Reuters: Bewährungsstrafen im ersten Münchener Neonazi-Prozess

Im ersten Prozess um Anschlags-Pläne einer Neonazi-Gruppe auf das neue Münchener Jüdische Zentrum sind fünf Angeklagte am Dienstag zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.
Das Bayerische Oberste Landesgericht befand vier der fünf Angeklagten der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung für schuldig. Die drei jungen Frauen und ein junger Mann wurden zu Jugendstrafen zwischen einem Jahr und vier Monaten und einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Einen 38-jährigen Mann verurteilte das Gericht wegen Beihilfe zum Erwerb und Besitz von Waffen zu einem Jahr und sechs Monaten Haft. Seine Strafe wurde ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt.

siehe auch: Bewährungsstrafen für terroristische Vereinigung. Im ersten Münchner Prozess gegen Angehörige der “Kameradschaft Süd” um den Neonazi Martin Wiese wurden heute fünf Angeklagte zu Bewährungsstrafen zwischen 16 und 22 Monaten verurteilt. In dem Verfahren ging es um einen geplanten Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung für das Jüdische Zentrum am 9. November 2003; Bewährungsstrafen für Münchner Neonazis, Urteil im Münchner Neonazi-Prozess. “Kameradschaft Süd” um Martin Wiese plante Anschlag auf das neue Jüdische Zentrum: Bewährungsstrafen verhängt, Mildes Urteil für frühere Neonazis. Ex-Mitglieder der Kameradschaft Süd erhielten Bewährungsstrafen

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