„Wir für Deutschland“ – Hetze im Netz! Rechtsextremer Aufmarsch-Organisator verurteilt – #schauhin #pack

Kay Hönicke hatte im Juni 2017 in Wedding einen rechten Aufmarsch gefilmt und auf Facebook übertragen – unterlegt mit ausländerfeindlichen Bemerkungen. Kay Hönicke (45) muss 2700 Euro Strafe zahlen, weil er im Internet zu Hetze aufgerufen hat. Das Amtsgericht Tiergarten erließ einen Strafbefehl von 90 Tagessätzen à 30 Euro. Dagegen hatte der Organisator von „Wir sind Deutschland“ Einspruch eingelegt. Deshalb sollte am Donnerstag der Prozess stattfinden. Aber der Angeklagte kam nicht. Daraufhin ist das Urteil nun rechtskräftig.
Muslimische Ausländer als Krankheit bezeichnet. Am 17. Juni 2017 hatte Hönicke in der Brunnenstraße in Wedding einen rechten Aufmarsch gefilmt. Die Bilder waren live auf Facebook zu sehen, unterlegt mit Hetz-Kommentaren. Diese bezogen sich auf Bewohner umliegender Miethäuser. Unter anderem fielen die Worte: „Da, die nächste Burka, Berlin ist verseucht, jeder Wohnblock gehört dem Islam.“ Ein Architekt aus Essen (41) erstattete Strafanzeige. Mit seinem Hetz-Kommentar habe der Angeklagte muslimische Ausländer als Krankheit bezeichnet, heißt es zur Begründung des Urteils. Der Mann aus Brandenburg kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen. Niederlage für „Wir für Deutschland“ Seit Jahren veranstalteten die Anhänger der rechten Gruppierung „Wir für Deutschland“ sogenannte „Merkel muss weg”-Demos. Am Tag der Deutschen Einheit zeigten sie am Hauptbahnhof den Hitlergruß.

via bz berlin: „Wir für Deutschland“ – Hetze im Netz! Rechtsextremer Aufmarsch-Organisator verurteilt

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