Historiker bewegte sich “im Dunstkreis von Neonazis”

Dokumenten aus dem Jahr 2003 zufolge soll Historiker Florian Rulitz Kontakte zu Rechtsradikalen gepflegt haben. Das Uni-Geschichtsinstitut verteidigt ihn. “Jungfreiheitliche im Dunstkreis von Neonazis” – so lautete ein Titel in der Publikation “Neues von Rechts” des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW) vom April 2003. Die Beobachter der rechtsextremen Szene Österreichs widmeten sich damals dem Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) und dessen Aktivitäten im Internet. Und sie widmeten sich auch einem Protagonisten dieser Aktivitäten: dem damaligen stellvertretenden RFJ-Landesobmann Florian Thomas Rulitz. Just dieser ist in den vergangenen Tagen in die Schlagzeilen geraten, weil er als Kunde eines rechtsextremen Versandhauses im Internet aufgeschienen ist (die Kleine Zeitung berichtete). Rulitz stritt eine Nähe zum rechtsextremen Gedankengut ebenso ab, wie jemals in dem Versandhaus bestellt zu haben. Er sah sich als Opfer einer Verleumdungskampagne, die ihm sein Buch über Partisanenmorde nach dem Zweiten Weltkrieg eingebracht hatte. Rulitz wandte sich an die Kriminalpolizei, damit sie in der Sache ermittle. Ermittelt hat 2003 auch das DÖW. Laut dem hat der RFJ Klagenfurt-Land Kontakte mit der neonazistischen “Heimattreuen Deutschen Jugend” gepflegt. Diese Organisation ist inzwischen vom deutschen Innenministerium als rechtsextrem eingestuft und verboten worden. Auf der Website des RFJ-Bezirksverbandes begrüßte damals Rulitz die Besuche

via kleinezeitung: Historiker bewegte sich “im Dunstkreis von Neonazis”

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