Spandauer #Polizist engagiert sich im Vorstand von #AfD-Jugend – #schauhin #polizei #verfassungsfeinde

Der 23-Jährige ist in der „Jungen Alternative“ aktiv. Diese wird womöglich von Bundesbehörde bald als verfassungsfeindlich eingestuft. Polizeibeamte müssen zum Dienstantritt einen Amtseid ablegen und ihre Treue zum Grundgesetz beschwören. Kann ein Ordnungshüter zugleich für eine Organisation arbeiten, deren Verfassungstreue in Zweifel steht? Diese Frage wirft nun der Fall eines Polizisten aus Spandau auf. Denn Marc Bernicke, ein 23 Jahre alter Berliner, arbeitet nicht nur im Polizeiabschnitt 21, der für weite Teile von Spandau zuständig ist. Vor wenigen Tagen wurde er auch als stellvertretender Schatzmeister einer Vereinigung gewählt, zu der der Berliner Verfassungsschutz einen sogenannten Prüfvorgang angelegt hat. Es geht um die „Junge Alternative“ (JA). Die JA ist die offizielle Jugendorganisation der AfD. Sie ist nicht verboten, gilt aber als deutlich radikaler als die AfD selbst. In die Schlagzeilen geriet die JA, weil führende Vertreter sich wiederholt an Aktionen der „Identitären Bewegung“ beteiligten. Diese gilt als rechtsextrem und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. (…) Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht die Vorstandsmitgliedschaft des Kollegen bei der JA kritisch. „Wir haben uns als GdP auf Bundesebene klar positioniert und sehen eine Mitgliedschaft in einer Partei, die in vielen populistischen Ansichten dem Berufsethos demokratischer Polizistinnen und Polizisten widerspricht, nicht mit unseren Grundsätzen vereinbar“, sagte der Berliner GdP-Vorsitzende Norbert Cioma (…) Die Berliner Polizei wollte sich mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte nicht äußern. Es seien aber Hinweise aus sozialen Netzwerken bekannt – gemeint war offenbar Bernickes Doppelrolle –, „die wir ernst nehmen, denen wir nachgehen und die wir entsprechend prüfen werden“, heißt es.

via morgenpost: Spandauer Polizist engagiert sich im Vorstand von AfD-Jugend

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