Abu Ghureib: Geplagte Seele eines Folterers

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Der US-Amerikaner Tony Lagouranis hat als Spezialist in einer Einheit des US-Geheimdienstes an brutalen Verhören in irakischen Gefängnissen mitgewirkt. Nun packt er aus – geplagt von seinem Gewissen. (…) In diesem Lager war Tony Lagouranis stationiert, er hat sich an den menschenverachtenden Aktionen beteiligt. Jetzt hat er seine Erinnerungen in einem Buch verarbeitet: “Fear Up Harsh: An Army Interrogator’s Dark Journey through Iraq” (“Die finstere Reise eines Verhörspezialisten durch den Irak”), das Buch dürfte in den USA die Folterdebatte wieder neu beleben. Der “Washington Post” gestand Lagouranis heute schon: “Ich habe gefoltert.” Gelernt habe er die Zwangstechniken, die er in den Verhören von Terrorverdächtigen anwendete, im Fort Huachuca, Arizona. Insbesondere britische und israelische Verhörmethoden seien von seinen Kameraden bewundert worden. “Die britischen Techniken waren sehr grob”, erinnert sich Lagouranis.

siehe auch: The tortured lives of interrogators (…) In Iraq, when Tony Lagouranis interrogated suspects, fear was his friend, his weapon.

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