#Separatisten in der #Ukraine widersetzen sich – “Wir werden bis zum Ende durchhalten”

Die Überraschung über das russische Ja zur Entwaffnung der Separatisten in der Ukraine war groß. Doch die Diplomaten in Genf haben ihre Rechnung ohne die pro-russischen Aktivisten gemacht. In der Ukraine ist auch nach dem überraschenden gemeinsamen Aufruf von Russland, dem Westen und der ukrainischen Führung für ein Ende der Gewalt keine Entspannung in Sicht. Die pro-russischen Separatisten, die in etwa zehn Städten der Ostukraine öffentliche Gebäude kontrollierten, zeigten sich unbeeindruckt. Ihr Wortführer Denis Puschilin, Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, sagte, seine Männer fühlten sich durch Russlands Unterschrift nicht gebunden. Es gab keine Anzeichen, dass Rebellen wie gefordert Gebäude räumten oder Waffen abgaben. US-Außenminister John Kerry drohte mit weiteren Sanktionen gegen Russland, wenn nach dem Oster-Wochenende nichts auf einen Rückzug der Separatisten hindeute. (…) Ein anderer Separatist in Slawjansk zeigte sich offen von Russland enttäuscht. “Es sieht so aus, als ob Wowa uns doch nicht so liebhat, wie wir geglaubt haben”, sagte Alexej. Wowa ist ein Spitzname für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, auf dessen Schutz die pro-russischen Separatisten bauen. Kiew will Anti-Terror-Einsatz fortsetzen Die ukrainische Führung kündigte ihrerseits an, dass ihre Militäraktion gegen die pro-russischen Separatisten fortgesetzt werde. Sie hat bisher wenig Wirkung gezeigt. In der Hauptstadt Kiew zeigten die für die Einheit der Ukraine eintretenden Demonstranten keine Bereitschaft, ihr unbewaffnetes Lager auf dem Platz der Unabhängigkeit (Maidan) zu räumen. Sie wollen bis zur Präsidentschaftswahl am 25. Mai ausharren. “Nach der Wahl werden wir aus freien Stücken gehen”, sagte der 34-jährige Wolodimir Schewtschenko. Die Demonstranten hätten versprochen sicherzustellen, dass es bei der Wahl mit rechten Dingen zugehe. Die Genfer Ukraine-Konferenz hatte neben der Entwaffnung der Separatisten die Räumung besetzter Gebäude und öffentlicher Plätze verlangt.

via n24: Separatisten in der Ukraine widersetzen sich – “Wir werden bis zum Ende durchhalten”

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