Identitären-Sticker im #Polizeibus: Der Ermittlungsstand – #noIB

In einem Mannschaftswagen der Duisburger Einsatzhundertschaft wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung gefunden. Die Duisburger Polizei ermittelt intern, wie ein Sticker der rechtsradikalen Identitären Bewegung in einen Polizeiwagen gelangen konnte.Trotz einer deutlichen Ansprache der Chefin, so heißt es, ist die Duisburger Polizei noch nicht weiter gekommen, was die Ermittlung zum Aufkleber der rechtsextremen Gruppierung „Identitäre Bewegung“ in einem Polizeiwagen angeht.Polizeipräsidentin Elke Bartels hatte sich Ende vergangener Woche vor die Beamten der Einsatzhundertschaft gestellt und zum Einen deutlich gemacht, dass „rassistisches Gedankengut in den Reihen der Polizei keinen Platz hat und auf keinen Fall toleriert wird“. Und zum Anderen räumte Bartels den Polizisten die Möglichkeit ein, sich vertraulich an sie zu wenden, um bei der Klärung der Frage, wie und wann der Aufleber seinen Weg in den Dienstwagen fand, zu helfen. Bisher ohne Ergebnis, wie Polizeisprecherund Vertrauter der Polizeipräsidentin Stefan Hausch im Gespräch mit unserer Redaktion sagte. (…) Unklar ist aber weiterhin, wer den Sticker an der Innenseite der Sonnenblende über dem Fahrersitz anbrachte, seit wann der Aufkleber dort schon klebte, und wie viele Polizisten davon Kenntnis hatten und dies gegebenenfalls nicht meldeten. Die Befragung der sechs Polizisten, die am 1. Mai während der Demo der rechtsradikalen Partei „Die Rechte“ in dem Wagen mit dem Sticker eingesetzt waren, habe keine neuen Erkenntnisse gebracht.Stefan Hausch: „Wir rekonstruieren noch, wo und wann der betroffene Einsatzwagen von welcher Besatzung benutzt wurde. Das Fahrzeug war jedenfalls auch in anderen Behörden im Einsatz und vor nicht langer Zeit auch in der Werkstatt.“

via waz: Identitären-Sticker im Polizeibus: Der Ermittlungsstand

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