Proteste gegen Neonaziaufmarsch – 5 Verletzte und 13 Festnahmen nach Auseinandersetzungen

Proteste gegen Neonaziaufmarsch – 5 Verletzte und 13 Festnahmen nach Auseinandersetzungen | Linie eins – Das Magazin für Kaiserslautern und die Pfalz
Bei einem Aufmarsch von rund 500 Neonazis in Berlin hat es am Samstag fünf verletzte Demonstranten, einen verletzten Polizisten sowie 13 Festnahmen gegeben. Gegen den Demonstrationszug der Rechtsextremisten durch Neukölln hatten mehr als 700 Menschen protestiert. Zu einem Protestzug linker Gruppen durch Schöneweide waren weitere etwa 70 Personen gekommen. Bei einem Straßenfest unter dem Motto »Wir sind mehr! – Wir sind bunter! – Wir sind lauter!« in der Nähe des Aufmarschplatzes der Neonazis sprachen sich der Linksfraktionschef im Bundestag, Gregor Gysi, und Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper (SPD) für eine Wiederaufnahme des NPD-Verbotsverfahrens aus. Die Polizei war mit rund 850 Beamten im Einsatz, um Zusammenstöße zwischen Linken und Rechten zu verhindern.

siehe auch: Festnahmen und Verletzte bei Neonazi-Demo. Bei Protesten gegen einen Aufmarsch Rechtsextremer ist es am Samstag in Berlin zu Zusammenstößen von Linken und Rechten gekommen. Sieben Linke und sechs Rechtsextreme wurden festgenommen, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter ein Polizist. Mit einem Straßenfest in Neukölln setzten laut Polizei 700 Menschen ein Zeichen gegen Rechts. Die Veranstalter sprachen von 1000 Teilnehmern. Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, sowie der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper, forderten bei der Kundgebung ein Verbot der NPD. “Diese Partei ist verfassungswidrig”, sagte Gysi; 1.12. – Naziaufmarsch in Berlin – Bericht. Am 1. Dezember liefen rund 500 Neonazis aus Berlin und ostdeutschen Bundesländern durch den Berliner Bezirk Neukölln. Ein Bericht dazu; Protest gegen »überflüssige« Neonazis. Politiker und Demonstranten fordern NPD-Verbot bei Kundgebung der Rechten in Rudow. »Volksgemeinschaft« muss nach Ansicht der Rechten bereits in früher Jugend gepflegt werden. Das sagte der in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung sitzende Thomas Vierk (NPD). Er bezeichnete die Gegendemonstranten als »drogenabhängig, dumm und verlaust« und forderte in einer Rede die »Entlausung des deutschen Volkes«. Diese krude Wortwahl war am Samstag nicht die einzige Anlehnung an altes Nazi-Vokabular in Rudow. Die laut Polizei 550 Neonazis aus ganz Deutschland skandierten immer wieder »nationaler Sozialismus jetzt«. Zu Protesten gegen das braune Treiben, das zum fünften Mal stattfand, hatten Parteien, Gewerkschaften und die Antifa aufgerufen. Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi (LINKE) forderte eine Wiederaufnahme des NPD-Verbotsverfahrens. Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Ditmar Staffelt (SPD) meinte vor gut 1000 Antifaschisten (Veranstalterangaben), man werde im Bundestag »alles unternehmen«, um das Verbot einzuleiten. Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper (SPD) sagte: »Die Rechten sind überflüssig«. Man müsse ihnen gemeinsam mit allen antifaschistischen Organisationen »die Stirn bieten«

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