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Streit um AfD-Stiftung Rechte Strippenzieher hinter Projekt “Stresemann”

Kommende Woche will die AfD-Spitze über eine parteinahe Stiftung entscheiden. Parteichef Gauland bevorzugt die Stresemann-Stiftung, hinter welcher sich nach Informationen von NDR, WDR und SZ ein rechtes Netzwerk aus Geldgebern verbirgt. Alexander Gauland braucht Geld. Nicht für sich selbst, sondern für die AfD. Denn die Partei leidet darunter, dass vermögende Gönner ihr zwar Geld geben, es aber nicht direkt an die Partei spenden wollen – ihre Namen tauchen sonst im Rechenschaftsbericht auf. Wenn die AfD eine parteinahe Stiftung benennt, kann sie Geld vom Staat bekommen. Lange profitierte die AfD vor allem von einem undurchsichtigen Unterstützerkreis. Über den “Verein für Rechtsstaatlichkeit” wurden zum Beispiel Wahlplakate und Wahlkampfzeitungen finanziert, doch die Millionen des Vereins landeten nicht in der Parteikasse. Die AfD-Spitze konnte selbst nicht entscheiden, wofür das Geld verwendet werden sollte. Gauland will das nun mit Hilfe einer AfD-nahen Stiftung ändern. Die Gönner müssten weiterhin nicht als offizielle AfD-Spender auftauchen, die Partei hätte aber mehr Einfluss auf die Verwendung der Gelder. Wenn die AfD nun eine parteinahe Stiftung benennt, kann sie – wie alle Fraktionen im Bundestag – Geld vom Staat bekommen. Es geht um jährlich zweistellige Millionenbeträge, mit denen die AfD-Stiftung dann Bildungsarbeit betreiben könnte. Erasmus vs. Stresemann Am 19. Januar will der AfD-Bundesvorstand entscheiden. Zur Wahl steht zum Einen die von Alice Weidel favorisierte Desiderius-Erasmus-Stiftung, die das wirtschaftsnahe liberalkonservative Lager repräsentiert. Ihr Vorstand, der Bundestagsabgeordnete Peter Boehringer, ist in den vermögenden Kreisen bestens verdrahtet. Die dagegen von Parteichef Gauland unterstützte Stresemann-Stiftung steht dem rechten Flügel nahe. Beide Anwärter haben nach Informationen von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” bereits vermögende Gönner hinter sich versammelt. In die Erasmus-Stiftung sollen unter anderem Gelder aus dem Umfeld der liberalkonservativen und libertären Hayek-Gesellschaft fließen, in der neben Weidel auch der in vermögenden Kreisen gut verdrahtete AfD-Abgeordnete Peter Boehringer und Fraktionsvize Beatrix von Storch Mitglieder sind. Ein prominenter süddeutscher Unternehmer habe angekündigt, umgehend 250.000 Euro zu zahlen, sollte der Bundesvorstand zugunsten dieser Stiftung entscheiden, erzählen AfD-Funktionäre.

via tagesschau: Streit um AfD-Stiftung Rechte Strippenzieher hinter Projekt “Stresemann”

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