#Rassismus-Eklat bei C-Jugend-Spiel: #Kinder von Zuschauern übel #beschimpft – Gegner wehrt Vorwürfe ab – #schauhin #kaltland #pack

Bei einem Spiel der C-Junioren des SE Freising ist es zu einem Rassismus-Eklat gekommen. Die Spieler wurden von Zuschauern und Gegnern übelst beschimpft. Die streiten alles ab. Freising – Land auf, Land ab wollen jungen Menschen Wochenende für Wochenende nur eines: Fußball spielen. Den C-Junioren des SE Freising verging am vergangenen Wochenende aber der Spaß: Wie der Verein berichtet, wurden die Jugendlichen beim Auswärtsspiel in Eichstätt fast über die vollen 70 Minuten der Partie massiv rassistisch beleidigt – von vielen Zuschauern, danach auch von den Spielern des Gastgebers. Der VfB Eichstätt dagegen wehrt sich, will von Beleidigungen aller Art nichts wissen – und kündigt rechtliche Schritte an. Sami Jammali, Trainer bei den C-Junioren des SE Freising, weiß nicht so recht, wie er die Geschichte einordnen soll. Das, was seine jungen Spieler, die aus vielen verschiedenen Kulturen stammen, am Sonntag in der Eichstätter Schottenau erleben hätten mussten, entbehre jeder Jugendarbeit, jedem Verständnis von Vorbildfunktion und gemeinsamem Miteinander – auf und neben dem Fußballplatz. „Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, „als die Zuschauer begannen, meine Spieler rassistisch und fremdenfeindlich zu beleidigen“, berichtet Jammali. Ausdrücke wie „Pisser“ und „Opfer“ waren noch „harmlos“. Laut einer Stellungnahme des SE Freising, die dem FT vorliegt, wurden die Freisinger Spieler laut und deutlich auch als „Kanacken-Team“ und „Scheiß Nigger“ beschimpft. Und weiter: „Ihr Scheiß Ausländer seid alle mit dem Boot gekommen, und wir hoffen, dass ihr und eure Eltern alle vergast werdet.“

via merkur: Rassismus-Eklat bei C-Jugend-Spiel: Kinder von Zuschauern übel beschimpft – Gegner wehrt Vorwürfe ab

#AfD schießt wegen DIESES Produkts gegen #Aldi – und blamiert sich total – #schauhin #pinocchiopartei #alternativefakten

Die AfD sieht mal wieder das Abendland bedroht. Symptom dafür soll diesmal eine Blume sein, die bei Aldi verkauft wird. Der „Herbststern“ steht derzeit beim Discounter zum Verkauf. „Kompakt und gut verzweigt“, heißt es im Onlineshop von Aldi Nord. Momentmal – dachte da die AfD aus dem niedersächsischen Bezirk Langenhagen/Garbsen/Seelze. „Herbststern“? Da wird doch wieder die christliche Tradition verleugnet, um sich den islamischen Einwanderern zu beugen. (…) Herbststern ist Herbststern und Weihnachtsstern ist Weihnachtsstern. Hier wurde keine Blume umbenannt, es handelt sich einfach um zwei verschiedene Blumen. Der Herbststern – lateinisch: Euphorbia Princettia – ist laut Blumenshop Florgard eine „eine erfrischende neue Spätsommer-/Herbstpflanze“. Der Weihnachtsstern – lateinisch: Euphorbia pulcherrima – ist ein ganz anderes Produkt. (…) Trotzdem: Im Netz geistern weiter Fake News, dass mit der „Umbenennung des Weihnachtssterns“ die „Abschaffung von Weihnachten“ weiter voran schreitet. Die rechte Online-Plattform journalistenwatch.com schreibt sogar, dass der „Weihnachtsstern“ einer islamkonformen Säuberung zum Opfer falle

via derwesten: AfD schießt wegen DIESES Produkts gegen Aldi – und blamiert sich total

Verfassungsschutzchef zur AfD “‘Flügel’ wird immer extremistischer”

Der rechtsnationale “Flügel” der AfD wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall behandelt. Nach Einschätzung von Behördenchef Haldenwang radikalisiert sich die Gruppe um Thüringens Landeschef Höcke zunehmend. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, sieht eine zunehmende Radikalisierung des rechten “Flügels” der AfD. Rund neun Monate nachdem die rechtsnationale Parteiströmung vom Verfassungsschutz zum Verdachtsfall erklärt wurde, sagte Haldenwang dem “Spiegel”: “Wir sehen nichts, was uns von dieser Einschätzung abbringen würde, im Gegenteil: Der ‘Flügel’ wird immer extremistischer.” Über den “Flügel”-Vertreter Andreas Kalbitz, der Verbindungen zur rechtsextremen Szene hatte, sagte Haldenwang: “Für mich ist nicht erkennbar, dass er sich von seiner Vergangenheit distanziert hat.” Der Brandenburger AfD-Vorsitzende Kalbitz zähle wie der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zu den führenden Köpfen des “Flügels”.

via tagesschau: Verfassungsschutzchef zur AfD “‘Flügel’ wird immer extremistischer”

Landtagswahl Thüringen: AfD-Kandidat verdient Millionen durch Flüchtlinge

Ein AfD-Politiker, der mit der Flüchtlingskrise richtig Geld verdient? Ja, genau diesen Politiker gibt es und er stellt sich zur Landtagswahl in Thüringen als Kandidat für die AfD auf. Karlheinz Frosch aus Thüringen hatte auf eine Interview-Anfrage der Ostthüringer Zeitung (OTZ) abweisend reagiert. Er habe aus persönlichen Gründen nicht den zugeschickten Fragebogen (die Zeitung hatte 23 Kandidaten dieselben Fragen zugeschickt) ausfüllen wollen. AfD-Politiker aus Thüringen hat Millionen an der Flüchtlingskrise verdient Der 69-Jährige war jahrelang Unternehmer und jetzt kam heraus: Er war Geschäftsführer einer Firma, die Heime für Flüchtlinge baute und damit Millionengewinne einfuhr. ProContain heißt diese Firma, bei der er bis ins Jahr 2017 arbeitete. Das Unternehmen steht für Raumlösungen zu jedem Zweck, ob Schulen, Turnhallen, Geschäftsgebäude – oder eben Flüchtlingsheime. Mit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 kam also die große Stunde der Firma und somit auch die für Karlheinz Frosch. Denn natürlich war das Angebot der Firma mehr als gefragt, niemand wusste, wo die rund eine Million Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Frosch hatte im Jahr 2016 betont, dass 2015 ein wirtschaftliches Rekordjahr gewesen sei. Und tatsächlich: In den Jahren 2015 und 2016 soll die Firma rund 4,3 MIllionen Euro reinen Gewinn eingefahren haben.

via thürimngen24: Landtagswahl Thüringen: AfD-Kandidat verdient Millionen durch Flüchtlinge

#Erfurter #Wahlkreisbüro von #Brandner mit Farbe beschmiert – #afd

Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner war wegen Tweets zum Anschlag in Halle in die Kritik geraten. Nun wird sein Büro in Thüringen schwarz angesprüht. Unbekannte haben das Wahlkreisbüro des Thüringer AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner in Erfurt mit Farbe beschmiert. Auf die Fensterscheiben des im Erdgeschoss befindlichen Büros sei großflächig schwarze Sprühfarbe aufgebracht worden, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei am Freitag. Zuvor hatte das Büro Brandners über die Farbattacke informiert. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung – möglicherweise in Zusammenhang mit politischer Motivation, wie der Polizeisprecher sagte.

via tagesspiegel: Erfurter Wahlkreisbüro von Brandner mit Farbe beschmiert

Reiner Hoffmann: Mehrheit der Arbeitnehmer traut AfD nichts zu

Sein Händedruck ist fest, seine Augen strahlen. Zum 70-jährigen Bestehen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) versprüht Reiner Hoffmann Aufbruchstimmung. Wie der DGB-Vorsitzende dem Arbeitsmarkt neuen Schwung verleihen möchte oder gegen rechts vorgehen will, verrät er unserer Redaktion. Herr Hoffmann, was können Gewerkschaften gegen Rechtsextremismus tun? Reiner Hoffmann Klare Kante zeigen. Wie? Hoffmann: Wir müssen deutlich machen, dass Rechtsextremismus nichts, aber auch gar nichts mit den Grundwerten unserer Demokratie zu tun hat. Viele Menschen empfinden einen Kontrollverlust und sind anfällig für vermeintliche rechtspopulistische Heilsbringer. Die gewerkschaftliche Antwort muss sein, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen und dafür zu kämpfen, dass der soziale Zusammenhalt wieder gestärkt wird. as meinen Sie mit Kontrollverlust? Hoffmann: Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Viele Leute spüren, dass es in diesem Land nicht mehr gerecht zugeht, und werden anfällig für einfache Antworten. Gilt das auch für Gewerkschaftsmitglieder? Bei den Landtagswahlen in Sachsen hat ein Drittel der männlichen Gewerkschaftsmitglieder AfD gewählt, in Brandenburg mehr als ein Viertel. Hoffmann: Das Erstarken des Rechtsradikalismus ist eine echte Herausforderung für Gewerkschaften. Mich treibt das um. Sichere Jobs, bezahlbarer Wohnraum, gute Schulen und die Bewältigung des Klimawandels – das sind wichtige Themen. Die löst man aber nicht mit Parolen. Arbeitnehmer trauen der AfD eher zu, ihre Probleme zu lösen, als den Gewerkschaften? Hoffmann: Die übergroße Mehrheit der Arbeitnehmer traut der AfD gar nichts zu. Dass leicht überproportional viele Gewerkschaftsmitglieder AfD wählen, besorgt mich natürlich. Wir wissen aber auch: Dort, wo Menschen Sicherheit verspüren, ist die Zustimmung zu Rechtsnationalisten deutlich geringer. Das ist in Betrieben der Fall, für die Tarifverträge gelten und in denen es Betriebs- oder Personalräte gibt. Soziale Sicherheit macht weniger anfällig für rechtes Gedankengut.

via morgenpost: Reiner Hoffmann: Mehrheit der Arbeitnehmer traut AfD nichts zu

#Trumps Stabschef räumt Einsatz von #Druckmitteln gegen #Ukraine ein – #pinocchiopresident #liar

Mulvaney bringt das Weiße Haus in Erklärungsnot. Er bestätigt eine Verknüpfung von Militärhilfe mit Ermittlungen zu Demokraten. Der Stabschef im Weißen Haus, Mick Mulvaney, hat eingeräumt, dass Präsident Donald Trump die Ukraine mit einer Aussetzung von Militärhilfe unter Druck zu setzen versucht hat. Mulvaney sagte am Donnerstag im Gespräch mit Reportern im Weißen Haus, die Gelder seien unter anderem zurückgehalten worden, weil die Ukraine zu der Suche nach einen vermeintlich in dem Land versteckten Server der oppositionellen US-Demokraten gebracht werden sollte. Mulvaney bezog sich damit auf eine durch nichts belegte Verschwörungstheorie, wonach es im Wahlkampf 2016 Hilfe aus der Ukraine für die Demokraten gegeben haben soll. In seinem im Zentrum der Ukraine-Affäre stehenden Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj von Ende Juli hatte Trump unter anderem auf diese Verschwörungstheorie Bezug genommen, als er seinen Gesprächspartner zu Ermittlungen drängte. Trump hat an diesen Spekulationen offenbar deshalb Gefallen gefunden, weil sie ihn von dem Verdacht entlasten sollen, er habe seinen Wahlsieg den damaligen mutmaßlichen russischen Manipulationen zu verdanken. Der US-Präsident hat jedoch stets bestritten, Druckmittel gegen die Ukraine eingesetzt zu haben, um die von ihm gewünschten Ermittlungen zu erreichen. Dem widersprach nun sein Stabschef.

via standard: Trumps Stabschef räumt Einsatz von Druckmitteln gegen Ukraine ein

Dump Trump

Große Bauernproteste auf #AfD-Linie – Die dicksten Kartoffeln

Bald wollen so viele Bauern wie lange nicht demonstrieren. Angeblich unabhängig, sind sie teils vom Bauernverband gesteuert – und AfD-nah. Deutschland steht vor den wohl größten Bauernprotesten seit Jahrzehnten. Die dort vertretenen Forderungen sind so weit rechts, dass sie von der AfD als einziger Bundestagspartei unterstützt werden. Die angeblich unabhängigen Demonstrationen von Landwirten ­gegen Umweltauflagen am kommenden Dienstag werden zudem teils vom Bauernverband gesteuert. Deutschlands größte Umweltorganisation, der Naturschutzbund (Nabu), kritisierte den Aufruf zu den Kundgebungen in Bonn und anderen Städten scharf. Die Veranstalter rechnen allein in Bonn laut Polizei mit 8.000 bis 10.000 Teilnehmern und 700 Traktoren. Die Initiative „Land schafft Verbindung“ schreibt auf ihrer Internetseite: „Wir organisieren uns selbst, wir ­stehen unter keinem Verband, keiner Organisation, keiner Institution. Wir sind einfach Landwirte“. Auf derselben Seite hieß es noch Anfang der Woche, im etwa achtköpfigen Veranstalterteam seien Sönke Hauschild und Andre Brunemund „beratend dabei“. Hauschild ist Referent des Bauernverbands Schleswig-Holsteins, Brunemund leitet eine Imagekampagne von elf niedersächsischen Kreisverbänden der Lobbyorganisation. (…) Der Anschein der Unabhängigkeit ist wichtig für die Bewegung, weil sie ihre Glaubwürdigkeit erhöht. Sie suggeriert: Hier werden nicht seit Jahrzehnten politisch festgelegte Funktionäre demonstrieren, sondern „Landwirte, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen“, wie die Initiative schreibt, die von den Bauernprotesten in den Niederlanden inspiriert ist und sich im Internet formiert hat. Damit hat die gleichnamige Facebook-Gruppe in rund 2 Wochen mehr als 14.000 Mitglieder gewonnen. (….) Als einzige im Bundestag vertretene Partei unterschreibt all das zusammen nur die AfD, die sich bereits Ende September mit Bauernprotesten gegen das Agrarpaket solidarisierte. Damit könnte der Konflikt die politischen Kräfteverhältnisse in der Landwirtschaft verschieben: Bisher waren die Bauern stets im Lager von CDU und CSU, die nun aber das Agrarpaket mittragen. Auch Walter Peters, den die Demo-Organisatoren der taz als Ansprechpartner nennen, war bis Mitte 2015 Kommunalpolitiker der rechtsradikalen Partei. Damals ist er ausgetreten, aber zumindest in Sachen Umwelt redet er genauso wie die heutige AfD. (…) Wie im AfD-Milieu ist auch bei den Demo-Veranstaltern das Misstrauen gegen­über „den Medien“ und Umweltschützern groß. In einem offiziellen Verhaltenskodex verlangt die Gruppe von den Teilnehmern: „Nehmt nicht an Diskussionen mit Aktivisten teil“ und: „Verweist die Medien so weit wie möglich an die sichtbaren und ernannten Personen (Pressesprecher) der Organisation.“

via taz: Große Bauernproteste auf AfD-Linie – Die dicksten Kartoffeln

Özil bricht sein Schweigen: „Rassismus war immer da“

15 Monate nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekräftigt Mesut Özil seine Vorwürfe. Rassismus in Deutschland, sagt er, sei in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen. Mesut Özil ist „sehr glücklich“. Dieser kleine Nebensatz verpackt in mehreren Hundert Wörtern über seinen knallenden Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit all den hässlichen Begleitumständen scheint fast die wichtigste Botschaft. Özil würde alles wieder so machen. Auch mit 15 Monaten Abstand „weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war“, sagt der 31-Jährige dem Sportportal „The Athletic“ in einem langen Interview. Erstmals spricht der Mittelfeldspieler ausgiebig über die Hintergründe, die seiner Meinung nach große Probleme in Deutschland offenlegten.
Rassismus war immer da, aber diese Situation wurde von diesen Menschen als Entschuldigung dafür genutzt, ihn auszuleben“, sagt der Profi des FC Arsenal über jenes Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seinem Mitspieler Ilkay Gündogan, das vor der WM 2018 eine tiefe Krise ausgelöst hatte. „Nach dem Foto habe ich mich nicht mehr geschützt, nicht mehr respektiert gefühlt. Ich wurde rassistisch angegangen – sogar von Politikern und bekannten Persönlichkeiten“, sagt der Weltmeister von 2014. „Dennoch hat sich zu dieser Zeit niemand von der Nationalmannschaft vor mich gestellt und gesagt: ‘Hey, das reicht. Das ist unser Spieler.’ Jeder hat einfach geschwiegen und es geschehen lassen.“

via onetz: Özil bricht sein Schweigen: „Rassismus war immer da“

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Von GranadaEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

“Wende 2.0”? Bürgerbewegung ’89 weist #AfD-Umarmung zurück – #pinocchiopartei

Geschichtsunterricht durch Plauens Akteure aus dem Herbst 1989: Statt zu jammern, sollte die AfD Meinungen ertragen. 13 entscheidende Plauener Figuren aus dem Herbst 1989 verwahren sich in einer gemeinsamen Erklärung dagegen, dass die AfD sich mit der damaligen Bürgerbewegung vergleicht oder gar gleichsetzt. Vielmehr trete die Alternative für Deutschland heute manche damals erkämpften Errungenschaften wie Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sowie auch die neu geweckte Hoffnung mit Füßen. Sie betreibe statt dessen Ausgrenzung und Angstmacherei, verdrehe Fakten und begehe Tabubrüche. Eigentlich sei das Verhalten nicht verwunderlich: Schließlich gebe es einige in der AfD, die es “mit der Geschichte bzw. mit Fakten nicht so genau nehmen”. Beispiel Meinungsfreiheit: Im Rahmen des Grundgesetzes “darf jeder sagen, was er denkt”, heißt es in der Erklärung. Wer heute “Merkel muss weg” ruft, habe nichts zu befürchten. Eine vergleichbare Äußerung in DDR-Zeiten oder auch heutzutage in Ländern wie Türkei oder Ungarn – da sähe es anders aus. “Meinungsfreiheit heißt aber auch, dass ich Kritik an meinen Äußerungen akzeptieren muss”, betonen die Bürgerrechtler. Die AfD indes deute oft Widerspruch gegen ihre Thesen in Einschränkung der Meinungsfreiheit um. “Nein, es sind normale Debatten, denen sich eine Partei stellen muss, ohne zu jammern.” Weitere Argumente der Plauener Bürgerbewegung für die heutzutage weitreichenden Rechte der Menschen: Es gibt freie Wahlen, an denen sogar vom Verfassungsschutz beobachtete Parteien teilnehmen dürfen. Obwohl ein Teil der Medien parteinah sei, gebe es Pressefreiheit und für jeden eine große Auswahl, um sich umfassend zu informieren. Wenn die AfD indes bestimmte Medien von Veranstaltungen ausschließe, dann stehe das konträr zur Haltung der Bürgerbewegung.

via FP: “Wende 2.0”? Bürgerbewegung ’89 weist AfD-Umarmung zurück