✊ Gemeinsam gegen die AfD und den Rechtsruck.
Ziviler Ungehorsam für Demokratie und Menschenrechte. widersetzen.com
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#erf0407 #AFDParteitag #AFDverbieten #noAfD

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Jugendliche Männer sollen einen 31-Jährigen in Karlshorst überfallen und schwer verletzt haben. Die Polizei hat mehrere Wohnungen durchsucht. Mehrere Jugendliche und junge Männer aus der rechtsextremen Szene sollen in Berlin einen angeblich pädophilen Mann in eine Falle gelockt, überfallen und schwer verletzt haben. Die Polizei durchsuchte am Donnerstag sieben Wohnungen und andere Räume von fünf mutmaßlichen Tätern im Alter von 14 bis 21 Jahren. Ein 21-jähriger Mann wurde festgenommen. Der Gruppe wird gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung und besonders schwerer Raub vorgeworfen. (…) Die Verdächtigen sollen sich im Internet verabredet haben. Sie gaben sich laut Polizei als Minderjährige aus und nahmen Kontakt zu dem 31-jährigen Opfer auf. Am 9. Mai sollen sie sich dann mit dem Mann am S-Bahnhof Karlshorst unter einem Vorwand getroffen haben. Bei dem Überfall sollen sie teilweise vermummt gewesen sein, einige trugen demnach Kleidung mit NS-Symbolik und hatten ein Springmesser sowie eine Schreckschusspistole dabei. Als die Täter flohen, ließen sie den Mann schwer verletzt zurück.
via morgenpost: Schwerer Raub Nach Überfall auf angeblich Pädophilen: Razzia gegen rechtsextreme Jugendliche
siehe auch: Angeblichen Pädophilen in Berlin überfallen – Razzia gegen rechtsextreme Jugendliche. Mehrere Jugendliche und junge Männer aus der rechtsextremen Szene sollen in Berlin einen angeblich pädophilen Mann in eine Falle gelockt, überfallen und schwer verletzt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, durchsuchten Beamte am Donnerstag sieben Wohnungen und andere Räume von fünf mutmaßlichen Tätern im Alter von 14 bis 21 Jahren. Ein 21-jähriger Mann wurde festgenommen. Der Gruppe wird gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung und besonders schwerer Raub vorgeworfen. Die durchsuchten Wohnungen lagen in den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg sowie in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) und auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Deutsche Bahn verhängt gegen den Taverdächtigen ein Jahr lang ein Hausverbot. Diepholz – Ein 69-jähriger Fahrgast soll in einem Regionalexpress von Osnabrück nach Bremen am Donnerstagabend einen 60-jährigen Zugbegleiter rassistisch beleidigt und rechtsextreme Parolen skandiert haben. Das berichtet die Polizei in einer Einsatzmeldung. Wie Polizeisprecher Maximilian Höge auf Nachfrage der Mediengruppe Kreiszeitung schildert, soll der Tatverdächtige in aggressiver Weise „Heil Hitler“ gerufen und abfällige Bemerkungen über „das Ausländerpack“ getätigt sowie den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben. Laut Einsatzbericht schildert der Mann selbst den Vorfall anders, jedoch bestätigten nach Polizeiangaben mehrere Zeugen die Vorwürfe gegen den 69-jährigen Fahrgast.
via kreiszeitung: „Ausländerpack“ und „Hitlergruß“: 69-jähriger Fahrgast soll Zugbegleiter in Diepholz rassistisch beleidigt haben
Lange musste die AfD nach neuen Räumen in Berlin suchen. Nun zieht sie wohl um – neben einen Club, der für seine ausschweifenden Sexpartys bekannt ist. Nach monatelanger Suche nach einer neuen Parteizentrale ist die AfD in Berlin-Mitte fündig geworden. Nach Informationen der “Bild”-Zeitung bezieht die Partei ihre Geschäftsräume in einem Haus nahe dem Berliner “KitKatClub”, wo “Techno-Fans feiern und freizügig Sex haben”, so “Bild”. Das Motto des Clubs heißt “Mehr Liebe, weniger Hass”. Laut “Bild” sollen AfD-Beschäftigte sich gegen einen Umzug in die Immobilie ausgesprochen haben, weil sie Anfeindungen aus der Nachbarschaft fürchten. Die Miete für die Räume beträgt demnach rund 32.000 Euro im Monat. Untergebracht sind in dem Geschäftshaus auch Büros von Oxfam und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).
via t-online: Neue AfD-Zentrale Weidels Partei zieht wohl neben Fetisch-Club in Berlin
siehe auch: Nur 100 Meter von Fetisch-Klub entfernt: AfD bezieht neue Büroräume im Berliner Zentrum Während sie immer noch nach einem neuen Haus für ihre Bundesgeschäftsstelle sucht, bezieht die AfD für ihre Mitarbeiter ein Bürogebäude in Mitte. Unweit davon ist der berühmte „KitKat“-Club zu Hause. Unweit des berühmten Fetisch-Klubs „Kitkat“ hat die AfD im Berliner Zentrum Räumlichkeiten in einem Bürohaus angemietet. Das erfuhr der Tagesspiegel am Freitag aus Parteikreisen. In dem Gebäude Am Köllnischen Park 1 in Berlin-Mitte werden in Zukunft Büroräume für Mitarbeiter eingerichtet. (…) Derweil sucht die AfD immer noch nach einer Immobilie für ihre Bundesgeschäftsstelle, die sich zurzeit in Wittenau im Bezirk Reinickendorf befindet. In wenigen Monaten muss die Rechtsaußenpartei das Gebäude dort räumen.
Peter Fitzek, selbsternannter “oberster Souverän” des Fantasiestaates “Königreich Deutschland”, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Was dem “König” vorgeworfen wird und wieso der Generalbundesanwalt zuständig ist, beleuchtet Simon Gauseweg. Vor etwas mehr als einem Jahr, am 14. Mai 2025, verkündete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) das Verbot des sogenannten “Königreich Deutschland” (KRD). Am selben Tag wurden vier Rädelsführer des KRD festgenommen und befinden sich seither in Haft. Dabei wird es auch bleiben, wie aus einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) über eine Haftbeschwerde des selbsternannten “Obersten Souverän” des KRD, Peter Fitzek, hervorgeht (BGH, Beschl. v. 26.05.2026, Az. 3 StB 27–34/26). Neben Fitzek, der sich selbst auch royal “Peter I.”, christlich verbrämt “Peter Menschensohn” oder auch prätentiös “Imperator Fiduziar” nennt und gern das deutsche Staatsoberhaupt wäre, sind zunächst Benjamin M. und Martin S. in Haft. Bei ihnen dürfte es sich um KRD-Gründungsmitglieder (und selbsternannte “Freiherren”) handeln, die in der von Fitzek erdachten Ständehierarchie des KRD dem höchsten Stand der “Deme” angehören. Der ebenfalls inhaftierte Mathias B. hatte – zeitweise als von Fitzek ernannter “Amtmann im Staatsdienst” – eine Fantasie-“Bank” für ihn geleitet. Mutmaßlich in Freiheit ist ein weiterer Beschuldigter im Verfahren, bei dem im Mai 2025 ebenfalls Durchsuchungen stattfanden. Hierbei könnte es sich um den Schweizer Staatsbürger Marco G. handeln, der sich in den letzten Jahren des “Königsreichs” zur rechten Hand Fitzeks gemausert hatte. (…) Dem selbsternannten “König” dürfte die Situation bekannt vorkommen: Bereits in den Jahren 2016–2018 befand sich Fitzek in Untersuchungshaft. Vorgeworfen hatte man ihm Untreue zu Lasten der Einleger seiner verbotenen Bank. Zwar hob der BGH eine zwischenzeitliche Verurteilung auf und verwies die Sache zurück (woraufhin sie letztlich eingestellt wurde). Seine Haftzeit wurde aber auf eine ganze Reihe rechtskräftiger Verurteilungen, u.a. wegen etlicher Fahrten ohne Fahrerlaubnis, aber auch wegen des Betreibens unerlaubter Versicherungsgeschäfte, angerechnet.
Die Fälle weisen Parallelen zum Fall Gisèle Pelicot auf: Dutzende Täter sollen den Missbrauch ihrer Partnerinnen gefilmt, ins Internet gestellt und Tipps ausgetauscht haben. Nun berichten Ermittler von einem Erfolg. Die Verbrechen erinnern an den Fall der Französin Gisèle Pelicot: Männer betäuben ihre Partnerinnen, missbrauchen sie sexuell und stellen Aufnahmen der Tat ins Internet. Internationale Ermittler sind nach einem Bericht von Europol nun erstmals gezielt gegen solche Onlinenetzwerke vorgegangen. 156 mutmaßliche Opfer und Täter seien identifiziert worden, teilt Europol in Den Haag mit. An dem Projekt »Medusa« waren maßgeblich das Bundeskriminalamt und das Hamburger Landeskriminalamt beteiligt. Der Einsatz im Juni führte nach Angaben von Europol zu 274 neuen Spuren. Insgesamt waren neun Länder am Einsatz beteiligt. Deutsche und britische Behörden hatten die Leitung. Die europäische Polizeibehörde koordinierte den Einsatz. Einzelheiten über Täter oder Opfer, wie etwa Heimatländer, nannte Europol mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. Täter tauschten im Netz Tipps aus Täter sind nach Angaben von Europol vorwiegend Männer, die ihre eigenen Partnerinnen erst betäuben und sie dann sexuell missbrauchen. Aufnahmen davon würden sie dann in frauenfeindlichen Gruppen in sozialen Medien teilen. Dort tauschten die Täter auch ihre Erfahrungen aus sowie Tipps. Sie informierten auch über die Wirksamkeit der Drogen oder Betäubungsmittel und wie man sich diese beschaffen könne. Im Zuge der jüngsten Operation waren vier neue solcher Netzwerke entdeckt worden. Das Projekt »Medusa« war im April gestartet, mit dem Ziel, die Onlinenetzwerke hinter diesem Missbrauch zu zerschlagen. Seit April gab es Europol zufolge in den beteiligten Ländern 57 Festnahmen, 158 Opfer wurden in Sicherheit gebracht
via spiegel: Bericht von Europol Männer betäubten und missbrauchten Partnerinnen – Ermittlern gelingt Schlag gegen Netzwerke
siehe auch: Ermittler gehen europaweit gegen Netzwerk von Sexualstraftätern vor In neun Ländern sind Ermittler gegen Netzwerke vorgegangen, deren Mitglieder Frauen betäubt und sexuell missbraucht haben sollen. Das »Projekt Medusa« läuft weiter. Erstmals ist ein internationales Ermittlungsteam gezielt gegen Netzwerke von Männern vorgegangen, die ihre Partnerinnen betäuben und dann sexuell missbrauchen. Aufnahmen des Missbrauchs würden sie dann im Netz teilen, hieß es einem Bericht von Europol zufolge. 156 mutmaßliche Opfer und Täter seien identifiziert worden, teilte Europol in Den Haag mit. An dem sogenannten Projekt Medusa waren maßgeblich das Bundeskriminalamt und das Hamburger Landeskriminalamt beteiligt. Der Einsatz im Juni führte nach Angaben von Europol zu 274 neuen Spuren. Insgesamt waren neun Länder am Einsatz beteiligt. Deutsche und britische Behörden leiteten die Ermittlungen, die europäische Polizeibehörde koordinierte den Einsatz
Bei einer Explosion in Monaco wurden am Montag drei Menschen schwer verletzt. Nun wird eine 39-jährige Ukrainerin aus Deutschland per internationalem Haftbefehl gesucht. Die Spuren führen auch nach Hessen. Nach der Explosion in Monaco mit drei Schwerverletzten suchen die Behörden eine Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland. Anders als zunächst gedacht, handle es sich bei der verdächtigen Person um eine Frau und nicht um einen Mann, sagte Morgan Raymon von der Staatsanwaltschaft Monaco. Die Verdächtige Anastasija B., die sich als Mann verkleidet hatte, werde mit internationalem Haftbefehl gesucht.”Nach ersten Erkenntnissen und Ermittlungen der monegassischen Strafverfolgungsbehörden hatten sich Bezüge nach Hessen ergeben”, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Hessen mit. Am Donnerstag sei im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens eine von der 39 Jahre alten Ukrainerin angemietete Wohnung im Main-Taunus-Kreis durchsucht worden. “Des Weiteren wurde ein von ihr genutztes Fahrzeug durchsucht und sichergestellt.” (…) In der Ukraine zählt Jermolajew zum sogenannten “Monaco-Bataillon”, einer Gruppe von Geschäftsleuten und früheren Oligarchen, die sich nach Beginn des russischen Angriffskriegs an der Mittelmeerküste niedergelassen haben. Seit 2023 unterliegt Jermolajew in der Ukraine Sanktionen wegen seiner geschäftlichen Aktivitäten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim
via tagesschau: Nach Explosion in Monaco Interpol fahndet nach Ukrainerin aus Deutschland
siehe auch: ANSCHLAG AUF OLIGARCHEN: Spur von mutmaßlicher Monaco-Attentäterin führt nach Hessen. Die Ermittlungen zum Sprengstoffanschlag auf einen ukrainischen Oligarchen in Monaco führen nach Hessen. Ermittler haben die Wohnung einer Ukrainerin durchsucht, bei der es sich um die gesuchte Attentäterin handeln soll. Nach dem Anschlag auf den ukrainischen Oligarchen Wadim Jermolajew in Monaco, bei dem am Montag Jermolajew sowie eine Frau und ein Kind zum Teil schwer verletzt worden sind, führt die Spur nach Hessen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge haben Beamte eine Wohnung im Main-Taunus-Kreis durchsucht. Dem Vernehmen nach soll es sich um die Wohnung der mutmaßlichen Attentäterin handeln, die über ein Video identifiziert worden sein soll. Es handele sich um eine Ukrainerin, wie die Generalstaatsanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft Frankfurt sowie das Hessische Landeskriminalamt am Freitag mitteilten.
Demos, Blockaden, Konzerte: Der AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende ist für die Polizei ein Großeinsatz. Tausende Beamte sind vor Ort, es gibt viele Straßensperrungen. Am Tag vor dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt befindet sich die thüringische Landeshauptstadt im Ausnahmezustand. Die Polizei rechnet nach eigenen Angaben mit bis zu 50.000 zumeist friedlichen Demonstranten. Aber auch bis zu 2.500 gewaltbereite Aktivisten sollen laut Polizei dabei sein, Straßen könnten blockiert werden. Zufahrtswege zu dem Tagungsort der AfD auf dem Messegelände werden gesperrt, eine Ikea-Filiale und die weitläufige Gartenausstellung egapark schließen vorsorglich. Die Straßenbahn endet am Gothaer Platz und fährt nicht wie sonst den Berg hoch zum Messegelände – der wichtigste Weg aus der Innenstadt zum Tagungsort. Die Polizei ist mit mehreren tausend Beamten vor Ort. Einheiten aus fast allen Bundesländern sind im Einsatz. Dazu kommen Pferdestaffeln und Wasserwerfer. Reporter des MDR berichten, dass schon am Freitagvormittag viele Polizisten am Erfurter Hauptbahnhof und in der Innenstadt unterwegs gewesen seien. Das nahe der Messe gelegene Dorf Schmira ist mit Gitterabsperrungen und vielen Mannschaftswagen der Polizei gesichert. Durch das Dorf führt der zweite Hauptzufahrtsweg zum Gelände. Das sich als antifaschistisch verstehende Bündnis Widersetzen verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, den AfD-Parteitag »mit Aktionen des massenhaften Ungehorsams zu verhindern«. »Wir werden diesen Parteitag zum Desaster machen«, sagte Bündnissprecher Noa Sander. »Unser klares Ziel ist, alle Zufahrtswege zu diesen Messehallen zu blockieren. Wir kommen von allen Seiten.« Man werde sich »mit Zehntausenden, mit unseren Körpern entschlossen dem Faschismus entgegenstellen«.
via zeit: AfD-Bundesparteitag: Polizei in Erfurt bereitet sich auf bis zu 50.000 Demonstrierende vor
siehe auch: Parteitag der AfD: Ausnahmezustand in Erfurt erwartet Die Polizei rechnet mit rund 50.000 Gegendemonstranten, wenn die AfD vom 4. bis 5. Juli in Erfurt tagt. Auf dem Parteitag selbst wird ein Machtkampf um Einfluss im Bundesvorstand erwartet. Schon vor Beginn ihres Parteitags sorgt die in Teilen rechtsextreme AfD für zahlreiche Schlagzeilen. Die Spannbreite ist groß: Die angekündigten Massenproteste gegen die AfD, Diskussionen um ein mögliches Verbotsverfahren und auch die Machtkämpfe innerhalb der Parteispitze. Dabei gehen die jüngsten rassistischen Ausfälle von AfD-Funktionären fast unter: Mehrere Politiker äußerten sich in den vergangenen Tagen abfällig über die deutsche Fußballnationalmannschaft: Der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Dominik Kaufner sprach Nationalspielern ab, Deutsche zu sein, weil sie keine “Volksdeutschen” seien. Der Begriff wurde vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus geprägt, um Juden, Schwarze Menschen, Sinti und Roma als “Nicht-Deutsche” auszugrenzen. Und der einflussreiche AfD-Landesvorsitzende von Thüringen, Björn Höcke, machte rassistische Witze über Schwarze Menschen in der Nationalmannschaft.