Anklage nach Hundeattacke auf einen Syrer – #schauhin #kaltland #intensivtäter

Ein 23-jähriger Magdeburger soll sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Magdeburger Landgericht verantworten. Nach der Hunde­attacke auf einen Syrer in Magdeburg am 13. Mai dieses Jahres hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen einen 23-jährigen Mann vor dem Magdeburger Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. Das bestätigte Gerichtssprecher Christian Löffler. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Strafkammer muss nun über die Prozesseröffnung entscheiden. An jenem Tag hatte Marko H., der in Untersuchungshaft sitzt, den 29-jährigen Syrer nach Erkenntnissen der Polizei zunächst fremdenfeindlich beschimpft. Nach kurzer Zeit kehrte er in die Grünanlage im Nordwesten der Stadt mit seinen beiden Hunden zurück und ließ diese gezielt auf die syrische Familie los. Das Opfer stellte sich schützend vor seine Frau und die Kinder. Der Angreifer soll dann den Syrer in den Schwitzkasten genommen haben, wobei die Bulldoggen-Mischlinge mehrfach den Mann bissen und diesen schwer verletzten. Weil ein Video vom Geschehen nach der Tat in sozialen Medien auftauchte, war hitzig über einen möglichen anderen Tatverlauf spekuliert worden. Dieser bestätigte sich aber nicht. Hinzu kommt, dass der polizeilich wegen zahlreicher weiterer Straftaten bekannte und vorbestrafte 23-jährige Mann in diesem Verfahren noch wegen zwei weiterer Körperverletzungen angeklagt ist. So soll Marko H. bereits am 3. Februar dieses Jahres einen Schwarzafrikaner in der Straßenbahn in Magdeburg unvermittelt angegriffen und geschlagen haben. Der 23-Jährige war laut Zeugen auf einen 45-Jährigen aus Guinea-Bissau zugegangen und bedrängte diesen. Als der das abwehrte und den jungen Mann von sich wegschob, soll Marko H. mit Fäusten auf ihn eingeprügelt haben. Als der Afrikaner zu Boden ging, soll der Angreifer noch mit den Füßen auf ihn eingetreten haben.

via volksstimme: Anklage nach Hundeattacke auf einen Syrer

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