Bewegung um #Poggenburg – Unzufriedene verlassen Sachsen- #AfD – Gründung neuer Partei?

Die AfD hat schon mehrere Abspaltungen hinter sich. Nun gibt es ein neues loses Netzwerk mit rund 100 Mitgliedern: „Die Nationalkonservativen“. In Sachsen haben mehrere Mitglieder der AfD ihren Austritt aus der Partei erklärt. Spekulationen über eine Neugründung unter der Führung des sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten André Poggenburg wurden am Donnerstag allerdings zunächst nicht bestätigt. Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, sagte der Deutschen Presse-Agentur, in der Region Sächsische Schweiz/Osterzgebirge seien vier oder fünf Mitglieder ausgetreten. Unter ihnen seien keine Mandatsträger. Ob diese die Neugründung einer Partei planten, womöglich zusammen mit Vertretern des Pegida-Bündnisses, sei bislang noch ungeklärt. Der „Spiegel“ nannte den Ex-Chef des AfD-Kreisverbands Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, Egbert Ermer, einen Mitstreiter Poggenburgs und zitierte ihn mit dem Satz: „Das Projekt Parteigründung geht heute los.“ Geplant sei eine „mitteldeutsche Bewegung“, mit Zweigen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Poggenburg selbst wollte sich auf dpa-Anfrage nicht äußern.

via tagesspiegel: Bewegung um Poggenburg Unzufriedene verlassen Sachsen-AfD – Gründung neuer Partei?

siehe auch: AfD vor erneuter Spaltung – Rechts, rechtsaußen, rechts raus? Die „Nationalkonservativen“ aus Ostdeutschland stehen offenbar vor einer Parteigründung. Auch Ex-Bundesvize André Poggenburg könnte dazugehören. Der Bundesvorstand nimmt das gelassen, die sächsische AfD weniger. Am Freitag beginnt ein Bundesparteitag in Riesa. Die AfD steht offenbar vor der nächsten Parteispaltung. Extrem rechte Mitglieder aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sollen kommende Woche zur Gründung einer neuen Partei zusammenkommen. Für den 16. Januar ist eine Auftakt-Veranstaltung im sächsischen Dohma geplant. Die Gruppe, die sich „Die Nationalkonservativen“ nennt, hat sich bereits im November am gleichen Ort getroffen. Prominentestes Mitglied war der frühere Landeschef von Sachsen-Anhalt und Ex-Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg.Zusammen mit den sächsischen AfD-Kadern Egbert Ermer und Benjamin Przybylla kritisierte Poggenburg auf der Veranstaltung massiv den Kurs von Bundes- und Landespartei. Die „Nationalkonservativen“ nutzen die blaue Kornblume als Logo. Diese war in den 1930er Jahren in Österreich das Erkennungszeichen der damals in der Alpenrepublik verbotenen Nationalsozialisten. Poggenburg kassierte dafür eine Abmahnung durch den Landesvorstand. „Das Projekt Parteigründung geht heute los“ Ermer, Przybylla und drei weitere Mitstreiter aus dem ganz rechten Spektrum sind jetzt öffentlich aus der AfD ausgetreten. Am Donnerstag bestätigte dann Ermer, ehemaliger Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, gegenüber „Spiegel Online“: „Das Projekt Parteigründung geht heute los.“

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