Donald Trump – Der Feind im Weißen Haus

Trumps jüngste Lügen sind ein offener Angriff auf die Bundesregierung und die Europäische Union. Dieser US-Präsident war nie ein Partner, er ist ein aggressiver Gegner. Man sollte ihn endlich entsprechend behandeln. Wladimir Putin handelt verdeckt. Der russische Präsident kontrolliert eine ausgefuchste Desinformationskampagne. Ziel dieser Geheimoperation ist es, die Bevölkerungen westlicher Staaten zu verunsichern, ihre Institutionen in Misskredit zu bringen, die Gesellschaft zu spalten, Wahlen zu beeinflussen und letztlich die liberale Demokratie zu Fall zu bringen.  (…) An den Absichten Donald Trumps jedenfalls kann niemand mehr zweifeln. Seit er im Amt ist, führt Trump einen Vernichtungsfeldzug gegen multilaterale Abkommen aller Art. Außenpolitik interessiert diesen Mann nicht, sie ist ihm lediglich Instrument seiner nach innen gerichteten, nationalistischen “America first”-Ideologie. Kooperation gilt Trump als Schwäche. Jüngster Beleg: Die USA ziehen sich aus dem Uno-Menschenrechtsrat zurück. Trump handelt offen. Der amerikanische Präsident betreibt seine immerwährende Desinformationskampagne nun auch höchstpersönlich gegen die Bundesrepublik Deutschland. Er benutzt sie, um seine moralisch verkommene Flüchtlingspolitik vor der US-Bevölkerung zu rechtfertigen. Die herzzerreißenden Szenen an der südlichen US-Grenze, wo weinende Kinder brutal von ihren Eltern getrennt werden, weil diese den Fehler gemacht haben, in den USA ein besseres Leben für sich und ihre Familien suchen zu wollen, bringen Trump mittlerweile selbst bei eingefleischten Unterstützern in Bedrängnis. Seine Null-Toleranz-Politik ist ein PR-Desaster, das er nun mit allen Mitteln einzudämmen versucht – auch mit Angriffen auf Deutschland. (…) Nein, dieser US-Präsident war nie ein Partner, er ist ein erbitterter Gegner. Wir sollten endlich anfangen, ihn dementsprechend zu behandeln. Eine Einbestellung des US-Botschafters und formaler Protest können da nur erste Schritte sein. Die Beziehungen zu dieser US-Regierung sollten auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Es ist auch nicht mehr nötig, weiterhin einen freundlichen Umgang vorzutäuschen. Deutschland und die Europäische Union sollten jegliche höfliche Selbstbeschränkung in der öffentlichen Bewertung dieser US-Regierung aufgeben. Der Gesprächsfaden zu ihr darf zwar nicht abreißen, aber mehr als ein Faden kann es nicht mehr sein

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