Anschläge in Hessen Brandserie bei linken Projekten

Auf eine Reihe alternativer Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet hat es offenbar Brandanschläge gegeben. Die Bewohner vermuten politische Motive und kritisieren „Stimmungsmache“ in der Politik. Eine Reihe mutmaßlicher Brandanschläge versetzt derzeit alternative Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet in Aufregung. Wie am Dienstag durch eine Pressemitteilung der politisch links zu verortenden Frankfurter Wohnprojekte Au und Assenland in Frankfurt-Rödelheim sowie des Wohnprojekts Knotenpunkt in Schwalbach bekanntwurde, kam es seit September 2018 zu nicht weniger als fünf Brandstiftungen im Umfeld der Wohnprojekte. Die Gebäude des Schwalbacher Wohnprojekts Knotenpunkt wurden in Folge des Brandes und der anschließenden Löscharbeiten unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf mehr als 200 000 Euro beziffert. (…)
Die Betroffenen kritisieren im Zusammenhang mit den Brandstiftungen die „gefährliche Stimmungsmache gegen linke Projekte“ unter anderem durch AfD, CDU und FDP im Frankfurter Römer. Die AfD hatte unter anderem vor einigen Monaten gefordert, die seit nunmehr 35 Jahren währende Besetzung der Au „unverzüglich zu beenden“. Auch einzelne CDU-Politiker hatten in den vergangenen Monaten gefordert, den „rechtlosen“ Zustand auf dem Gelände zu beenden. Die FDP wiederum hatte die Au und andere linke Zentren in Frankfurt als „linksextreme Treffpunkte“ bezeichnet und deren Schließung gefordert. In das Muster der ungeklärten Brände reiht sich allem Anschein nach auch ein Vorfall von Montagabend in Hanau ein. Dort brannte ein als Gartenlaube genutzter Bauwagen auf dem Gelände des Wohnprojekts „Schwarze 7“ aus.

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