Polizei geht gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene vor

Polizei geht gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene vor – Yahoo! Nachrichten Deutschland

Die Polizei ist am Freitag und Samstag gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene im Norden Sachsen-Anhalts vorgegangen. Durch starke Polizeipräsenz sei es gelungen, gezielt gegen Störungen vorzugehen, teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord am Sonntag in Magdeburg mit. Der Zeitraum der Sommersonnenwende diene den Rechtsextremisten immer wieder für die Verbreitung ihres Gedankengutes und zu Propagandadelikten. So waren im März 2007 fünf Männer zu Bewährungsstrafen verurteilt worden, nachdem sie auf einer Sonnenwendfeier im Juni 2006 in Pretzien das Tagebuch der Anne Frank verbrannt hatten. Bereits am Freitagabend waren die Beamten in Halberstadt im Einsatz. Dort hatten sich 26 zum Teil stark alkoholisierte und aggressive Neonazis auf einem Parkplatz versammelt. Der Platz wurde mit Spezialgerät ausgeleuchtet und von Einsatzkräften umstellt. Nachdem die Identitäten der Personen festgestellt worden waren, wurden gegen diese Platzverweise ausgesprochen. Am Samstag beendete die Polizei Veranstaltungen der rechten Szene bei Blankenburg im Harzkreis, Burgstall im Bördekreis und Möckern im Kreis Jerichower Land. Das größte Treffen der Rechtsextremisten fand den Angaben zufolge im Landkreis Stendal statt. Dort hatten sich auf den Tangerwiesen bei Köckte 85 Neonazis versammelt und die Zufahrt mit Baumstämmen und mit Heu getarnten Nagelbrettern blockiert.

siehe auch: Polizei beendet Sonnenwendfeiern der rechten Szene in Sachsen-Anhalt.  Mit massiver Polizeipräsenz sind die Sicherheitsbehörden in Sachsen-Anhalt am Wochenende gegen Sonnenwendfeier von Rechtsextremisten vorgegangen. Die Beamten hatten sich mit einem speziellen Einsatzkonzept auf eventuelle Veranstaltungen der rechten Szene anlässlich der Sommersonnenwende vorbereitet, wie das Innenministerium mitgeteilt hatte. Das größte Treffen der rechten Szene fand im Landkreis Stendal mit 85 Personen statt. Nachdem Polizisten angegriffen wurden, wurde das Treffen mit einem verstärkten Polizeiaufgebot aufgelöst. Das Gelände war von den Rechten mit Baumstämmen und Nagelbrettern verbarrikadiert worden. Die Polizei stellte die Identität der Störer fest und sprach Platzverweise aus. Gegen 19 Anwesende wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Auch im Harzkreis, im Bördekreis und im Jerichower Land wurden am Samstag solche Treffen registriert und beendet. Bereits am Freitagabend wurden in Halberstadt 26 Mitglieder der rechten Szene auf einem Parkplatz angetroffen, die laut Musik abspielten und Flaschen zerbrachen. Die alkoholisierten Rechten widersetzten sich den Anweisungen der Polizei. Bei der Feststellung der Identität der Personen wurden Polizisten beleidigt und teilweise körperlich angegriffen.

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