Bericht: US-Söldnertruppe kämpft in Ukraine

Hunderte gut ausgebildete US-Söldner sollen einem Bericht zufolge für die ukrainische Regierung Guerillaeinsätze im Gebiet der abtrünnigen ostukrainischen Stadt Lugansk koordinieren und führen. “Aufseiten der ukrainischen Armee und Polizei operieren 400 Kämpfer der privaten US-Sicherheitsfirma Academi”, berichtet die “Bild am Sonntag (BamS)”. Das gehe aus der Nachrichtlichen Lage des Bundesnachrichtendienstes (BND) vom 29. April hervor, schreibt das Blatt. Academi war früher unter “Blackwater” bekannt.

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siehe auch: Einsatz gegen Separatisten: Ukrainische Armee bekommt offenbar Unterstützung von US-Söldnern. 400 US-Söldner sollen in der Ostukraine gegen die Separatisten kämpfen. Das berichtet “Bild am Sonntag” und beruft sich dabei auf Geheimdienstinformationen. Die Kämpfer kommen demnach vom Militärdienstleister Academi, früher bekannt als Blackwater. Es war ein eindeutig formuliertes Dementi. “Unverantwortliche Blogger und ein Onlinereporter” hätten “Gerüchte” verbreitet, wonach Angestellte der Firma Academi in der Ukraine im Einsatz seien. Das sei falsch und nichts mehr als ein “sensationalistischer Versuch, eine Hysterie zu kreieren”. So äußerte sich der US-Militärdienstleister, ehemals unter dem Namen Blackwater zu unrühmlicher Bekanntheit gelangt, am 17. März auf seiner Webseite. Die staatliche russische Nachrichtenagentur “Ria Novosti” legte freilich am 7. April nach: Blackwater-Kämpfer agierten in der Ostukraine – und zwar in der Uniform der ukrainischen Sonderpolizei “Sokol”. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es nicht. Ein Zeitungsbericht legt nun nahe, dass an der Sache womöglich doch etwas dran sein könnte: Laut “Bild am Sonntag” werden die ukrainischen Sicherheitskräfte von 400 Academi-Elitesoldaten unterstützt. Sie sollen Einsätze gegen prorussische Rebellen rund um die ostukrainische Stadt Slowjansk geführt haben. Demnach setzte der Bundesnachrichtendienst (BND) die Bundesregierung am 29. April darüber in Kenntnis. Wer die Söldner beauftragt habe, sei noch unklar.

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