Rechte Musik in #Dahme – Grünen-Politiker wollte Hintergrundinfos zu Besuchern und Musikern. #Landesregierung spricht von rechtsextremistischer Musikveranstaltung. Gäste reisten aus drei Bundesländern an – #polizei

Im Ostseebad Dahme fanden in der Vergangenheit mehrfach rechtsextremistische Konzerte statt. Ein Konzert in einer Dahmer Kneipe am 4. August dieses Jahres war Thema einer Kleinen Anfrage. Der Grünen-Abgeordnete Lasse Petersdotter wollte von der schleswig-holsteinischen Landesregierung wissen, was es mit dem „Neonazikonzert“ auf sich hatte, mit Verweis auf die Internetseite exif-recherche.org. In der Antwort wird gleich zu Beginn dargelegt, dass es sich um eine sogenannte sonstige rechtsextremistische Musikveranstaltung gehandelt hat. Ordnungsamt Grömitz genehmigte Veranstaltung Weiter heißt es: „Hauptgrund war, dass die aufgetretene Musikgruppe in ihrer Gesamtheit nicht als rechtsextremistisch bewertet wurde. Gleichwohl ist bekannt, dass einzelne Bandmitglieder Rechtsextremisten sind. Die Band coverte Lieder der Musikgruppe ,Böhse Onkelz’ und trug nach hier vorliegenden Informationen keine rechtsextremistischen Liedtexte vor. Die vom Ordnungsamt der Gemeinde Grömitz genehmigte Veranstaltung wurde neben ,Hardrock’-Fans auch von Rechtsextremisten besucht.“ Petersdotter wollte unter anderem wissen, wie viele Besucher teilnahmen, woher diese kamen und ob sie einen rechten Hintergrund haben. Die Landesregierung teilte mit, dass sie Kenntnis von etwa 70 Personen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen habe, die dem subkulturell geprägten rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet würden. Polizeiliche Kontrollen hätten nicht stattgefunden.

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siehe auch: RechtsRock und Hitlergrüße am Ostseestran. Wie sozialen Netzwerken zu entnehmen ist, fand am vergangenen Samstag, den 4. August 2018, in der Ostseestrandbar „Na’bitte“ in Dahme (Schleswig-Holstein) ein öffentlich beworbenes Neonazikonzert statt. Die Mitglieder der Band sind allesamt bekannte Neonazis, die auch in anderen Rechtsrock-Bands spielen: Marco Eckert, «Combat 18»-Mitglied aus Grube in Ostholstein und Musiker der C18-Band «Oidoxie» spielt an der Gitarre, am Schlagzeug sitzt Falk Pirnke aus Nordkirchen, ehemaliges Bandmitglied von «Oidoxie». Frontmann der Band ist Patrick Janssen aus Potsdam, der als Sänger der neonazistischen Band «Faust» bekannt ist. Am Bass findet sich Dirk Mewis aus Wismar, der zugleich Mitglied der Band «Vidar» ist.
Die Band «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» versucht sich in sozialen Medien als unpolitisch darzustellen um so ein größtmögliches Publikum zu erreichen. Für ihre Auftritte greifen sie dennoch gerne auf ihr Neonazinetzwerk zurück. So spielten sie beispielsweise am 28. Oktober 2017 in der „Parkgaststätte“ in Lindenau. Betreiber der Gaststätte ist Sebastian Raack, Inhaber der bedeutenden Neonazilabels «OPOS Records» und «Greifvogel Wear».

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