Protest gegen die “Ludendorffer” in Dorfmark

Junge Menschen stehen bei einer Demonstration zusammen und schwenken Fahnen. © NDR Fotograf: Angelika Henkel Detailansicht des Bildes Auch dieses Jahr ruft ein Bündnis zu Protesten gegen das Treffen Rechtsextremer auf. (Archivbild) Sie nennen sich “Bund für Gotterkenntnis”. Bekannt sind sie unter dem Namen die “Ludendorffer”. Der Verfassungsschutz stuft die Vereinigung als rechtsextrem und fremdenfeindlich ein. Seit rund vierzig Jahren treffen sie sich immer zu Ostern in der Gemeinde Dorfmark im Heidekreis. Auch an diesem Karfreitag reisen sie wieder an. Und jedes Jahr protestiert dagegen ein Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und Kirchenvertretern. “Nie wieder wegschauen – Rassisten nicht verharmlosen” lautet ihr Motto für verschiedene Aktionen. DGB: “Ganz klar rassistisch” Heute wollen sich die Organisatoren ab 13 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Hotel “Deutsches Haus” – dem Tagungsort der “Ludendorffer” – postieren. Für morgen, 13 Uhr, haben sie zu einer Demonstration und Kundgebung aufgerufen. Es sei unerträglich, dass sich die “Ludendorffer” Jahr für Jahr hier treffen können, sagt Christian Schlüter, Sprecher der DGB-Jugend Walsrode: “Es wird von höher- und niederwertigen Rassen gesprochen. Das ist ganz klar rassistisch – auch wenn die ‘Ludendorffer’ immer wieder versuchen, das anders zu verkaufen.”

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siehe auch: Völkischer Tierschützer. Ein Vorstandsmitglied eines Tierheim-Vereins aus Sachsen-Anhalt ist als Funktionär der rechtsextremen „Ludendorffer“ aufgeflogen. Inzwischen ist der Mann aus seinem Amt ausgeschieden. Wie der MDR berichtete, wussten die Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins, der ein Tierheim in Stendal betreibt, nichts vom politischen Hintergrund ihres stellvertretenden Vorsitzenden: Der 73-jährige Hans-Jürgen Roloff aus Tangerhütte im Kreis Stendal saß seit zehn Jahren in der Vereinsführung. Im vergangenen Jahr wurde Roloff in den Vorstand des rechtsextremen „Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ (BfG) gewählt. Dieser „Bund“ beruft sich auf die Schriften der Antisemitin Mathilde Ludendorff (1877-1966). In Schönhausen an der Elbe trat der ehemalige Lehrer Roloff beim Bismarck-Gedenken von Rechtsextremisten als Redner auf.

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