Prozess gegen Gregor Strasser erregte deutschlandweites Interesse

Prozess gegen Gregor Strasser erregte deutschlandweites Interesse – Märkische Allgemeine – Zeitung für das Land Brandenburg
Vor dem Amtsgericht Oranienburg wurde der spätere NSDAP-Reichspropagandaleiter im August 1929 zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt
Die Bauherren des Amtsgerichtes Oranienburg sprachen im Jahre 1907 folgende Worte: “Möge das Gebäude dazu beitragen, Gutes zu wollen und Edles zu schaffen, möge Gerechtigkeit in seinen Mauern herrschen”. Am morgigen Mittwoch – 100 Jahre später – wird der Gerichtsneubau offiziell eingeweiht.
Eine bis dahin einmalige Verhandlung am Oranienburger Amtsgericht in der Berliner Straße geriet im August 1929 in die Schlagzeilen. Vor dem großen Schöffengericht unter Amtsgerichtsrat Krenzien und den beiden Schöffen Maurerpolier Hermann Grunwald aus Oranienburg sowie dem Landwirt Henning aus Wensickendorf wurde gegen den NSDAP-Reichstagsabgeordneten Gregor Strasser Anklage “wegen öffentlicher Beleidigung, übler Nachrede und Vergehen gegen das Gesetz zum Schutz der Republik” erhoben.

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