Zwei Tote bei Einsatz von Pfefferspray

Wie NDR und Hamburger Abendblatt berichten, sind in den vergangenen Tagen zwei Menschen durch den polizeilichen Einsatz von Pfefferspray getötet worden. In Langenhagen bei Hannover war die Polizei von Anwohner*innen alarmiert worden, weil ein Mann in der Straße randaliert und Autos beschädigt haben soll. Nach Eintreffen der Polizei hätte der Mann, so die Ermittler, mit einer Eisenstange auf das Polizeiauto eingeschlagen und auch Steine auf die Polizei*beamtinnen geworfen. Während der Festnahme wehrte er sich heftig, sodass die Polizei Pfefferspray gegen diesen einsetzte. Daraufhin sei der Mann zusammengesackt und bewusstlos geworden. Die Versuche der Wiederbelebung scheiterten, und später im Krankenhaus konnte nur noch der Tod des 39 Jahre alten Mannes festgestellt werden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass der Mann an einer Herzkrankheit litt. Die Staatsanwaltschaft sieht kein Fehlverhalten der Polizeibeamt*innen und wird vorerst kein Ermittlungsverfahren einleiten. In Hamburg wurde ein 57 Jahre alter Mann in die Psychiatrie eingeliefert, gegen den ein Unterbringungsbeschluss erwirkt werden sollte. Nachdem er anfing in der Einrichtung zu randalieren, setzten die Polizeibeamt*innen Pfefferspray ein, um ihn zu überwältigen. Da der Mann sich nicht beruhigte, wurde ihm zusätzlich ein Beruhigungsmittel gespritzt. Kurz darauf verlor er das Bewusstsein, und musste wiederbelebt werden. Nach der Verbringung auf die Intensivstation verstarb er jedoch. Die Berichterstattung zeigt einmal mehr, worauf auch Amnesty International seit vielen Jahren hinweist. Für bestimmte Risikogruppen wie beispielsweise Asthmatiker, Allergiker und Menschen mit psychischen Störungen kann Pfefferspray tödliche Auswirkungen haben

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