Mitarbeiter von #AfD -Abgeordnetem – Maximilian T. darf ins #Parlament – #schauhin #terror #gefährder

Der AfD-Abgeordnete Jan Nolte beschäftigt einen Ex-Terrorverdächtigen. Der Bundestag gewährt ihm einen Hausausweis. Es war eine umstrittene Personalie von Anfang an. Im Frühjahr war bekanntgeworden, dass der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Nolte einen besonderen Mitarbeiter beschäftigt: Maximilian T., Offizier der Bundeswehr. Denn jener T. wurde verdächtigt, an einem möglichen rechten Anschlagsplan zusammen mit dem Ex-Oberleutnant Franco A. beteiligt gewesen zu sein. Die Bundestagsverwaltung verweigerte T. deshalb einen Hausausweis. Ein eigenständiges Betreten des Parlaments war dem Mitarbeiter damit nicht möglich. Das ist nach taz-Informationen nun hinfällig. Nolte, ein Verteidigungspolitiker, teilte am Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestags mit, dass T. nun über einen Hausausweis im Bundestag verfüge. Der AfD-Mann bestätigte dies auch der taz: „Er hat jetzt einen Mitarbeiterausweis.“ Nolte verwies auf die fallen gelassenen Vorwürfe gegen Maximilian T. „Die Vorwürfe waren von Anfang an schnell als Konstrukt erkennbar.“
Für die Bundesanwaltschaft war das nicht so eindeutig. Sie warf Maximilian T. vor, ein Komplize des terrorverdächtigen Ex-Soldaten Franco A. zu sein. Der soll Anschläge auf Politiker und Prominente geplant und sich dafür bereits eine Waffe beschafft haben. Zudem gab sich Franco A. als syrischer Flüchtling aus. Motiv soll die Verachtung der Flüchtlingspolitik gewesen sein. Maximilian T. soll A. gedeckt und bei Vorgesetzten entschuldigt haben, als dieser nicht bei seiner Bundeswehreinheit erschien. Zudem warf die Bundesanwaltschaft T. vor, eine sogenannte „Feindesliste“ geschrieben zu haben.

via taz: Mitarbeiter von AfD-Abgeordnetem – Maximilian T. darf ins Parlament

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