Mit Nazis reden – aber richtig

Broschüre liefert Entgegnungen auf die Propaganda der NPD. Das Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien erstellte eine Schrift gegen die NPD. Sie ist im Internet unter www.tolerantes.brandenburg.de zu finden. »Geld für Oma – statt für Sinti & Roma.« Dergleichen Sprüche hängen derzeit an vielen Laternenmasten im Land. Die neofaschistische NPD hat namentlich in dünn besiedelten Regionen Brandenburgs scheinbar die Agitationshoheit errungen und versucht, Verunsicherte oder Verärgerte auf ihre Seite zu ziehen. Das Moses-Mendelson-Zentrum in Potsdam stellte am Freitag eine überarbeitete Broschüre vor, in der rechtsextremer Propaganda auf den Zahn gefühlt wird. »Ein Entgegnung auf Materialien der NPD anlässlich der Kommunal- und Europawahl 2014 in Brandenburg« heißt das Heft, in dem auf 54 Seiten erklärt wird, was hinter den NPD-Plakatsprüchen weltanschaulich und politisch steckt. (…) Professor Julius H. Schoeps vom Moses-Mendelson-Zentrum sagte mit Verweis auf die neue Broschüre, die in 2500 Exemplaren verteilt wird, angesichts einer »immer komplizierter werdenden Welt« sei Aufklärung nötig. Neben einer Darstellung der NPD-Geschichte und ihrer Diskussionsstrategie werde in der Broschüre die Position der rechtsextremen Partei zu Demokratie, Arbeit, Europa und Globalisierung knapp und zusammenhängend beschrieben, ferner die Einstellung zu Heimat und Volk, zu Ausländern, zum Thema Sicherheit und zum Geschichtsverständnis. Dazu werden Argumente angeboten.

via nd: Mit Nazis reden – aber richtig

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