Ein Neonazi geht für die SBB auf Patrouille

Ein 43-Jähriger sorgt für die SBB als Polizist für Sicherheit. Doch sein Auftreten in den sozialen Medien könnte nun Konsequenzen haben. Er fiel in den sozialen Medien mit rassistischen Sprüchen und Gewaltfantasien gegen Migranten auf, zeigt Bewunderung für die Waffen-SS – und arbeitet als Transportpolizist für die SBB. Bis 2011 war der St. Galler bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden angestellt. «Danach wechselte er in die Privatwirtschaft», so ein Sprecher zu 20 Minuten. Der Mann habe das Corps von sich aus verlassen. Mehr kann der Sprecher zur Trennung mit dem Mitarbeiter vor rund acht Jahren nicht sagen. Nur so viel: «Was Gesinnung angeht, herrscht im Corps Nulltoleranz. Da kann sich ein Mitarbeiter nichts erlauben.» Der Facebook-Post des 43-Jährigen vor einer Woche wäre wohl zu viel des Guten gewesen: Am 20. April veröffentlichte der Bahnpolizist nämlich einen indirekten Geburtstags-Glückwunsch an Adolf Hitler, wie der «SonntagsBlick» schreibt. «Eine Kerze für den Onkel! GruSS», soll er auf seinem Facebook-Profil geschrieben haben. Das SS steht für Schutzstaffel. Diese diente Hitler als Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument. Die Nähe zu Nazi-Gedankengut scheint seinen Vorgesetzten bislang nicht wirklich aufgefallen zu sein Denn seit Jahren geht er ungehindert bewaffnet in Zügen und an Bahnhöfen auf Patrouille

via 20min: Ein Neonazi geht für die SBB auf Patrouille

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