Bremer Verfassungsschutz: JA-Beobachtung ist gerechtfertigt

Seit rund drei Monaten beobachtet die Behörde die Junge Alternative
Die Entscheidung trat eine bundesweite Diskussion auch über die AfD los
Bremer Verfassungsschutz spricht von extremistischen Bestrebungen in der JA. Bremen sieht sich in seiner Entscheidung, die AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) nachrichtendienstlich zu beobachten, bestätigt. Seit Bekanntmachung der Maßnahme am 3. September sei deutlich Schwung in die öffentliche Diskussion über die AfD und ihre Unterorganisationen gekommen, sagte der Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Bremen, Dierk Schittkowski. Auch innerhalb der AfD und der JA werde auf Landes- und Bundesebene debattiert und darüber gestritten, ob man mit Menschen weiter zusammenarbeiten solle, die Kontakt zu Rechtsextremisten hätten.
Bei der JA in Bremen gebe es den begründeten Verdacht, dass es extremistische Bestrebungen gebe. “Diese Tatsachen haben sich auch nicht zerstreut”, sagte Schittkowski mit Blick auf die vergangenen Monate. Die Beobachtung sei “1:1 gerechtfertigt”. Beim Bremer AfD-Landesverband würden JA-Mitglieder nicht ausgegrenzt. Im Gegenteil: “Die sind in ihren Funktionen im Landesverband geblieben”, sagte der Behördenchef. Spannend werde, mit welchen Köpfen und Kernaussagen die AfD zur Bürgerschaftswahl am 26. Mai 2019 in Bremen antreten werde.

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