Randale nach ausgefallenem “Sachsentag”

redok – Randale nach ausgefallenem “Sachsentag”
Einen “Sachsentag” konnte die NPD-Jugend nicht auf die Beine stellen, doch nach nach dem endgültigen “Aus” für die rechtsextreme Sommerparty marschierten Hunderte Neonazis durch Dresden. Bei der braunen Randale wurde ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes schwer verletzt, die Polizei erteilte über 500 Platzverweise. (…) Am Samstag wurden die eintreffenden NPD-Anhänger von der Polizei abgewiesen: der “Sachsentag” war endgültig gescheitert. Insgesamt etwa 300 Neonazis sammelten sich an mehreren Orten der Stadt und begannen entgegen einem Versammlungsverbot mit spontanen Märschen; teilweise drangen sie bis in die Innenstadt vor. Die Polizei erteilte Platzverweise und stellte die Personalien fest, dennoch kamen verschiedene Gruppen immer wieder zusammen und ignorierten die Anordnungen der Ordnungshüter. “Da kann man nichts machen”, wurde ein Polizeisprecher von der Agentur dpa zitiert. Bei dem rechten Aufmarsch kam es zu Rangeleien und Randale, dabei wurde ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes niedergeschlagen und erlitt Rippenbrüche. Ein 20-Jähriger aus Zwickau wurde deswegen vorläufig festgenommen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Reizgas ein. Unter den Randalierern waren auch NPD-Funktionäre wie Udo Pastörs, Fraktionsvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Theissen, Kreisvorsitzender von Westmecklenburg, sowie Jürgen Gansel und Renè Despang, Landtagsabgeordnete in Sachsen.

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