Rechtsextreme versammeln sich auf Heilbronner Wartberg

„Ein Herz für Deutschland“ nennt sich die Gruppe aus Pforzheim, die sich auf dem Heilbronner Wartberg versammelt hat. Die Polizei stuft den Verein als rechtsextrem ein. Mit Musik, Trillerpfeifen und zwei kurzen Reden bezieht das Heilbronner “Netzwerk gegen Rechts” klar Position gegen das Treffen. Die Polizei hält beide Versammlungen an diesem Abend strikt voneinander getrennt. Gegenüber von einem der drei Wanderparkplätze auf dem Wartberg stehen 50 überwiegend junge Menschen. Sie folgen dem Aufruf zum Protest des Netzwerks gegen Rechts. Deren Sprecher Stefan Reiner wehrt sich in seinem Statement gegen Revisionismus, dagegen, „dass Geschichte umgedeutet und aus Tätern Opfer werden“. Der Vernichtungskrieg sei vom deutschen Faschismus ausgegangen.
Weiter entfernt stehen ebenfalls etwa 50 Männer und Frauen. Ihr Platz befindet sich näher am Restaurant, auf der Wiese, die unmittelbar an den Parkplatz des Lokals grenzt. Dort ist mit Blick auf die Bombardierung Heilbronns am 4. Dezember 1944 vom „Terror als Waffe gegen Kinder und Frauen“ die Rede. Die Teilnehmer entzünden Fackelstäbe und schweigen zu Klavierklängen aus einem Rekorder. Mit dieser Zeitung sprechen sie nicht.

via stimme: Rechtsextreme versammeln sich auf Heilbronner Wartberg

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