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Russische Cyberattacke auf US-Wahl – Was Whistleblowerin Reality Winner enthüllte

Russische Hacker sollen vor der US-Präsidentschaftswahl Behörden und Hersteller von Wahlsoftware angegriffen haben, heißt es in einem NSA-Bericht. Offenbar hat eine junge Frau das Dokument geleakt. Der Fall im Überblick. Das Dokument wird als “Top Secret” eingestuft und sorgt derzeit weltweit für Aufregung: Ein geleakter Bericht des US-Geheimdienstes NSA beschreibt, wie russische Hacker versucht haben sollen, die Präsidentschaftswahlen 2016 in Amerika auszuspionieren und möglicherweise zu beeinflussen – mittels Angriffen auf örtliche Behörden, die den eigentlichen Wahlprozess organisieren, und auf eine Firma, die Wahlsoftware herstellt. Veröffentlicht hat den Bericht das US-Enthüllungsportal “The Intercept”, das ihn von einer – mittlerweile wohl enttarnten – anonymen Hinweisgeberin zugespielt bekommen haben will. Ihr Fall ist die erste bekannte Festnahme einer Hinweisgeberin in der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump, der zuletzt das Justizministerium angewiesen hatte, stärker gegen die Weitergabe vertraulicher Informationen aus dem Regierungsapparat vorzugehen. Alle wichtigen Fragen und Antworten zu dem Fall: Was genau steht in dem NSA-Bericht? Das veröffentlichte geheime Dokument soll zeigen, dass Hacker mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU über Monate hinweg versuchten, in US-Wahlsysteme einzudringen. Bis kurz vor der US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 soll es mittels Cyberspionage wiederholt Versuche gegeben haben, Informationen “über die bei der Wahl eingesetzte Hard- und Software zu erlangen”, heißt es in dem NSA-Dokument. Ziel der Attacke waren demnach mindestens ein Lieferant von US-Wahlsoftware. Das Unternehmen verkauft demnach Programme, die zur Wählerregistrierung eingesetzt wird. Diese Daten sollen die Hacker laut dem Dokument dann genutzt haben, um eine zweite Phase des Angriffs zu starten: Über zwei E-Mail-Accounts – ein Gmail-Konto bei Google und ein Outlook-Konto bei Microsoft – seien sogenannte Spear-Phishing-E-Mails versandt worden. Bei dieser Methode verschicken Kriminelle eine perfekt auf die Zielperson zugeschnittene E-Mail. Diese Täuschung soll das Opfer dazu bringen, einen Anhang der E-Mail zu öffnen oder auf einen Link in der E-Mail zu klicken, der angeblich zu einer Website führt. Tut der Nutzer das, öffnet er dem Angreifer aber die Möglichkeit, Schadsoftware auf dem Rechner zu installieren. Die Empfänger dieser E-Mails waren mehr als 100 Beamte, die auf lokaler Ebene mit der Durchführung der US-Präsidentschaftswahlen befasst waren. Außerdem habe es Versuche gegeben, Login-Daten zu stehlen. Das genaue Ziel der Attacke wird aus dem NSA-Bericht nicht klar.

via spon: Russische Cyberattacke auf US-Wahl Was Whistleblowerin Reality Winner enthüllte

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