Frau trägt Ku-Klux-Klan-Kapuze : Polizeieinsatz bei Sommerfest von Neonazi-Party

Ein Sommerfest der rechtsradikalen Kleinstpartei „Die Heimat“ endete am Samstagabend mit einem Polizeieinsatz. Rund 250 Anhänger der NPD-Nachfolgepartei hatten in deren Parteizentrale in Köpenick gefeiert. Eine Frau trug sogar eine Kapuze des rassistischen Ku-Klux-Klans. Ein 52-jähriger Teilnehmer ist festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Partygast ging zuvor auf einen Pressevertreter los und brüllte Nazi-Parolen, berichtet der „Tagesspiegel“. Fotos zeigen auch eine Frau, die sich mit einer typischen Zipfel-Kapuze des rassistischen Ku-Klux-Klans aus den USA maskiert hatte. Andere Teilnehmer trugen T-Shirts mit rechtsradikalen Parolen und hatten szene-typische Tattoos.

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Ukrainische Drohnen treffen Putins Palast-Schutz: S-400-Startrampe „stundenlang in Flammen“

Eine ukrainische Drohnenattacke hat eine Raketenstartrampe getroffen, die einen von Wladimir Putins prunkvollen Wohnsitzen vor Langstreckenangriffen schützen sollte. Die ukrainischen Drohnen trafen eine Raketenstartrampe des S-400-Systems „Triumf“, die zum Schutz eines von Wladimir Putins luxuriösen Anwesen vor Langstreckenangriffen eingesetzt wurde. Die Startrampe liegt rund 20 Kilometer von dem im italienischen Stil errichteten Palastkomplex des russischen Präsidenten nahe Gelendschik im Süden Russlands entfernt und ist zur Abwehr von Flugzeugen, Drohnen und Marschflugkörpern konzipiert. Kreml-Chef Wladimir Putin dürfte dieser Erfolg der Ukraine besonders ein Dorn im Auge sein. Laut Major Robert Browdi, dem Kommandeur der ukrainischen Truppen für unbemannte Systeme, stand die Anlage nach dem Angriff „stundenlang in Flammen und am Stottern“. Das Luftabwehrsystem wird gemeinsam mit elektronischen Kriegführungssystemen und mobilen Feuergruppen eingesetzt, um den Palast zu schützen, der Berichten zufolge von einer rund 70 Quadratkilometer großen „Pufferzone“ umgeben ist. Sicherheitsbeamte halten über dem Komplex eine permanente Flugverbotszone aufrecht. Partner-Content Dieser Artikel von Antonia Langford entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk Major Browdi erklärte, die Startrampe sei umfunktioniert worden, um Munition auf ukrainische Städte abzufeuern, darunter sechs Raketen am 8. August. Analysten zufolge hat Moskau verstärkt auf diese Systeme zurückgegriffen, um seine Raketenangriffe auf die Ukraine zu intensivieren, da es an Patriot-Abfangraketen mangelt, die den einzigen Schutz vor ballistischen Salven darstellen. (…) Der ukrainische Militärgeheimdienst teilte am Montag mit, dass Kiews Drohnen zudem zwei weitere russische S-400-Triumf-Startgeräte sowie eine Antenne getroffen hätten, mit der in den besetzten Teilen der Krim Orion-Drohnen in mittlerer Höhe gesteuert werden. Die Verluste durch den Angriff könnten sich nach Angaben der ukrainischen Geheimdienstbehörde auf einen Gegenwert von mehreren Dutzend Millionen Dollar belaufen.

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GFP-JAHRESKONGRESS – Rechtsextreme Tagung in Thüringen

Dem Generalthema “Welt im Ausnahmezustand – Wohin treibt Deutschland?” widmet sich der Jahreskongress der Gesellschaft für freie Publizistik (GfP). Getagt wird vom 28. bis 30. August in einem “Gasthof in Thüringen”  (im Herzen Deutschlands). Die GfP mit Sitz in München wurde 1960 von einstigen SS-Offizieren und NSDAP-Funktionären in Frankfurt/Main gegründet. Ihre jahrzehntelange Bedeutung als die mitgliederstärkste rechtsextreme “Kulturvereinigung” und größtes überparteiliches Sammelbecken von rechtsextremen Verlegern, Redakteuren, Publizisten, Schriftstellern und Buchhändlern hat der Verein mangels Nachwuchs zwischenzeitlich eingebüßt. Dennoch bleibt die GfP weiterhin einer der bekannteren Akteure in der rechtsextremen Szene. (.,..) Geführt wird die GfP von dem 1966 in Unterfranken geborenen Martin Pfeiffer.  Der einstige lang­jäh­ri­ge Chef­redak­teur der 2018 eingestellten rechts­extrem­en Zeit­schrift “Aula”, wur­de im Dezem­ber 2025 in ers­ter Instanz wegen natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Wie­der­be­tä­ti­gung und Holocaust-Verharmlosung zu vier Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräf­tig. Das Sekretariat der GfP leitet deren Vorstandsmitglied Margret Nickel. Nickel führt den Klosterhaus-Verlag, gegründet von Holle Grimm, der Tochter des Schriftstellers Hans Grimm.

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Rekrutierung junger Männer – BW-Verfassungsschutz beobachtet Anstieg von Kampfsport-Trainings durch Rechtsextremisten

Das Landesamt für Verfassungsschutz in BW warnt vor zunehmenden Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene. Die Behörde beobachtet einen Anstieg von Kampfsport-Trainingsangeboten. Rechtsextreme Gruppen versuchen nach Einschätzung des Landesamts für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg auf den Fitness-Trend aufzuspringen und so neue Anhänger zu rekrutieren. Mit Boxen und Kampfsport würden gezielt junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren angesprochen, um sie für rechte Organisationen zu gewinnen, sagte ein Behördensprecher dem SWR. Verfassungsschutz: Rechtsextremisten rekrutieren übers Boxen Die Trainingseinheiten würden über soziale Medien beworben und in Fitnessstudios oder Grünanlagen abgehalten. Zunächst geht es den Angaben nach nur um Boxen, Kickboxen oder Gewichte stemmen. Dann komme die politische Botschaft, verknüpft mit Männlichkeitsidealen. Ähnlich wie Musikveranstaltungen sind gemeinsame Kampfsport-Trainings Teil der rechten Erlebniskultur, beobachten die Verfassungsschützer. “Der 3. Weg” und “Identitäre Bewegung” fallen mit Kampfsport-Trainings auf Aktuell fallen laut dem Landesamt für Verfassungsschutz die neonazistische Partei “Der 3. Weg” und die “Identitäre Bewegung” mit solchen Aktivitäten auf. Auch die frühere AfD-Jugendorganisation “Junge Alternative” habe Kampfsportseminare angeboten

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Eklat in Wittener Tennisclub: Vorstand verbietet AfD-Treffen im Vereinslokal Witten

Die Wittener AfD hatte in der Gastronomie des TC Schwarz-Weiß Annen einen „Bürgerdialog“ geplant. Der Vorstand wusste davon lange nichts – und war entsetzt. Die AfD hatte zu einem „Bürgerdialog“ in der Vereinsgastronomie des Tennisclubs Schwarz-Weiß Annen eingeladen. Doch die Pächter der „Auszeit“ haben das Treffen kurzfristig wieder abgesagt – gezwungenermaßen. Der Wittener Verein selbst wusste nach eigenen Angaben nichts von der Veranstaltung, die für Samstag (8.8.) geplant war. „Wir hätten das auf gar keinen Fall zugelassen“, sagt TC-Vorsitzender Rambo Pourziai. Er setzte alle Hebel in Bewegung, um die Zusammenkunft zu verhindern. Die AfD-Ratsfraktion hatte das Treffen wie üblich angekündigt, ohne den Ort bekanntzugeben. Wer dabei sein möchte, müsse sich per E-Mail melden und erfahre dann alles Weitere, erklärt Stefan Borggraefe das Vorgehen. Der Lokalpolitiker (Linke) gehört dem Bündnis „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ) an. Das bunte Bündnis hatte herausgefunden, wo der „Bürgerdialog“ stattfinden sollte, den Tennisclub informiert und für jenen Samstag eine Eilkundgebung bei der Polizei angemeldet. Die Nachricht erreichte den Vorsitzenden des TC Schwarz-Weiß Annen im Italien-Urlaub. „Ich war total schockiert“ „Ich war total schockiert“, sagt Rambo Pourziai, der den Posten seit Februar inne hat. Bei ihm seien alle Alarmglocken angegangen, so der Vereinschef. Er engagiere sich selbst sehr aktiv für Demokratie und gegen Faschismus. Und habe umgehend versucht, die Pächter der „Auszeit“ zu kontaktieren. Zunächst seien sie nicht erreichbar gewesen, dann auf seine Frage nach dem geplanten AfD-Treffen nicht eingegangen. Pourziai machte sich – noch in seinem Urlaub – beim ehemaligen Vorstand schlau, wie die Vertragsbedingungen aussehen. Er wendete sich an einen Anwalt und die Polizei. „Ich wollte wissen, wie ich vorgehen kann, um das Treffen der AfD zu verhindern.“ Er erfuhr: Der Vorstand hat das Recht, die Versammlung zu verbieten und ein Hausverbot auszusprechen. Am Tag des geplanten „Bürgerdialogs“ ließ er den Hausmeister den Parkplatz dennoch vorsorglich mit Flatterband absperren.

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“Verzupf dich”: Rechtsextremist Sellner in Wiener Lokal abgewiesen – #kickhimout

Anführer der Identitären versuchte Stimmung gegen das Restaurant zu machen, andere feiern es. Es begann mit einem verweigerten Kaffee und endete mit einem digitalen Drama. Martin Sellner, Anführer der rechtsextremen Identitären Bewegung, behauptet, am vergangenen Samstag im Wiener Rooftop-Lokal “Oben” wegen seiner politischen Gesinnung nicht bedient worden zu sein. Ein “über und über tätowierter” Koch habe ihm erklärt, er bekomme “nichts”. Sellner, der sich wie in diesem Fall gerne als Opfer inszeniert, veröffentlichte anschließend einen ganzen Schwall an Beiträgen auf Telegram und X und teilte ein selbst aufgenommenes Video aus dem Lokal. Darin ist zu hören, wie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihn zum Gehen auffordern. “Verzupf dich”, ist zu hören. Sellner verbreitete danach ein Video und die Adresse des Lokals und rief dazu auf, dort vorbeizuschauen. Der angekündigte Besucherstrom blieb aus – das Lokal war geschlossen. Die Auseinandersetzung verlagerte sich stattdessen ins Internet. Auf Google häuften sich negative Bewertungen, auf Instagram gingen wütende Kommentare ein. Auch rechtsgerichtete Medien griffen den Vorfall auf. Bei seinen rassistischen Remigrations-Fans dürfte der Vorfall nicht so gut angekommen sein, weil das Lokal für thailändisches Essen bekannt ist, weshalb sich Sellner auf X offensichtlich genötigt sah, zu erklären, dass er nur “inländisches oder zumindest europäisches” Personal angetroffen habe. “Das Ganze ist weder von außen noch von innen als thailändisches Restaurant zu erkennen. Ich dachte, es sei einfach ein Café”, schreibt er auf Musks Plattform. Zulässiges Hausverbot Rechtlich können Lokale grundsätzlich selbst entscheiden, wen sie bewirten. Ein Hausverbot ist zulässig, solange es nicht gegen das Diskriminierungsverbot verstößt. Geschützt sind im Dienstleistungsbereich Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Behinderung, heißt es seitens des Klagsverbands zum STANDARD, der sich für die Durchsetzung und Weiterentwicklung des Rechts auf Gleichstellung und Antidiskriminierung einsetzt. Im Gegensatz zur Arbeitswelt sind Weltanschauung und Religion in der Gastronomie nicht geschützt. In ähnlichen Fällen wurde seitens Juristen betont, dass es in Ordnung ist, wenn Lokalbesitzer ein Zeichen setzen und dadurch ihrer Meinung Ausdruck verleihen. Auf der Instagram-Seite des Lokals finden sich inzwischen allerdings auch zahlreiche Unterstützungsbekundungen. “Ich finde es großartig, dass ihr Sellner rausgeschmissen habt”, schreibt ein Nutzer. Die Schriftstellerin und Cartoonistin Stefanie Sargnagel zeigte sich von der Küche begeistert, andere loben das “stabile” Personal. Der Inhaber des Lokals, Georg Wallisch, meinte gegenüber dem STANDARD: “Ich stehe zu meiner Belegschaft.”

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Neo-Nazi accused allegedly planned mass murder event from parents’ north coast home

Counter-terrorism police allege a reclusive young man built a neo-Nazi shrine in his bedroom while secretly instructing others online on how to maximise casualties in mass murder attacks. A vulnerable young man was groomed and radicalised by international neo-Nazi terrorist groups before he allegedly attempted to “recruit and instruct others” to commit mass murder – all from inside his parents’ north coast home. In a case that illustrates the terrifying new wave of online recruitment, Sam Bolton was charged following a major terrorism investigation that allegedly revealed the reclusive 20-year-old had been brainwashed by US and UK-based white supremacist organisations via online forums and video games. Court documents tendered in Murwillumbah Local Court revealed Bolton was allegedly seduced by the National Socialist Order, the Florida-based neo-Nazi group whose founder, Brandon Russell, was sentenced to 20 years in jail for plotting to blow up a power grid. The group was previously known as Atomwaffen Division and is defined as a terrorist group under Australian law. Bolton was also allegedly influenced by UK-based neo-Nazi group Sonnenkrieg Division, whose members have been jailed for preparing terrorist acts and plotting a 2019 attack on members of the Royal Family, the documents said.

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