„White Rex“-Kampfsporttraining mit russischem Neonazi

Der russische Neonazi-Hooligan Denis Nikitin gilt nicht nur in Russland als eine der wichtigsten Szene-Größen. Regelmäßig ist er auch in Deutschland aktiv und unterstützt hier mit seiner Marke „White Rex“ Veranstaltungen. Am vergangenen Samstag trainierte er die Partei-Jugend der NPD-Niedersachsen. Darunter auch bekannte Gewalttäter. Am vergangenen Samstag fand laut der NPD-Jugendorganisation „JN Niedersachsen“ in einer Sporthalle „in Braunschweig“ ein konspirativ organisiertes „Kampfsportseminar“ statt. Auf einem im Internet veröffentlichten Gruppenfoto der Veranstaltung posieren knapp 30 Personen – bis auf eine Frau sind es überwiegend junge Männer. Mittendrin steht Denis Nikitin – „Neonazi, Hooligan und Geschäftsmann“ (VICE Magazin) aus Moskau. Mit der Kampfsportmarke „White Rex“ hat sich Nikitin, der fließend deutsch spricht, in Russland ein kleines Imperium aufgebaut. „Turniere für rechtsextreme Schläger“ Das Label „White Rex“ vertreibt T-Shirts, Sportkleidung und allerlei Merchandise, meist mit einschlägiger neonazistischer Symbolik. Im Sortiment gibt es auch handgeschmiedete Äxte, die mit dem Slogan „Survival of the fittest“ beworben werden. Nicht nur in Russland, sondern inzwischen auch in mehreren europäischen Städten tritt „White Rex“ als Organisator oder Sponsor von neonazistischen Kampfsportevents auf. Der Rechtsextremismusforscher Robert Claus bezeichnet diese in seinem Buch „Hooligans – Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik“ als „Turniere für rechtsextreme Schläger„. In Deutschland sponserte „White Rex“ zuletzt den „Kampf der Nibelungen“, ein maßgeblich von „Hammerskins“ organisiertes Kampfsporturnier, dass am 14. Oktober 2017 in Kirchhundem (NRW) mit rund 700 Zuschauern aus der Neonazi-Szene stattfand.

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