Flüchtlingsmädchen an belgischer Grenze erschossen

Die belgische Polizei hat auf einen Lieferwagen mit illegal eingereisten Flüchtlingen geschossen. Ein zweijähriges Mädchen starb entgegen erster Angaben durch eine Kugel. Ein zweijähriges kurdisches Flüchtlingsmädchen ist bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei erschossen worden. Das Kind sei von einer Kugel getroffen worden, sagte der belgische Staatsanwalt Frédéric Bariseau und korrigierte damit seine Angaben vom Vortag. Laut Obduktionsbericht sei die Kugel im Bereich der Wange des Mädchens eingedrungen. Bariseau warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen zu der Frage, ob es sich um eine Kugel aus einer Polizeiwaffe gehandelt haben könnte. Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, war der belgischen Polizei am frühen Donnerstagmorgen im Grenzgebiet zu Frankreich nahe der Stadt Mons (deutsch: Bergen) ein Lieferwagen aufgefallen. Daraufhin verfolgte die Polizei den Lieferwagen. Weil er sich laut Polizei verdächtig verhielt, eröffneten die Beamten das Feuer und brachten den Lieferwagen damit zum Stehen. In dem Lieferwagen befanden sich 30 Kurdinnen und Kurden, darunter vier Kinder.

via zeit: Flüchtlingsmädchen an belgischer Grenze erschossen

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