Schmierereien an kurdischer Bäckerei in Chemnitz: Polizei ermittelt dritten Verdächtigen

Im Fall der rechten Schmierereien an einer kurdischen Bäckerei auf dem Sonnenberg im Januar wurde der dritte Tatverdächtige ermittelt. Das teilte die Chemnitzer Polizei am Dienstagmittag mit.  Zwei der drei mutmaßlichen Täter waren bereits drei Wochen nach der Tat Mitte Januar ermittelt worden. Bei ihnen handelte es sich um einen 18-jährigen und einen 23-jährigen Deutschen. Danach durchsuchten die Beamten Wohnräume eines 19-jährigen Deutschen. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt und beschlagnahmt. Deren Auswertung dauert an, teilt die Polizei weiter mit. Bei der Vernehmung gestand der 19-Jährige, an den verfassungswidrigen Graffiti an der Bäckerei und ähnlichen Farbschmierereien an Gebäuden auf dem Sonnenberg beteiligt gewesen zu sein. Seine Motivation begründete der junge Mann mit seiner politischen Haltung. Das Trio soll in der Nacht auf den 9. Januar Parolen und Symbole mit verfassungswidrigem Inhalt an das Gebäude an der Jakobstraße sowie an ein Lieferfahrzeug der Bäckerei geschmiert haben. Der Inhaber des Ladens entdeckte am folgenden Morgen unter anderem Hakenkreuze und Runen, aber auch Parolen, die offenbar im Zusammenhang mit Rivalitäten unter Fußballvereinen stehen. Der entstandene Schaden summiert sich auf rund 10.000 Euro.

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