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Niedersachsen – AfD-Wahlempfehlung für die CDU

Chaostage bei der Niedersachsen-AfD: Kurz vor der Landtagswahl liefert sich die Spitzenkandidatin einen Streit mit Parteikollegen, der Landeschef steht unter Betrugsverdacht. Und ein Ratsherr ruft zur Wahl der CDU auf. Der Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl gerät offenbar immer mehr zum Bumerang für die Partei. Während die Bundestagsfraktion noch relativ geschlossen dasteht, rumort es in einigen Landesverbänden kräftig. Mehrere Landtagsabgeordnete haben sich von der AfD verabschiedet, weil sie mit dem Kurs der Parteiführung unzufrieden sind. Kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen rücken die Verwerfungen nun auch an den dortigen Landesverband heran. Auch hier sind die Reihen nicht fest geschlossen. Ein Mitglied der AfD im Stadtparlament von Hannover warnte sogar davor, seine Partei am Sonntag zu wählen. Stattdessen warb er für die CDU. Als Grund nannte der Ratsherr Tobias Braune, dass zu viele der Landtagskandidaten radikale Positionen verträten, die er mit seinem christlichen Menschenbild nicht vereinbaren könne. Er selbst werde bei der CDU sein Kreuz machen, sagt Braune der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. „Mir wäre ein Bernd Althusmann (CDU) lieber als Ministerpräsident als die AfD-Spitzenkandidatin Dana Guth.“ Bei vielen Kandidaten auf der Landesliste habe er Bauchschmerzen, weil sie sich von Rassisten unterstützen ließen. „Unter den Top Zwölf der Kandidaten fallen mir nur drei ein, die ich für lernfähig und zumutbar halte“, zitiert die Zeitung aus einem Facebook-Eintrag Braunes.

via handelsblatt: Niedersachsen – AfD-Wahlempfehlung für die CDU

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