Rassismus-Skandal: Polizei schickt Anwärter bald auf Streife

Männer sollen Kolleginnen bedrängt und Menschen mit Migrationshintergrund beleidigt haben – Zum 1. Juli steht ihre Verbeamtung an.. Der Sexismus- und Rassismus-Skandal der Polizeischule Eutin ist immer noch nicht aufgeklärt. Die beschuldigten Polizeianwärter aber werden vom 1. Juli an im Land Streife laufen. Das musste das Kieler Innenministerium jetzt den LN bestätigen. Die Männer sollen zu diesem Termin aus der Ausbildung übernommen und zu Polizeibeamten ernannt werden. Dabei wiegen die Vorwürfe gegen sie schwer. So sollen sie weibliche Anwärterinnen sexuell bedrängt, Kollegen mit Migrationshintergrund beleidigt und über die WhatsApp-Gruppe ihres Ausbildungsjahrgangs Pornobilder sowie Aufnahmen rassistischer und rechtsradikaler Plakate verbreitet haben. Und: Mindestens einer von ihnen soll dabei sogar ganz offen mit Terror gegen muslimische Mitbürger gedroht haben. Er habe Lust, mit einer Maschinenpistole „auch mal in eine Moschee reinzustürmen“, soll er geschrieben haben. So haben es junge Polizeischülerinnen, die die Vorfälle Ende 2014 ihren Vorgesetzten in der Polizeischule meldeten, laut ihres Vernehmungsprotokolls ausgesagt. Die Führung der Polizeischule lehnte nach internen Ermittlungen trotzdem die Einleitung eines Disziplinarverfahrens ab, ließ alle Unterlagen zu den Vorfällen vernichten

via ln online: Rassismus-Skandal: Polizei schickt Anwärter bald auf Streife

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