Wiener „Identitärer“ auf internationaler Neonazi-Konferenz in Finnland – #noIB #identitäre #azov #christchurch #Semenyaka

Der Wiener „Identitäre“ Martin Semlitsch – alias Martin Lichtmesz – spricht kommende Woche auf der finnischen Neonazi-Konferenz „Awakening 2“ über die „identitäre“, verschwörungsideologische und rassistische Wahnvorstellung des sogenannten „Großen Austausches“. In letzter Konsequenz läuft diese Vorstellung auf Gewalt hinaus, da das “Volk” vor dem Untergang zu stehen scheint und man sich dementsprechend zu wehren habe. Nicht von ungefähr kommen deshalb die historischen Anleihen bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wie zum Beispiel die zweite Wiener Türkenbelagerung von 1683, auf die sich auch der rechtsextreme Massenmörder von Christchurch bezieht. Die rechtsextreme „Erweckungskonferenz“ findet am 6. April 2019 zum zweiten Mal in Finnland statt. Die Konferenz bringt Faschistinnen, Nazis und Rassisten aus aller Welt zusammen. Fünf der sechs ReferentInnen der Konferenz (unter ihnen auch Semlitsch) werden auch am Wochenende zuvor, am 30. März, beim Scandza Forum in Schweden auftreten. Das Scandza Forum ist eine ähnliche Konferenz, die von Fróði Midjord und anderen skandinavischen „identitären“ FaschistInnen organisiert wird.
Semlitsch stilisiert sich selbst zum sogenannten neurechten Intellektuellen und hat enge Verbindungen zur neofaschistischen „Identitären Bewegung“. Allen voran gilt er als Vertrauter von „Identitären“-Chef Martin Sellner, der wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, finanzielle Unterstützung vom rechtsextremen Massenmörder von Christchurch bekommen hat. Semlitsch und Sellner betreiben seit 2018 einen gemeinsamen Youtube-Vlog in dem es allzu oft um rassistische Ressentiments und ideologischen Hauptlinien der „Identitären“ geht. Diese zeichnen sich durch die Bekämpfung dessen was sie Liberalismus nennen aus. Also dem universalistischen Versprechen von Gleichheit und Freiheit, und dessen vermeintlich zerstörerischer Wirkung auf den Fortbestand der “Völker”. Semlitsch der selbst auch Publizist ist hat 2016 das Buch „Revolte gegen den Großen Austausch“ von Renaud Camus ins Deutsche übersetzt. Es gilt als „Standardwerk“ der „identitären“ Weltverschwörungstheorie und hat nicht zuletzt auch zum Repertoire und schlussendlich zur Titelvorlage für das rassistische Manifest des rechtsextremen Massenmörders von Christchurch gezählt.

via autonome antifa wien: Wiener „Identitärer“ auf internationaler Neonazi-Konferenz in Finnland

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