Neue Vorwürfe gegen Sayn-Wittgenstein – #afd #waffenSS #neonazi

Die AfD-Politikerin Doris von Sayn-Wittgenstein soll laut Medienberichten seit Jahren einen E-Mail-Verteiler unterhalten, in dem sie ungefiltert Nachrichten und Anhänge der extremen Rechten weiterleitet. Vertreter von CDU und Grünen im Landeshaus in Kiel fordern Konsequenzen. Die Vorwürfe basieren auf Recherchen der linken Plattform Exif und der „Tageszeitung“ (taz). In einer Mail vom 15. März 2016 soll Sayn-Wittgenstein den „lieben Mitstreitern“ ihr Vorhaben erläutert haben. Sie habe die Anschriften „aus vertrauenswürdiger Quelle“ erhalten und verteile täglich „mehrere Meldungen, die ich von nah und fern erhalte“, anonymisiert sie weiter. „Im Allgemeinen überprüfe ich die Richtigkeit der Aussendungen nicht.“ Die Mail schließt mit einem freundlichen Gruß – „besonders in die Schweiz und die Ostmark“. Als Ostmark wurde Österreich ab 1938 nach seinem sogenannten Anschluss ans Deutsche Reich bezeichnet.
Unter den E-Mails befinden sich laut „taz“-Recherchen eine Einladung zu den „Patriotischen Stammtischen“ des baden-württembergischen NPD-Aktivisten Jürgen Schützinger, ein Verweis auf die „Weltnetzseite“ der „Gemeinschaft Avalon“ des Schweizer Rechtsextremisten Adrian Segessenmann und ein Hinweis auf ein „Totengedenken für die ermordeten Waffen-SS-Kameraden der Division Charlemagne“.

via kn online: Neue Vorwürfe gegen Sayn-Wittgenstein

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