Mutmaßlicher Verfasser rechtsextremer Drohschreiben ermittelt – #terror

Seit Monaten gab es Drohschreiben gegen öffentliche Einrichtungen in Deutschland. Nun haben die Ermittler möglicherweise den Verfasser ausfindig gemacht. Es soll sich um einen Mann aus Schleswig-Holstein handeln. Eine Wohnung wurde durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Nach einer bundesweiten Serie von rechtsextremen Drohschreiben ist ein Verdächtiger ermittelt worden. Wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilten, handelt es sich um einen Mann aus Schleswig-Holstein. Er stehe im Verdacht, seit April 2018 zahlreiche E-Mails an Gerichte und andere Einrichtung in mehreren Bundesländern geschrieben zu haben, in denen unter anderem mit Bombenanschlägen gedroht worden sei. Die Droh-E-Mails waren zum Teil mit “Nationalistische Offensive” unterzeichnet. Den Ermittlern zufolge geht es um Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Einzelheiten zu dem Verdächtigen nannten die Ermittler nicht. Sie erklärten lediglich, dass am Donnerstag die Wohnung des Verdächtigen in Schleswig-Holstein durchsucht worden sei. Dabei seien Beweismittel beschlagnahmt worden.
Wie der NDR berichtet, lebt der Verdächtige in Halstenbek, einer Gemeinde in der Nähe von Hamburg. Weiter heißt es, der Mann sei Polizei und Verfassungsschutz bereits einschlägig bekannt. Über 200 Drohschreiben Gegenstand der Ermittlungen Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wird insgesamt wegen mehr als 200 Drohschreiben ermittelt. Ein Teil von ihnen richtet sich auch gegen Politiker, Anwälte, Journalisten und den Zentralrat der Juden. Derzeit werde geprüft, für welche der Schreiben der Verdächtige verantwortlich sein könnte.

via mdr: Mutmaßlicher Verfasser rechtsextremer Drohschreiben ermittelt

siehe auch: Rechtsextreme Droh-Mails: “Apfelfest-Bomber” verdächtigt. Nach einer bundesweiten Serie von mehr als 200 Droh-Schreiben mit rechtsextremistischen Inhalten hat die Polizei einen Tatverdächtigen aus Schleswig-Holstein ermittelt. Nach Informationen von NDR Schleswig-Holstein kommt der Mann aus Halstenbek im Kreis Pinneberg. Es handelt sich offenbar um André M., der 2007 festgenommen worden war, weil er mit einem Komplizen einen Bombenanschlag auf das Apfelfest in Rellingen (Kreis Pinneberg) geplant haben sollte. M., deutsche Staatsangehörigkeit, inzwischen Anfang 30, wurde damals als “Apfelfest-Bomber” bekannt. Verurteilt wurde er damals jedoch nicht. Der Justiz ist er aber wegen zahlreicher Fälle von Sachbeschädigung und Brandstiftung bekannt; Festnahme nach Serie rechtsextremer Drohmails. Nach einer Serie von Drohschreiben an Rathäuser, Politiker, Journalisten und den Zentralrat der Juden wurde jetzt der mutmaßliche Verfasser ausfindig gemacht. Ermittler durchsuchten eine Wohnung in Schleswig-Holstein und stellten Beweismittel sicher. Nach einer Serie von Mails mit Gewaltandrohungen hat die Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen ermittelt. Unterschrieben waren die Mails mit „Nationalsozialistische Offensive“. Für wie viele der rund 200 Drohschreiben der Verdächtige verantwortlich ist, ist noch unklar. Nach einer bundesweiten Serie von Drohschreiben mit rechtsextremistischen Inhalten hat die Polizei einen Verdächtigen aus Schleswig-Holstein ermittelt. Der Mann stehe unter dem Verdacht, Verfasser zahlreicher Mails unter anderem mit Bombendrohungen an Gerichte und andere Einrichtungen zu sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Freitag mit. (…) Die Mails seien zum Teil mit „Nationalsozialistische Offensive“ unterzeichnet gewesen. Sie gingen demnach an Behörden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Brandenburg. Jetzt sollen die beschlagnahmten Beweismittel ausgewertet werden, um den Verdacht gegen den Mann zu erhärten. Die Ermittlungen werden von der Berliner Staatsanwaltschaft geführt. Nach Angaben des „Hamburger Abendblatts“ befindet sich die durchsuchte Wohnung in Halstenbek (Kreis Pinneberg) am Hamburger Stadtrand; Nazi-Drohmails Verdächtiger ist „Feuerteufel von Rellingen“. 2008 wurde Andre M. in Itzehoe angeklagt. Er plante ein vereiteltes Attentat auf das Rellinger „Apfelfest” (Schleswig-Holstein). Bombendrohungen am laufenden Band: In Schleswig-Holstein waren alle Landgerichte betroffen, der Lübecker Bahnhof auch, die Rathäuser in Flensburg und Rendsburg ebenfalls. Bundesweit gingen immer wieder Drohschreiben ein. Der Verfasser soll aus dem Kreis Pinneberg kommen – und ein bekannter Straftäter sein! Für die bundesweiten Serie von Drohschreiben mit rechtsextremem Hintergrund an Behörden und andere Einrichtungen soll nach Informationen des Abendblatts und des NDR André M. (30) verantwortlich sein. Er plante mit einem Komplizen ein Attentat auf das „Rellinger Apfelfest”. Der Anschlag konnte vereitelt werden. Er wurde 2008 vor dem Landgericht Itzehoe mit einem weiteren Mann wegen der Verabredung zu Mord und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion angeklagt, jedoch freigesprochen. Andre M. wurde als „Apfelfestbomber” bekannt. Wegen andere 100 Delikte kam Andre M. in die Psychatrie, 2014 wurde er nach mehreren Brandstiftungen wieder verhaftet und hieß von da an der „Feuerteufel von Rellingen”.

siehe dazu auch: Mildes Urteil für die „Apfelfest-Bomber“. Sie planten einen grausamen Anschlag auf das Apfelfest in Rellingen (Schleswig-Holstein). Jetzt sind die beiden jungen Männer verurteilt worden. Allerdings nicht wegen der Anschlag-Pläne, sondern wegen mehrerer anderer Delikte.
Das Landgericht Itzehoe verurteilte Andre M. (20) und Kevin W. (19) am Mittwoch zu Jugendstrafen von dreieinhalb bzw. drei Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen Verabredung zum Mord und zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gefordert. Die Strafkammer kam jedoch zu dem Schluss, dass der Tatentschluss der Angeklagten dazu nicht ausreicht. Die mutmaßlichen Bombenbastler aus dem Kreis Pinneberg, die seit 27. September 2007 in Untersuchungshaft sind, waren zur Tatzeit 18 und 19 Jahre alt. Sie sollen geplant haben, im Zentrum des Rellinger Apfelfestes am 29. September Sprengstoff zur Explosion zu bringen. Zu den angeklagten weiteren Delikten gehören unerlaubter Waffenbesitz, Nötigung, Brandstiftung und Sachbeschädigung. So sollen sie einen Zigarettenautomaten gesprengt, einen VW-Transporter angezündet, Buttersäure in zwei Wohnhäusern verschüttet und die Reifen von 148 Fahrzeugen zerstochen haben; “Apfelfest-Bomber” belastet. Zeuge Oliver R.: Der Plan, während des Volksfestes im vorigen September eine Bombe zu zünden, wurde ernsthaft erörtert! Die beiden mutmaßlichen “Apfelfest-Bomber” von Rellingen sind gestern vor dem Landgericht Itzehoe schwer belastet worden. Mit Oliver R. (19) sagte einer der engsten Freunde der Angeklagten Andre M. (20) und Kevin W. (19) aus – und räumte ein, in die Anschlagspläne vom September 2007 eingeweiht gewesen zu sein. Und: Oliver R. gab an, das Vorhaben, während des Volksfestes auf dem Arkadenhof eine Bombe zu zünden, sei aus seiner Sicht ernsthaft betrieben worden; “Apfelfest-Bomber” leugnen vor Gericht Anschlagspläne. Ernst will es keiner von ihnen gemeint haben. Ihre Anschlagsgedanken seien nur “Spinnereien aus Langeweile” gewesen, sagte der angeklagte 20-Jährige aus dem schleswig-holsteinischen Rellingen am Donnerstag vor dem Landgericht Itzehoe. Auf Partys hätten sie lediglich im Scherz von einer “Bombenstimmung” gesprochen, die auf dem Volksfest in dem Ort nahe Hamburg Ende September 2007 herrschen sollte. Gemeinsam mit einem 19 Jahre alten Bekannten muss sich der junge Mann jetzt vor Gericht verantworten. Der Hauptvorwurf lautet: Verabredung zu Mord und zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. Wenige Tage vor dem Volksfest hatte ein Spezialeinsatzkommando die Wohnungen der beiden Männer gestürmt und bei Durchsuchungen Ausgangsstoffe für die Herstellung von sprengfähigen “Selbstlaboraten” sichergestellt. Der Tipp kam von zwei Bekannten der Angeklagten; Polizei nimmt mutmaßlichen Serienbrandstifter fest. In Rellingen hatten in den vergangenen Monaten immer wieder Autos gebrannt.. Die Polizei hat am Dienstagabend (09.09) den mutmaßlichen Serienbrandstifter von Rellingen auf frischer Tat ertappt. Zivilpolizisten haben am späten Montagabend (09.09) einen 26-jährigen Rellinger auf frischer Tat festgenommen, als dieser versuchte, zwei Autos in Brand zu setzen. Die Beamten löschten die Flammen und konnten Beweismittel und Spuren sichern. Rellingen: Drohungen auf Facebook In Rellingen hatten in den letzten Wochen immer wieder Autos gebrannt. Auf dem sozialen Netzwerk Facebook hat der mutmaßliche Täter unter dem Pseudonym “Felix Steiner” außerdem den Einwohnern von Rellingen gedroht: “Diese arrogante Gemeinde soll bluten”. Die Polizei hatte in den letzten Wochen aufgrund der wiederholten Autobrände in Rellingen intensiv ermittelt; Rellinger Feuerteufel: André M. steht erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Rellinger André M. erneut Brandstiftung und Sachbeschädigung vor. Erst im Oktober hatte das Landgericht Itzehoe ihn wegen versuchter Brandstiftung verurteilt. Vor etwa zehn Jahren war er ebenfalls wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung verurteilt worden. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre in der Psychiatrie. Bereits im Oktober 2015 ist der Rellinger André M. vor dem Landgerichts Itzehoe wegen versuchter Brandstiftung zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Gestern hat ein neuer Prozess gegen ihn begonnen. Die Anklageliste ist lang: Zwölf Einzeltaten wirft Staatsanwalt Kjell Gasa dem 27-Jährigen vor, darunter Brandstiftung, Sachbeschädigung, Vortäuschung einer Straftat und falsche Beschuldigung.

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