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Panama Papers – Erste Durchsuchungen in Deutschland

Erstmals ist es im Zusammenhang mit den Panama Papers zu Durchsuchungen und Beschlagnahmungen von Geldern in Deutschland gekommen. Niederlassungen der Commerzbank wurden durchsucht. Außerdem wurden zwei Millionen Euro sichergestellt – die Spur führt zu Siemens. Im Zusammenhang mit den sogenannten Panama Papers ist es in Deutschland zu ersten Durchsuchungen und zur Beschlagnahme von Geldern gekommen. Nach Informationen von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” hat die Staatsanwaltschaft München I Niederlassungen der Commerzbank in Frankfurt und Hamburg durchsuchen lassen. Zudem wurden zwei Millionen Euro beschlagnahmt, die ein ehemaliger Siemens-Manager veruntreut haben soll. Die Maßnahmen sind die ersten größeren Aktionen seit das Bundeskriminalamt Mitte dieses Jahres aus unbekannter Quelle Millionen Daten erwarb, die ursprünglich aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama stammen. Über die Daten, die von einer Quelle der “Süddeutschen Zeitung” zugespielt wurden, hatten im vergangenen Jahr Journalisten weltweit berichtet. Stinkt Geld doch? Beim BKA arbeitet inzwischen eine besondere Aufbaukommission mit dem Namen “Olet” an den Daten. Der Name leitet sich von dem lateinischen Spruch “pecunia non olet” ab – Geld stinkt nicht. Beim BKA aber ist man offenbar davon überzeugt, dass die Panama Papers das Gegenteil beweisen. Das Material wird vom BKA und weiteren Behörden in Deutschland inzwischen in zehn Fällen genutzt. Diese betreffen Wirtschaftsdelikte wie Geldwäsche, Betrug oder Steuerhinterziehung, bei denen Briefkastenfirmen eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus kooperiert das Bundeskriminalamt mit Behörden aus Großbritannien, Frankreich, den USA und anderen Staaten.

via tagesschau: Panama Papers – Erste Durchsuchungen in Deutschland

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