Rechtsextremismus

Gottes journalistische Seilschaft: Die vernetzte Lobbyarbeit der Evangelikalen

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Die vernetzte Lobbyarbeit der Evangelikalen: Im Sommer diesen Jahres war der ZDF-Journalist und bekennende Evangelikale Peter Hahne gleich für zwei Personalien im Gespräch: als nächster Chefredakteur seines Fernsehsenders oder als nächster Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Während sich letzteres schnell als Gerücht erledigt hatte, können die evangelikalen Medien-Netzwerke noch auf einen der Ihren an der Spitze des ZDF hoffen. Denn immerhin dirigiert Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) den politisch motivierten Angriff auf den geschassten Chefredakteur Nikolaus Brender. Peter Hahne, Leiter des ZDF-Hauptstadtbüros, ist sicher der prominenteste Medienmann aus dem Kreis der evangelikalen Sammlung in Deutschland, der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Die Evangelikalen insgesamt werden seit einiger Zeit von der Öffentlichkeit stärker beachtet, was nicht zuletzt an ihrer medialen Präsenz liegt. So ist der Einfluss der evangelikalen Kreise innerhalb der evangelischen Kirche nach Meinung vieler BeobachterInnen gewachsen, nicht zuletzt durch die freundliche Haltung des bisherigen EKD-Vorsitzenden, Wolfgang Huber

via Antifaschistisches Infoblatt – Gottes journalistische Seilschaft: Die vernetzte Lobbyarbeit der Evangelikalen.