Neue Gefechte in der Ostukraine

Kämpfe in Slawjansk und Kramatorsk – Runder Tisch zur Krisenbewältigung ohne greifbares Ergebnis vertagt. Trotz der jüngsten Friedensbemühungen haben sich Regierungskräfte und Separatisten im Osten der Ukraine erneut Gefechte geliefert. Spezialeinheiten nahmen Medienberichten zufolge am frühen Morgen in den Vororten von Slawjansk und Kramatorsk die Stellungen prorussischer Aktivisten unter Beschuss. Dem Verteidigungsministerium in Kiew zufolge besetzten Soldaten dabei einen wichtigen Fernsehturm. Interimspräsident Alexander Turtschinow sprach von einem “bedeutenden Erfolg im Anti-Terror-Kampf”. Die bewaffneten Separatisten reagierten mit einem Ultimatum. Sollten sich die Einheiten nicht binnen 24 Stunden zurückziehen, würden die Aktivisten “in die Offensive übergehen”, sagte der selbst ernannte Bürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow. “Wir werden nicht aufgeben”, betonte er. “Anti-Terror-Einsatz” Die prorussischen Separatisten hatten sich nach einem international nicht anerkannten Referendum von der Ukraine losgesagt und ihre selbst ernannten “Volksrepubliken” Donezk und Lugansk für unabhängig erklärt.

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