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Bewaffnete rechte Gruppe?

Im Frühjahr dieses Jahres präsentierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eine Razzia gegen die „Bavarian Vikings“ als Schlag gegen eine kriminelle rechtsextreme Vereinigung. Bis heute ist unklar, worum es sich bei der Gruppe handelt, deren Schwerpunkt in Neustadt an der Donau liegt. Im März durchsuchten 150 Polizisten die Wohnungen von 20 Personen in Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung durch Rechtsextremisten. Das bayerische Landeskriminalamt koordinierte die Razzien gegen die selbst ernannten „Bavarian Vikings”. Ein Körperverletzungsdelikt gegen zwei Ausländer hätte Ende 2016 die Ermittlungen ins Rollen gebracht, schrieb das bayerische Innenministerium nach der Aktion in einer Pressemitteilung. Die „Bavarian Vikings“ hätten geplant, sich Schlagringe und Elektroschockgeräte in der Tschechischen Republik zu verschaffen. Tatsächlich seien nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände „sowie diverses rechtsextremes Propagandamaterial“ gefunden worden. Bis heute sind keine weiteren Details bekannt geworden. Florian Ritter, Sprecher der bayerischen SPD-Fraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus, stellte deshalb eine Anfrage im Landtag nach dem Stand der Ermittlungen. Bei der Razzia konnten, heißt es in der Antwort des bayerischen Justizministeriums, die der SPD-Politiker Ende November erhielt, „Gegenstände mit rechtsextremem Bezug bzw. NS-Symbolen festgestellt werden“. Genannt werden fünf Hakenkreuzfahnen, ein Abzeichen mit einer Lebensrune und eine Notiz mit einem Hakenkreuz.

via bnr: Bewaffnete rechte Gruppe?

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