Von Toten-Tänzen, Erlebnisscheunen und anderem braunen Mief

Hendrik Möbus, der „Satansmörder von Sondershausen“ und ehemalige Schlagzeuger der NS-Black Metal-Band „Absurd“ hat gefunden, wonach er wohl lange gesucht hat: Einen Ort, an dem er regelmäßig und ungestört seine – ausschließlich für braunes Auditorium vorgesehenen – Black Metal-Konzerte veranstalten kann. Es handelt sich um die „Erlebnisscheune“ in der 59-EinwohnerInnen-Gemeinde Kirchheim im Ilm-Kreis, Thüringen. 2009 sollen dort zumindest zehn Neonazi-Veranstaltungen stattgefunden haben. Mindestens zwei davon führte Möbus – unter dem Pseudonym „Totentanz Konzerte“ – durch. Es handelte sich jeweils um Konzerte mit rechtsextremen Musikgruppen. Am 7. November 2009 spielten die Gruppen „Sekhmet“, „Goatmoon“ und „Sturmkaiser“. Der Sänger der letztgenannten Band, die sich selbst als „unpolitisch“ definiert, trug bei dem Auftritt ein T-Shirt mit mehreren SS-Runen. Am 19. Dezember trat die französische Band „Celestia“ mit Unterstützung der deutschen Gruppen „Moredhel“ und „Dark Armageddon“ auf. B

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