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Massives Racial Profiling durch die Kölner Polizei in der Silvesternacht – Maßnahme muss kritisch aufgearbeitet werden

Laut zahlreichen Medienberichten hat die Kölner Polizei in der Silvesternacht mehrere Personen hauptsächlich aufgrund ihrer angenommenen oder tatsächlichen „nordafrikanischen“ Herkunft kontrolliert. Dabei sind Personenkontrollen, die nur oder hauptsächlich aufgrund der Herkunft oder Nationalität der kontrollierten Personen basieren diskriminierend und menschenrechtswidrig. Solche Kontrollen werden auch als Racial Profiling bezeichnet und verstoßen gegen das in einer Vielzahl von völker- und europarechtlichen Verträgen verankerte Diskriminierungsverbot. Darüber hinaus ist es mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht vereinbar.Verfestigung von gesellschaftlichen Vorurteilen durch die Kölner Polizei Des Weiteren trägt die in der Öffentlichkeit durchgeführte Maßnahme der Kölner Polizei dazu bei gesellschaftliche Vorurteile und Stereotype gegenüber den kontrollierten Personen zu verstärken. Außerdem verfestigen sich rassistische Einstellungen gegenüber der kontrollierten Personengruppe. Es wird nämlich suggeriert, dass Männer vermeintlicher oder tatsächlicher „nordafrikanischer“ Herkunft, nur aufgrund dieses Merkmals eine potentielle Gefahr darstellen.(…) Nach bisherigen Informationen deutet vieles darauf hin, dass allein oder hauptsächliche die angenommene „nordafrikanische“ Herkunft der Person das fahndungsrelevante Merkmal war und dies wäre ein klassischer Fall von Racial Profiling.

Source: Massives Racial Profiling durch die Kölner Polizei in der Silvesternacht – Maßnahme muss kritisch aufgearbeitet werden – Amnesty International

siehe auch: “Das ist Racial Profiling”: Kölner Polizei nach massenhafter Kontrolle von Nordafrikanern in der Kritik. Das Vorgehen der Kölner Polizei in der jüngsten Silvesternacht stößt in den sozialen Netzwerken auf teils heftige Kritik. Viele werfen den Sicherheitskräften gar Rassismus vor. Der Grund: Polizisten hatten in der Nacht am Kölner Hauptbahnhof Personenkontrollen nach “augenscheinlichem” Herkunftsort durchgeführt. Bei Facebook ließ die Kölner Polizei in der vergangenen Nacht wissen: “Am Hauptbahnhof haben wir mehrere Hundert Personen, die augenscheinlich aus Afrika stammen, festgestellt.”Nordafrikaner unter Generalverdacht?Bei Twitter hieß es: “Am HBF werden derzeit mehrere Hundert Nafris überprüft.”; Rassistisches Konzept. Köln: Polizei verstößt in Silvesternacht massenhaft gegen Grundgesetz. Nachdem die Kölner Sicherheitsbehörden in der Silvesternacht vor einem Jahr versagt und zahlreiche Frauen sexualisierte Übergriffe und Diebstähle gemeldet hatten, zeigte der Staat bei diesem Jahreswechsel nun, dass er hart durchgreifen kann. Allein in der Domstadt wurden in der Nacht zum Sonntag mehrere hundert Männer kontrolliert. In einer Pressekonferenz noch in der Nacht sprach die Polizei von 1.700 Identitätsfeststellungen und 900 Platzverweisen. 29 Personen wurden demnach in Gewahrsam genommen, sechs festgenommen. Außerdem wurden zwei sexualisierte Übergriffe gemeldet, wobei in einem Fall ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte. Neben 1.500 Polizeibeamten waren in der Nacht auch 600 Ordnungskräfte der Stadt eingesetzt, teilweise rekrutiert über einen privaten Sicherheitsdienst. Diese Ordnungskräfte kontrollierten die Zugänge zur »böllerfreien Zone«, die nach den Ereignisse des vergangenen Jahres auf der Domplatte eingerichtet worden war. Der Platz war sehr hell ausgeleuchtet, Videoaufnahmen wurden live in die Einsatzzentrale gesendet. Die Polizei erklärte in den Onlinenetzwerken, am Hauptbahnhof »mehrere hundert ›Nafris‹« überprüft zu haben. Die Abkürzung kommt aus dem Polizeijargon und steht für »nordafrikanische Intensivtäter«. Woher die Beamten um 23.08 Uhr, als sie eine entsprechende Meldung zu dem laufenden Einsatz über den Kurznachrichtendienst Twitter absetzten, wussten, dass es sich bei den Menschen zum einen ausschließlich um Personen aus Nordafrika und zum anderen ausnahmslos um Intensivtäter handelte, bleibt offen.

sceenshot twitter; archive is pUGoU

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