Rausschmiss bei der #AfD – Landeschefin #Sayn-Wittgenstein muss gehen – #schauhin #gurkentruppe

Grund für Ausschluss ist die mutmaßliche Mitgliedschaft in einem rechtsextremistischen Verein. Wegen ihrer mutmaßlichen Mitgliedschaft in einem rechtsextremistischen Verein hat die AfD-Landtagsfraktion die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Fraktion ausgeschlossen. Das bestätigte Sayn-Wittgenstein beim Verlassen einer Fraktionssitzung am Dienstag in Kiel. “Ich bin ausgeschlossen worden”, sagte sie. Hintergrund ist das Verhältnis der 64-jährigen Politikerin zu dem vom Verfassungsschutz Thüringen als rechtsextremistisch eingestuften “Verein Gedächtnisstätte” (TAG24 berichtete). Der Verein steht auf der Unvereinbarkeitsliste für AfD-Mitgliedschaften.
Über die Verbindungen Sayn-Wittgensteins zu dem Verein gibt es allerdings widersprüchliche Aussagen. Laut AfD-Fraktionschef Jörg Nobis hatte Sayn-Wittgenstein nicht nur bestätigt, dass sie vor Jahren zur Unterstützung des Vereins aufgerufen habe. Vielmehr habe sie auch erklärt, sie sei dort seit Jahren Mitglied. Dagegen gab Sayn-Wittgenstein an, sie sei nicht Mitglied des Vereins und sei es auch nicht gewesen. Sie räumte aber ein, für den Verein Jahr 2014 geworben zu haben.

via tga24: Rausschmiss bei der AfD! Landeschefin Sayn-Wittgenstein muss gehen

siehe auch: Schleswig-Holsteins AfD-Fraktion schließt Landeschefin aus. Die AfD im schleswig-holsteinischen Landtag hat die Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein wegen Unterstützung eines rechtsextremistischen Vereins aus der Fraktion ausgeschlossen. Zudem wolle der Bundesvorstand zeitnah prüfen, ob ein Parteiausschlussverfahren gegen die 64-jährige Rechtsanwältin eingeleitet werde, sagte Fraktionschef Jörg Nobis am Dienstag in Kiel. «Öffentliche Sympathie- und Unterstützungsbekundungen für einen Verein, dessen Mitglieder den Holocaust leugnen oder relativieren,» liefen der Grundposition der Fraktion diametral entgegen. Mit ihrer Werbung für den vom thüringischen Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften «Verein Gedächtnisstätte» habe Sayn-Wittgenstein eine rote Linie überschritten, sagte Nobis. Der Verein, der im thüringischen Guthmannshausen eine Gedenk- und Tagungsstätte unterhält, steht auf der Unvereinbarkeitsliste für AfD-Mitgliedschaften. (…) Das Votum für den Ausschluss fiel in der Fraktion in geheimer Abstimmung mit 4:1 Stimmen aus. Sayn-Wittgenstein sagte anschließend lediglich: «Ich bin ausgeschlossen worden.» Später kündigte sie an, als fraktionslose Abgeordnete im Landtag weiterzuarbeiten. Die AfD will sie auffordern, ihr Mandat zurückzugeben. Sayn-Wittgenstein ist seit Juli 2017 Landesvorsitzende.

screenshot FAZ. Rechtsdraußen: Sayn-Wittgensteyn. archive is D0ZVE

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