Enormer wirtschaftlicher Schaden: Neonazi-Demo in Bielefeld gefährdet Jobs

Die Nachricht von den umfassenden Polizeisperrungen, die für die Durchführung der Neonazi-Demo am Samstag, 10. November, ab 12 Uhr in der Innenstadt nötig werden, hat die Bielefelder böse erwischt. Jörg Beyer vom Handelsverband OWL spricht von “katastrophalen Auswirkungen” für den Handel. “Dazu muss man angesichts dieser Sperrungen kein Prophet sein”, sagt der Handelsreferent des Verbands. Umfragen nach ähnlichen Demonstrationen hätten ergeben, dass die Umsatzeinbußen für den Innenstadt-Einzelhandel sogar “Arbeitsplätze gefährden”. Denn für die Summe, die insgesamt als Einnahmeverlust entstanden war, hätte man ohne weiteres mehrere Arbeitsplätze finanzieren können, rechnet Beyer. “Dieses Geld ist aber weg. Und es kommt auch nicht wieder rein. “Die Kunden wichen an solchen Tagen in andere Städte oder ins Internet aus.” Deshalb appelliert Beyer: “Möglichst früh kommen. Vor 12 Uhr ist die City noch komplett zu erreichen. Auch die Parkhäuser sind bis 12 Uhr noch offen. Sorgen bei Inhabern Die Polizei informierte gestern die Geschäfte über die bevorstehenden Sperrungen. Nachdem die Inhaber zunächst noch gelassen reagierten, äußerten sie im Laufe des Tages immer öfter Befürchtungen. Akkan Cerver, stellvertretender Geschäftsführer des Schuh- und Orthopädie-Geschäfts Wedeking am Siekerwall, macht sogar ganz dicht: “Ich habe keine Lust auf Nazis, wir machen zu.”

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