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“Parteipropaganda statt Journalismus”

Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje hat die von der AfD angekündigte Medienoffensive als fragwürdig bezeichnet. Wenn die AfD erkläre, sie wolle journalistisch informieren, sei das schlichtweg falsch, sagte Hillje im Deutschlandfunk. Das widerspreche dem demokratischen Verständnis von Journalismus. Was eine politische Partei wie die AfD mache, sei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb sollte man ihr nicht den Gefallen tun und das von ihr verbreitete Etikett “Newsroom” für ihre ausgeweitete PR-Arbeit übernehmen. Hillje betonte, natürlich habe die AfD das Recht, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Das machten die anderen Parteien auch. Der entscheidende Unterschied zwischen ihnen sei aber das Selbstverständnis der eigenen Medienarbeit. Die AfD sehe sich “als Korrektiv zu angeblich verzerrenden Medien”, erläuterte Hillje. “Und dieses Medienverständnis ist meines Erachtens antidemokratisch. Denn es ersetzt die Medien als vierte Gewalt durch Parteipropaganda.”

via deutschlandfunk: “Parteipropaganda statt Journalismus”

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