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#Polizei untersucht eigene Arbeit in #Dresden und bittet um Hinweise von Zeugen

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Die Polizei räumt ein, dass sie womöglich Fehler bei ihren Ermittlungen zum Anschlag gegen die Moschee in Cotta gemacht hat. Zugleich veröffentlichen die Fahnder Videoaufnahmen des Täters. Der Polizei ist bei der Tatortarbeit nach dem Sprengstoffanschlag gegen die Fatih Camii Moschee in Dresden-Cotta womöglich eine schlimme Panne unterlaufen. Wie Tom Bernhardt, Sprecher des Landeskriminalamtes Sachsen berichtete, wird zur Zeit untersucht, ob es einen „ablauforganisatorischen Fehler bei der Stellung einer geeigneten Absperrung gab“. Das heißt, die Beamten der Polizeidirektion Dresden, die für die Absperrung zuständig waren, könnten versäumt haben, das Gelände ausreichend zu sichern. Die Folge: Auch Menschen, die nichts mit den Ermittlungen zu tun hatten, konnten ungehindert auf das Gelände, den Tatort besichtigen und haben dabei womöglich wichtige Spuren zerstört. Dazu gehörten nicht nur Zaungäste und Gemeindemitglieder, sondern auch Journalisten und Innenminister Markus Ulbig (CDU). Erst am späten Vormittag, nachdem der Tatort mehrere Stunden lang frei zugänglich war und Ibrahim Ismail Turan, der Sohn des Imam, mehrere Teile aufgelesen hatte, die vermutlich zu dem Sprengsatz gehörten, sperrte die Polizei den Tatort erneut. Danach suchten die Ermittler nach weiteren Spuren – genau dort, wo zuvor reges Begängnis geherrscht hatte. Unterdessen hat die Polizei die Aufnahmen der Videokamera ausgewertet, die das Geschehen auf dem Gehweg vor der Moschee filmt. Dabei haben die Ermittler Bilder des mutmaßlichen Täters gefunden. Wie von Zeugen bereits am Dienstag beschrieben, handelt es sich um eine eher schmächtige Person, die einen schwarzen Motorradhelm trug. Eine Videosequenz, die die Fahnder im Internet veröffentlicht haben, zeigt den Täter vor dem Gebäude. Er läuft gelassen davon, dreht dann um und kommt ähnlich gelassen zur Moschee zurück. Zuvor wirft er einen Gegenstand weg, der nicht genau zu erkennen ist.

via dnn: Polizei untersucht eigene Arbeit in Dresden und bittet um Hinweise von Zeugen

siehe auch: Ermittlungen zu Anschlägen in #Dresden – #Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos – #schauhin. Fahndungsbilder des mutmaßlichen Bombenattentäters. Ermittler bitten um Hilfe der Öffentlichkeit- Das nach den Sprengstoffanschlägen in Dresden aufgetauchte Bekennerschreiben ist eine Fälschung. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sagte, zu dieser Einschätzung seien Spezialisten nach Prüfung des Schreibens gekommen. In dem Text auf einer linksorientierten Internetplattform hatte sich angeblich die Antifa Dresden zu den Anschlägen am Montagabend auf eine Moschee und auf das Kongresszentrum bekannt. Das Schreiben verschwand kurze Zeit später von der Seite. Die Antifa sprach von einer Fälschung.  Das ist eine Gesamtbetrachtung, dabei werden der Inhalt und die äußere Form betrachtet und das führte zu diesem Ergebnis. Das Bekennerschreiben war auf der Internetplatform linksunten.indymedia.org aufgetaucht. Erkenntnisse zu den Tätern gebe es allerdings noch nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=34p2RFkDt6o