Eklat um Nazi-Symbol bei Holocaust-Gedenken – Während Berlin erinnert, verhöhnt AfD-Politiker Opfer

Diese Nacht vor 80 Jahren wird in unserer Geschichte eine ewige Narbe bleiben, die uns zur Erinnerung zwingt. Nicht nur einmal im Jahr, sondern täglich. Gedacht wird in diesen Tagen an die Novemberpogrome, bei denen 400 Menschen ermordet oder zum Selbstmord getrieben und mehr als 1400 Synagogen, Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört wurden. Es war ein Schweigemarsch zur Andacht der ermordeten Juden Berlins anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht, den AfD-Politiker Andreas Wild (55) zur Provokation nutzte. Auch AfD-Politiker Andreas Wild (55), seit 2017 aus der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD ausgeschlossen, lief mit. Am Revers trug er eine künstliche blaue Kornblume. Und damit provozierte er viele Menschen. Er behauptet, es sei „keine Absicht“ gewesen. Doch ein Großteil der Anwesenden sah das anders. Hintergrund: In Österreich war die Kornblume Parteiblume der „Schönerer-Bewegung“ – eine antisemitische, großdeutsche Bewegung. Von 1933 bis 1938 war sie das Erkennungszeichen der damals in Österreich illegalen Nationalsozialisten.

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