter der Beschwerdekammer sehen keinen Grund, an der Integrität der deutschen Ermittler zu zweifeln. Als in Steuerstrafsachen mit deutschen Steuerfahndern so verfahren wurde, hätten sich diese auch stets an die Vereinbarung gehalten.

via tagesanzeiger: Landmann bremst die Ermittlungen in der AfD-Spenden-Affäre

siehe auch: AfD-Spendenaffäre: Deutsche Ermittler dürfen an Befragung in der Schweiz teilnehmen. Gut 145 000 Franken erhielt die AfD-Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel 2017 für ihren Wahlkampf, überwiesen vom Unternehmen eines Zürcher Apothekers. Dieser soll nun im Rahmen der Ermittlungen um die unrechtmässigen Wahlkampfspenden befragt werden – in Begleitung deutscher Ermittler.

View this post on Instagram

#afd #parteispenden #spendenaffäre

A post shared by Rudolf Kleinschmidt (@rudolfkleinschmidt) on

Linken-Zentrale in #Berlin nach #Bombendrohung geräumt – #schauhin #terror

Bombenalarm in der Berliner Parteizentrale der Linken: Eine Droh-Mail hat zur Sperrung des Gebäudes am Rosa-Luxemburg-Platz geführt. Am frühen Nachmittag konnten die Mitarbeiter zurück in ihre Büros. Die Bundeszentrale der Linken in Berlin ist am Montag wegen einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. Nach Angaben einer Parteisprecherin ging am Vormittag eine E-Mail im Karl-Liebknecht-Hause in Berlin-Mitte ein. In dieser sei es um eine Bombe im Gebäude gegangen. Unterzeichnet war das Schreiben demnach mit “Combat 18”. Bei “Combat 18” handelt es sich um ein gewaltbereites rechtsextremes Netzwerk, das in mehreren Ländern aktiv ist. Es gilt als bewaffneter Arm des verbotenen Neonazi-Netzwerks “Blood & Honour” (Blut und Ehre). Die 18 ist ein Szenecode für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet, also A und H – die Initialen von Adolf Hitler.

via rbb24: Linken-Zentrale in Berlin nach Bombendrohung geräumt

64-Jähriger in Regionalexpress attackiert – waren Angreifer Neonazis?

In einem fränkischen Regionalexpress wurde vergangene Woche ein 64-Jähriger krankenhausreif geprügelt. Die Ermittlungen der Polizei laufen derzeit: War es ein Angriff von zwei Neonazis? Die Ermittlungen zum schweren Angriff auf einen 64-jährigen Mann im Regionalexpress nahe Lohr am Main (Unterfranken) laufen auf Hochtouren – dabei spielt plötzlich eine Rolle, ob die Angreifer der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind. Der 64-Jährige hat gegenüber den Ermittlern angegeben, dass die Schläger Rechtsrock-Musik gehört hätten. Die Bundespolizei wertet aktuell das Videomaterial aus dem Regionalexpress aus: “Optisch ist zu sehen, dass die beiden Männer der rechtsextremen Szene angehören könnten” sagte ein Polizeisprecher eine Woche nach dem Vorfall zu inFranken.de. Die Kleidung und die Tattoos der beiden Männer passen zu diesem Verdacht, bestätigt er.

via focus: 64-Jähriger in Regionalexpress attackiert – waren Angreifer Neonazis?

Urteil des Landesverfassungsgerichts – Rauswurf zweier AfD-Politiker war rechtens

Die Abgeordneten Wolfgang Gedeon und Stefan Räpple scheitern mit ihrer Klage wegen Sitzungsausschluss. Stuttgart – Landtagspräsidentin Muhterem Aras steht mit ihren drastischen Ordnungsmaßnahmen gegen die Abgeordneten Wolfgang Gedeon und Stefan Räpple voll auf dem Boden der Landesverfassung. Dieses Urteil verkündete am Montag der Verfassungsgerichtshof für Baden-Württemberg. Die beiden der AfD-Partei angehörenden Parlamentarier sind damit mit ihrem Antrag gescheitert, mehrere Ordnungsrufe vom 12. Dezember 2018 sowie ihren Ausschluss von drei weiteren Sitzungstagen als verfassungswidrig zu brandmarken. Ihr Abgeordnetenrecht sei „nicht verletzt“, sagte Präsident Malte Graßhof. Räpple war von Aras für seinen auf die SPD-Jugend gemünzten Zwischenruf „So sind sie, die roten Terroristen!“ gemaßregelt worden. Zu Recht, befand Graßhof, denn dies gehe „als Verunglimpfung über eine im Landtag zulässige scharfe, polemisch vorgebrachte Kritik hinaus“. Außerdem hatte er lautstark („Skandal!“), aber vergeblich einen Ordnungsruf für FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke gefordert. Der hatte zuvor in Richtung AfD gerufen: „Die geistigen Vorläufer von Leuten wie Herrn Räpple sind im Stechschritt durch das Brandenburger Tor marschiert.“
Die Abgeordneten sprechen von „Schauprozess“ Gedeon, fraktionslos, aber der AfD-Partei angehörend, kritisierte die Ordnungsmaßnahmen gegen Räpple daraufhin mit den Worten: „So können Sie ein Parlament in Anatolien führen, aber nicht in Deutschland.“ Dazu meint der Verfassungsgerichtshof, damit werde der in Anatolien geborenen Landtagspräsidentin letztlich „wegen ihres Geburtsorts die Eignung für ihr Amt abgesprochen“. Gedeon habe sich „in erheblicher Weise ordnungswidrig verhalten“.

via StN: Urteil des Landesverfassungsgerichts Rauswurf zweier AfD-Politiker war rechtens

Wegen rechtsextremer Symbole: #Strafanzeige gegen #Referendar – #schauhin

Der Präsident des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden hat Strafanzeige gegen einen Rechtsreferendar gestellt, der im Landgerichtsbezirk Chemnitz ausgebildet wird. Das teilte Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Linke) mit. Im Juni war ein Bild im Internet aufgetaucht, dass den Referendar mit entblößter Brust zeigte. Auf der Brust waren Tätowierungen rechtsextremer Symbole zu sehen. Diese Tätowierungen seien der Grund für die Anzeige des OLG-Präsidenten gewesen, heißt es nun vom Justizminister.

via freie presse: Wegen rechtsextremer Symbole: Strafanzeige gegen Referendar