Amtsgericht Aichach: Nazi-Aussteiger verkauft “rechte” CDs: Haft

Er hatte sich von der rechten Szene schon losgesagt. Aber seine CDs aus dieser Zeit wollte er noch zu Geld machen. Dafür wandert ein 33-Jähriger aus dem Landkreis nun zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter, sollte das Urteil des Schöffengerichts Aichach von gestern rechtskräftig werden. Er hat sich nach Auffassung des Gerichts der Volksverhetzung sowie des Anbietens, Vorrätighaltens und Überlassens jugendgefährdender Schriften schuldig gemacht.

viaAmtsgericht Aichach: Nazi-Aussteiger verkauft “rechte” CDs: Haft – Rückblick – Augsburger Allgemeine.

siehe auch: Haft für Neonazi-Aussteiger nach Verkauf von „Restbeständen“. Er hatte sich von der rechten Szene schon losgesagt. Aber seine CDs aus dieser Zeit wollte er noch zu Geld machen. Dafür wandert ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Aichach in Bayern nun zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter, sollte das Urteil des Schöffengerichts von gestern rechtskräftig werden. Er hat sich nach Auffassung des Gerichts der Volksverhetzung sowie des Anbietens, Vorrätighaltens und Überlassens jugendgefährdender Schriften schuldig gemacht. Der Angeklagte ist bereits einschlägig vorbestraft, wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet. Vor fünf Jahren war er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er neun Plakate einer als rechtsextremistisch eingestuften Band im Auto gehabt hatte. Noch bevor die Bewährungszeit abgelaufen war, begann der Industriekaufmann nebengewerblich einen Versandhandel mit seinen CDs. „Das war ein Fehler“, gab der überwiegend Geständige gestern vor Gericht zu.