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“Reichsbürger”-Gelände in Wittenberg – Polizei räumt “Königreich Deutschland”

In Sachsen-Anhalt ist ein vom “Reichsbürger” Peter Fitzek als “Königreich” beanspruchtes Gelände geräumt worden. Mehr als 100 Polizisten trafen auf ein paar Anhänger des Fantasiestaats. Die Behörden haben das Gelände des selbst ernannten “Königs von Deutschland”, Peter Fitzek, in Wittenberg geräumt. Die Zwangsräumung sei friedlich und ungestört über die Bühne gegangen, sagte ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau. Mehr als 100 Polizisten waren im Einsatz. Etwa 15 Menschen verließen den Angaben zufolge erst bei der Räumung das Areal. Fitzek hatte auf dem früheren Klinikgelände 2012 ein eigenes Königreich ausgerufen und sich sogar krönen lassen. Seit Juni 2016 sitzt er im Gefängnis und kann sein “Königreich” nur noch aus der Ferne dirigieren. Er und seine Anhänger werden der zersplitterten “Reichsbürger”-Bewegung zugerechnet, die die Existenz der Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht anerkennt.

via spon: “Reichsbürger”-Gelände in Wittenberg Polizei räumt “Königreich Deutschland”

siehe auch: Fantasie-Staat von Peter Fitzek Zwangsräumung im „Königreich Deutschland“. Das so genante Königreich Deutschland – gegründet im September 2012 – existiert praktisch nicht mehr. Oder besser: Es hat am Montag sein Territorium verloren. Die Polizei hat die ehemalige Klinik am Rande der Stadt zwangsgeräumt. Etwa 15 Menschen mussten sofort ihre Wohnungen verlassen und durften höchstens Handgepäck mitnehmen. „Es herrscht unendliches Chaos. Wir wurden einfach vor die Tür gesetzt“, berichtet Martin Schulz, der sich als Amtmann bezeichnet. „Als meine neunjährige Tochter anfing zu weinen, haben wir das Objekt verlassen“, berichtet eine Mutter zweier Kinder, die selbst auf ihre Handtasche verzichtet hat. „Ich versuche, jetzt bei Bekannten in Berlin unterzukommen“, sagt sie. Die Stadt stellt Notunterkünfte zur Verfügung, erklärt Sprecherin Karina Austermann. Die so genannten Königskinder haben „Gerüchteweise“ bereis am Sonntagabend von der geplanten Zwangsräumung gehört, glaubten aber noch an die Rechtskraft ihrer Mietverträge. Schulz versucht am Montag früh, mit den Dokumenten im Polizeirevier die Aktion in letzter Sekunde zu stoppen. Es gebe keine Eintragung ins Grundbuch, die einen neuen Eigentümer bestätigt, oder eine Räumungsklage, argumentierte er auch gegenüber der Presse. Allerdings hat das Landgericht Dessau, das erklärt Pressesprecher Frank Straube auf MZ-Anfrage, eine „einstweilige Verfügung“ wegen „Verbotener Eigenmacht“ am 5. Mai ausgestellt.

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