„Ohne Polizei wärt ihr alle tot!“ – Prozess gegen zwei Neonazis am halleschen Landgericht

„Ohne Polizei wärt ihr alle tot!“ Dies skandierte eine Gruppe Neonazis am 1.Mai 2017 in Halle nach einer verhinderten Demonstration der Partei „Die Rechte“ in Richtung der Gegendemonstrant*innen. Im weiteren Verlauf des Tages machte eben diese Gruppe Jagd auf Menschen, bewarf sie mit Böllern, Steinen und attackierte schließlich eine Wandergruppe mit einem Starkstromkabel. Nun begann der Prozess vor dem Landgericht Halle. Bei der Gruppe handelte es sich um die neonazistische Vereinigung „Aryans“, die an diesem Tag mit ca. 15 bis 20 Personen aus ganz Deutschland angereist war. Aufgefallen waren sie vor allem durch ihr aggressives Auftreten und das Tragen von einheitlichen Oberteilen mit der Aufschrift „Aryans – Support your Race“. Die „Aryans“ setzen sich vor allem aus Personen aus Süddeutschland zusammen u.a. aus Hessen und Bayern, aber auch Personen aus Sachsen-Anhalt und Berlin sollen mit dabei sein. Gegen zwei Mitglieder der „Ayrans“ begann am 10. Januar wegen der Angriffe am 1.Mai der Prozess. Dabei gelangten nicht nur neue Details zur Organisation der Gruppe zu Tage, sondern auch pikante Informationen über eine Verbindung zwischen einem hessischen Polizeibeamten und eines ihrer Mitglieder.

via transit magazin: „Ohne Polizei wärt ihr alle tot!“ – Prozess gegen zwei Neonazis am halleschen Landgericht

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