#Doxing gegen Politiker und Prominente – Hinweise auf rechtsextreme Einstellung des Hackers – #datenklau

Der junge Mann, der private Daten von Hunderten Personen des öffentlichen Lebens öffentlich gemacht haben soll, soll sich einem Bericht des Spiegels zufolge mehrfach rechtsextremistisch und islamfeindlich geäußert haben. Zudem ermittelte die Justiz demnach schon vor dem Leak drei Mal gegen ihn. Der 20-jährige Tatverdächtige im Fall des aktuellen Datenleaks handelte offenbar nicht nur aus “Ärger” über einzelne Aussagen von Politikern und Prominenten, wie zunächst bekannt wurde. Wie der Spiegel berichtet, häufen sich Indizien dafür, dass er im Netz rechtsextreme Positionen verbreitet und sich im Umfeld rechter “Hacktivisten” bewegt hat. In dem Bericht wird ihm der Internet-Nutzername “r00taccess” zugeordnet. Unter diesem sollen insbesondere islamfeindliche und rechtsextreme Kommentare gepostet worden sein, darunter: “islam ist dreck (: wir leben nicht im 6. jahrhundert”, oder “so leute jetzt wisst ihr wieso die NSDAP wiederkommen wird”. Zudem beschimpfte der Nutzer namens r00taccess “linksversiffte Gutmenschen” und schrieb: “die AfD wird die ganzen Clans nicht wegkriegen, da braucht man die NPD um ordentlich aufzuräumen”. Über eine dieser Äußerungen hatte die Welt schon vor wenigen Tagen berichtet.
Der Hacker hatte im Dezember in einer Art “Adventskalender” bei Twitter täglich neue Daten von Politikern, Journalisten, Rappern, jungen Youtubern und anderen Prominenten veröffentlicht. (…) Ideologisch beeinflusst und radikalisiert worden sein soll er unter anderem von Youtube-Kanälen wie “Die Vulgäre Analyse”, die sich in Hassvideos mit mehreren der späteren Opfer des Datenleaks befasst habe.

via sz: Doxing gegen Politiker und Prominente – Hinweise auf rechtsextreme Einstellung des Hackers

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